
Wir freuen uns in unserem Projekt KITE das Serious Game für Gründerinnen ganz allgemein zur Verfügung zu stellen! In dem Spiel können Sie typische Situationen im Gründungsprozess trainieren: Gespräche mit Banken, Investor*innen, Vermieter*innen oder in Honorarverhandlungen. Durch intergrierte künstliche Intelligenz werden die Dialoge analysiert, diskriminierende Muster erkannt und individuelle Rückmeldungen gegeben. So entsteht ein Raum für Reflexion, Selbstbewusstsein und Handlungssicherheit über klassische Trainingsformate hinaus!

Ende Juni 2025 was das Team vom Lab für Sozinformatik mit zahlreichen Beiträgen auf der internationalen Konferenz zur Human-Computer-Interaction in Göteborg, Schweden, vertreten. Die Vorträge und Publikationen zeigen, mit welcher Vielfalt an Methoden in Wissenschaft und Praxis Fairness, Gleichberechtigung und soziale Verantwortung in der Entwicklung und dem Design von Techniklösungen umgesetzt, beforscht und verankert werden können.
Nicola Marsden hat als Expertin bei der Deutschen UNESCO-Kommission an den Handlungsansätze zu Künstlicher Intelligenz als Chance für mehr Geschlechtergerechtigkeit mitgearbeitet. In ihrem Jahrbuch hat die Deutsche UNESCO-Kommission jetzt ein Interview mit Nicola Marsden veröffentlicht (Seite 77/78). Es geht um die Wichtigkeit von Zugang, Teilhabe und Fairness: die Chancen für die Gestaltung der Welt von morgen, aber auch Risiken, wenn wir die Datenbasis oder die Deutungshoheit nicht in der Hand haben.

KI-Campus-Stage: AI & Technology Interview mit Nicola Marsden (Hochschule Heilbronn) im Rahmen des University:Future Festivals (U:FF), das vom 26. bis 28. April 2023 unter dem Motto “Heads Up!” stattfand.

Karen Holtzblatt und Nicola Marsden haben "Retaining Women in Tech, Shifting the Paradigm" geschrieben, um Teams und Organisationen dabei zu helfen, ein Umfeld zu schaffen, in dem #womenintech gedeihen können. Es geht hier also nicht darum, Frauen zu "reparieren", sondern Teams und Organisationen zu verbessern, indem Praktiken und Prozesse optimiert werden.

KI und Sexismus: Künstliche Intelligenz kann Nachteile bringen für Frauen. Aber die Zeit war für Frauen nie so gut, um in KI einzusteigen, sagt Nicola Marsden im Interview auf dem Landesportal Frau und Beruf Baden-Württemberg.

Im Projekt MAKEitREAL – mobiler Makerspace für Mädchen mit Migrationshintergrund wurden über fünf Jahre hinweg mobile MINT-Workshops in unterschiedlichen Sozialräumen durchgeführt und wissenschaftlich begleitet. Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse sind nun in Handlungsempfehlungen zur Gestaltung technikbezogener Bildungsangebote im Sozialraum zusammengeführt worden.

Der SWR hat das Projekt MAKEitREAL in einem Beitrag porträtiert. Im Mittelpunkt steht, wie Mädchen zwischen 10 und 16 Jahren durch kreative Making-Angebote für Technik, Informatik und Naturwissenschaften begeistert werden. Der Beitrag wurde mehrfach ausgestrahlt und ist nun auch online verfügbar.

Nicola Marsden leitet das Heilbronner Reallabor des EU-Projekts GILL. Ziel des Projekts ist mehr Teilhabe von Frauen in verschiedensten Bereichen. Warum gerade Frauen und wie geht das überhaupt?

Die Mehrheit des Publikums beim ZEF-Forschungskolloquium zum Thema "Akzeptanz von autonomen Shuttles und Fahrzeugen" war der Meinung, dass es Menschen sind, die unser Verhalten stärker beeinflussen. Trotzdem berücksichtigen existierende Akzeptanzmodelle das Soziale, also die anderen Menschen und Gruppen, nur unzureichend. Im Lab für Sozioinformatik arbeiten wir an einem Ansatz, das zu ändern und haben das Stereotype Content Model in die Akzeptanzforschung autonomer Fahrzeuge eingeführt.

Beim University Future Festival (U:FF 2023) diskutierte Nicola Marsden im Panel, wie KI-Kompetenzen und die dafür notwendigen Dialog-und Kooperationsformaten für die Gestaltung der entsprechenden KI-Lernangeboten aufgebaut werden können.

Im Juni 2024 war das Lab für Sozioinformatik beim Fachtag „Girls in Action! – Mädchenarbeit stärken durch MINT & Making in der pädagogischen Arbeit“ in Bonn vertreten. Nicole Dierolf sprach in einer Keynote über geschlechtersensible MINT-Förderung und stellte das Projekt MAKEitREAL vor. In einem anschließenden Workshop wurden praxisnahe Ansätze für Fachkräfte zur Gestaltung nachhaltiger MINT-Angebote für Mädchen diskutiert.

Nach dem Kurs zum grundlegenden Rahmenmodell sowie zu den Teampraktiken für eine sozialverantwortliche Gestaltung künstlicher Intelligenz ist nun unser dritter KI-Campus-Kurs über die spezifischen Methoden der Bias-Reduktion im Rahmen des Projektes fair.impact erschienen. Fünf Wissensnuggets geben Einblick in die Möglichkeiten stereotype Verzerrungen auf unterschiedlichen Ebenen zu erkennen und zu vermeiden. Diese reichen von Prompting-Techniken bis hin zu iterativen Prozessen innerhalb der Organisationskultur.

Im Bechtle-Podcast New Horizons spricht Prof. Dr. Nicola Marsden, Leiterin des Labors für Sozioinformatik an der Hochschule Heilbronn, über die Potenziale von Künstlicher Intelligenz für mehr Geschlechtergerechtigkeit. Sie erläutert, welche Rahmenbedingungen Unternehmen schaffen müssen, warum Vielfalt in der Technologieentwicklung essenziell ist – und wie Vorbilder und Führungskräfte den Wandel mitgestalten können.
New Horizons ist der Zukunftspodcast von Bechtle – mit spannenden Gästen wie Franzi Kühne, Sascha Lobo und nun auch Nicola Marsden.

KI kann diskriminieren, sie kann die Welt aber auch fairer machen. Im Lab für Sozioinformatik arbeiten wir daran, dass KI Geschlechtergerechtigkeit fördert. Zum Beispiel im KI-Campus Hub BW mit dem Projekt fair.impact, in dem wir die Entwicklung fairer KI-Systeme unterstützen. Oder mit dem Spiel KITE II, in dem KI dabei hilft, Diskriminierungen gegen Gründerinnen zu finden und zu bekämpfen.
Foto: 42 Heilbronn gGmbH Nico Kurth

Dr. Nicola Marsden ist Professorin für Sozioinformatik an der Hochschule Heilbronn und forscht seit Jahren zum Thema Gender und IT. Bechtle hat mit ihr über das Thema Frauen in der IT-Branche gesprochen und was Unternehmen tun können, um mehr Geschlechtergerechtigkeit herzustellen.

Eröffnung des Urban Innovation Hub Heilbronn - hier wird Forschung in Heilbronn sichtbar gemacht, mitten in der Fußgängerzone. Das Lab für Sozioinformatik ist dabei und macht partizipative Forschung erlebbar.

Im Interview mit dem Kompetenzzentrum Usability erklärt Nicola Marsden wie Methodensorgfalt helfen kann, für mehr Geschlechtergerechtigkeit in Unternehmen zu sorgen.