Übergabe der Urkunde

Nachwuchsförderpreis des Bundesverbandes der Personalmanager für herausragende Bachelorarbeit

Beim Personalmanagementkongress 2026 in Berlin gewann Tabea Sinatra mit ihrer Bachelorarbeit zu KI und Neuroleadership den 3. Platz und sammelte wertvolle Impulse zu Führung, HR und den Herausforderungen der Arbeitswelt von morgen.
Tabea Sinatra (Studierende)|14.07.2026

Nachwuchsförderpreis des Bundesverbandes der Personalmanager für herausragende Bachelorarbeit

Künzelsau/Berlin, Juni 2026. 

Wie verändert sich Personalarbeit in einer Arbeitswelt, die zunehmend von technologischen Entwicklungen, neuen Erwartungen an Führung und tiefgreifenden Veränderungsprozessen geprägt ist?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigte sich der Personalmanagementkongress 2026 in Berlin. Unter dem Motto „Klarheit“ bot Europas größter HR-Kongress zwei Tage lang Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz, Führung, Organisationskultur und die zukünftige Rolle von HR. Im Mittelpunkt stand dabei immer wieder die Frage, wie Strategie, Strukturen, Wirkung und Verantwortung in Unternehmen klarer gestaltet werden können.

Zu den Teilnehmenden gehörte auch die Studierende Tabea Sinatra, die mit ihrer Bachelorarbeit „Der Einfluss von Künstlicher Intelligenz und Neuroleadership auf die Entwicklung von Führungskompetenzen in der Personalentwicklung“ den 3. Platz beim Nachwuchsförderpreis des Bundesverbands der Personalmanager belegte. Die Auszeichnung würdigt wissenschaftliche Arbeiten mit hoher Praxisrelevanz und ermöglichte ihr die Teilnahme am Kongress.

Die Veranstaltung bot zahlreiche Anknüpfungspunkte zu aktuellen Fragen der Personalentwicklung. In Vorträgen und Diskussionen wurde deutlich, dass Themen wie künstliche Intelligenz, neue Arbeitsstrukturen und zukünftige Kompetenzanforderungen längst nicht mehr ausschließlich theoretisch diskutiert werden, sondern bereits vielfach in der Unternehmenspraxis angekommen sind.

Wie unterschiedlich dieser Wandel gestaltet werden kann, zeigte unter anderem eine Keynote von Microsoft. Im Fokus stand weniger die technische Leistungsfähigkeit von KI als vielmehr die Frage, ob Organisationen bereit sind, ihre Strukturen, Prozesse und Arbeitsweisen entsprechend weiterzuentwickeln. Deutlich wurde: Technologische Innovationen allein erzeugen noch keine nachhaltige Veränderung. Erst durch die aktive Einbindung von Mitarbeitenden, das Hinterfragen bestehender Routinen und klare Verantwortlichkeiten kann ihr Potenzial wirksam genutzt werden.

Auch Praxisbeispiele veranschaulichten, wie vielfältig neue Technologien bereits heute in der Personalarbeit eingesetzt werden. Vorgestellt wurden unter anderem Virtual-Reality-Anwendungen im Onboarding sowie digitale Avatare für Rollenspiele in Assessment-Centern. Besonders eindrucksvoll war das Beispiel eines KI-Coachs für Führungskräfte, der fest in die Organisationsstruktur eines Unternehmens integriert wurde. Dadurch wurde sichtbar, wie eng die Verbindung zwischen Mensch und Technologie inzwischen geworden ist – und wie wichtig es gleichzeitig bleibt, Rollen, Verantwortung und Grenzen klar zu definieren.

Neben den Fachvorträgen boten die begleitende Ausstellung sowie interaktive Formate weitere Einblicke in aktuelle Trends und Entwicklungen der HR-Welt. Die Verbindung aus wissenschaftlichen Perspektiven, praktischen Anwendungsbeispielen und persönlichem Austausch machte die Vielfalt moderner Personalarbeit greifbar.

Einen besonderen Akzent setzte zudem die Keynote des Leiters einer Berliner Brennpunktschule. Seine Erfahrungen verdeutlichten, dass Klarheit nicht durch einfache Antworten entsteht, sondern durch die Bereitschaft, auch in schwierigen Situationen Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und Menschen wirklich wahrzunehmen.

Der Personalmanagementkongress 2026 zeigte damit eindrucksvoll: Klarheit bedeutet nicht, Komplexität aufzulösen, sondern inmitten komplexer Herausforderungen Orientierung zu geben – eine Fähigkeit, die für die Personalarbeit der Zukunft wichtiger denn je sein wird.

Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik

Die Hochschule Heilbronn (HHN) ist eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. An ihren vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die HHN mehr als 60 zukunftsorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge an, darunter auch berufsbegleitende Angebote. Die HHN bietet daneben noch weitere Studienmodelle an und pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region. Sie ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis sehr gut vernetzt. Das hauseigene Gründungszentrum unterstützt Studierende sowie Forschende zudem beim Lebensziel Unternehmertum.

Samira Schmuck
Samira Schmuck
Pressekontakt Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn