
Die Kampagne Hochschulen zeigen Haltung setzt sich für Wissenschaftsfreiheit, Vielfalt und einen offenen Diskurs ein. Die HHN befürwortet den Schutz dieser Werte ausdrücklich und schließt sich der Kampagne an.
Heilbronn, Oktober 2025. Die Hochschule Heilbronn (HHN) schließt sich der bundesweiten Kampagne „Hochschulen zeigen Haltung“ an. Sie wurde vom gleichnamigen Bündnis ins Leben gerufen, einem Netzwerk unterschiedlicher Diversitäts-, Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsakteur*innen der Hochschullandschaft. Ziel der Kampagne ist es, Hochschulen als Orte des offenen Diskurses, der Vielfalt und der kritischen Reflexion zu schützen.
Hochschulen sind offene soziale Räume, die sich der Achtung der Meinungsfreiheit, der Menschenwürde, der Gleichberechtigung und der Rechtsstaatlichkeit verschrieben haben. Aufgrund aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen jedoch nehmen verbale und teilweise sogar tätliche Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit, Wissenschaftler*innen und Studierende zu. Ein Anstieg politischer Einflussnahme auf das Wissenschaftssystem und Diskriminierung von Minderheiten sind vermehrt zu beobachten. Populistische Verunglimpfung oder Instrumentalisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse, Eingriffe in die Hochschulautonomie sowie ideologisch motivierte Beschränkungen des Diskursraums von Rechts treten immer häufiger auf.
„Wissenschaftsfreiheit, Weltoffenheit und der offene Diskurs gehören fest zur DNA der Hochschule Heilbronn. In Zeiten zunehmender Angriffe auf unsere Werte ist es unsere Verantwortung, Haltung zu zeigen und gemeinsam dafür einzustehen, dass Hochschulen Orte des kritischen Denkens und der offenen Debatte bleiben“, sagt Professor Oliver Lenzen, Rektor der HHN.
Die Kampagne richtet sich vorrangig an die Politik, Haltung zu zeigen und sich für Wissenschaftsfreiheit und Vielfalt an Hochschulen einzusetzen. Doch auch die Zivilgesellschaft, insbesondere jede*r Angehörige einer Hochschule, ist aufgerufen, sich für die Werte stark zu machen. Denn wissenschaftliche Erkenntnis entsteht durch kritisches Denken, durch das Ringen um die überzeugendsten Argumente und durch einen respektvollen Diskurs.
Die konkreten Botschaften der Kampagne umfassen Punkte wie „Wissenschaftsfreiheit schützen“, „Fakten statt Fake“ und „Vielfalt verteidigen“.
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