Forschung & Team
Wer hinter dem ISAPS steckt - und woran wir forschen
Wir sind ein Team aus Expert*innen auf dem Gebiet der porösen Medien und beantworten Fragen zu Strömung und Transport durch poröse Medien. Dabei sehen wir uns als Bindeglied zwischen erkenntnisorientierter und anwendungsorientierter Forschung und sehen unsere Mission darin, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in die Anwendung zu bringen und die dabei entstehenden erkenntnisorientierten Fragen wiederum anzugehen. Wir können dabei auf ein Netzwerk aus Universitätspartnern und Partnern aus der Wirtschaft zurückgreifen.
Prof. Dr-Ing. Jennifer Niessner
Im Team forschen wir an der Schnittstelle von Umwelt und Gesundheit. Von Feinstaub bis Mikroplastik untersuchen wir den Transport, die Ablagerung und die Abscheidung von Partikeln mit modernen strömungsmechanischen Methoden.
Fragestellung
Wie bewegen sich Partikel durch Fluide und poröse Strukturen - und wie lassen sie sich gezielt und mit wenig Energieaufwand einfangen?
Wie lässt sich gute Innenraumluftqualität bei gegebenem thermischem Komfort und mit minimalem Energieaufwand erzielen?
Methoden
Modellierung und CFD-Simulation, Prüfstandskonzeption, Partikelmessmethoden
Für wen
Filterindustrie, Gebäudetechnik und Lüftungsindustrie, Umweltverbände, Gesellschaft
Prof. Dr-Ing. Hermann Koch-Gröber
Mich beschäftigt eine Frage, die uns alle im Alltag betrifft: Wie sauber sind eigentlich Fahrzeuge, die heute tatsächlich auf unseren Straßen unterwegs sind? Dafür messe ich mit meinem Team die Abgase direkt im realen Fahrbetrieb.
Fragestellung
Wie entwickeln sich die Emissionen älterer Bestandsfahrzeuge an Hand von Messungen einer Stichprobe?
Welche Betriebsbedingungen (z. B. Beschleunigungen, Steigungen) dominieren Emissionen wie stark?
Welchen Einfluss haben verschiedene Kraftstoffe wie HVO100 verglichen mit fossilem Diesel?
Methoden
PEMS-Messungen auf
Referenzstrecke 78 km um Heilbronn in Anlehnung an RDE (Real Drive Emissions) Gesetzgebung der EU, da keine Notwendigkeit einer Zertifzierung
Gezielte Integration von Steigungsstrecken
Reproduzierbarkeit, u.a. durch Fahrten mit Tempomat
Für wen
Gesellschaft und Wissenschaft in Wechselwirkung
Prof. Dr-rer. nat. Markus Scholle
Ich beschreite neue Wege. Wir entwickeln Modellbildung und Simulation weiter, um Effizienz zu steigern und Ressourcen zu schonen.
Fragestellung
Wie kann man aus Maxwell-Theorie, Quantenmechanik und Relativitätstheorie lernen, um eine bessere CFD zu bekommen?Methoden
FD, FE, Ritzsches Verfahren, Komplexe-Variablen-Methode, Lubrikationstheorie
Für wen
Universitäre Kooperationspartner, industrielle F&E
Forschungsteam


N.N
(Forschungsmitarbeiter*in im Forschungsprojekt KEOPS)


