HHN-Professor*innen begleiten ,,Kreative Köpfe’’ bei nachhaltiger Produktentwicklung

Wie lassen sich innovative Produktideen von Anfang an nachhaltig entwickeln? Dieser Frage widmeten sich Professorin Katja Mannschreck und Professor Sebastian Schillo von der Hochschule Heilbronn (HHN) in einem Workshop für die Teilnehmenden des Schülerwettbewerbs ,,Kreative Köpfe’’. Verantwortlich für den Wettbewerb ist der Verein ,,Kreative Köpfe e.V.’’ unter dem Vorsitz des Neckarsulmer Oberbürgermeisters Steffen Hertwig. Der Workshop ,,Nachhaltigkeit – aber wie?’’ fand im März im Maker Space der experimenta statt.

Innovative Ideen für die Zukunft

Der jährliche stattfindende Wettbewerb ,,Kreative Köpfe’’ bringt Schüler*innen, Schulen und Unternehmen aus dem Raum Neckarsulm zusammen, um innovative Produktideen zu entwickeln. In der Wettbewerbsrunde 2025/2026 entstanden 14 Projekte, die von Januar bis Juni gemeinsam mit den betreuenden Unternehmen umgesetzt wurden.

Während der Projektphase entwickelten die Schüler*innen ihre Ideen Schritt für Schritt weiter und setzten sie schließlich als Prototypen um. Begleitende Workshops und Coachings unterstützten die Teams dabei, ihre Konzepte technisch, nachhaltig und überzeugend auszuarbeiten.

Zu den ausgezeichneten Ideen gehörten unter anderem die Lernplattform ,,StudyRace’’, die Fahrgemeinschafts-App ,,Movetogether’’ und ein intelligenter Notrufhelm.

Nachhaltigkeit von Anfang an mitdenken

Im Rahmen des Wettbewerbs vermittelten Katja Mannschreck und Sebastian Schillo, warum Nachhaltigkeit bereits bei der Entwicklung neuer Produkte berücksichtig werden sollte. Nach einer Einführung in die Grundlagen der nachhaltigen Produktentwicklung arbeiteten die Teams an ihre eigenen Ideen und entwickelten im Rahmen eines Gallery Walks konkrete Lösungsansätze. Dabei erhielten sie ein individuelles Coaching und tauschen sich mit den anderen Teilnehmenden aus.

Katja Mannschreck ist an der HHN Professorin für Physikalische Chemie und Instrumentelle Analytik, Sebastian Schillo Professor für Nachhaltigkeit mechatronischer Systeme. Gemeinsam erarbeiteten sie mit den Schüler*innen Methoden und konkrete Ideen, wie ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte schon in der frühen Entwicklungsphase eines Produkts berücksichtig werden können.

Der Workshop vermittelte den Teilnehmenden, Nachhaltigkeit nicht als nachträgliche Ergänzung, sondern als festen Bestandteil des gesamten Entwicklungsprozesses zu verstehen. Die dabei gewonnenen Impulse konnten die Schüler*innen direkt in die Weiterentwicklung ihrer Wettbewerbsprojekte einfließen lassen.

Studierende sitzen mit Getränken an einem Tisch und arbeiten gemeinsam an Laptops

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