
Künzelsau, März 2026. Studierende aus den Bachelor - Studiengängen Automatisierungstechnik & Mechatronik und Eelektrotechnik haben in ihrem Projektlabor erfolgreich einen Softsensor unter Verwendung eines aus der KI-bekannten Verfahrens modelliert und diesen auf Basis von Simulationen getestet. Softsensoren sind virtuelle Sensoren, welche physikalische Messgrößen wie zum Beispiel die Raumtemperatur, die Fahrzeuggeschwindigkeit oder den Positionierweg auf Basis von Berechnungen und nicht, wie sonst üblich, auf Grundlagen von Messungen zur Verfügung stellen. Dadurch können die Kosten für einen Sensor eingespart werden.
Unter der Leitung von Prof. Andreas Krug und seinem Mitarbeiter Holger Ruppert haben die beiden Studierenden Fabian Fallmer (Studiengang Automatisierungstechnik & Mechatronik ) und Vitali Dorogov (Elektrotechnik) einen Softsensor für die Drehzahlerfassung eines Elektromotors auf Grundlage eines neuronalen Netzes untersucht.
Hierzu wurden entsprechende Netzstrukturen des neuronalen Netzes modelliert, parametriert und anschließend in ein spezielles digitales Filter zur Realisierung des Softsensors integriert. Anschließend wurde der Sensor unter verschiedenen Betriebsbedingungen des Elektromotors anhand von Simulationen getestet und mit Erfolg auf seine Tauglichkeit hin untersucht. Praktische Untersuchungen des neu entwickelten Verfahrens an einem realen Elektromotor sollen nun folgen.
Im Erfolgsfall sollen die Ergebnisse zur sensorlosen Regelung elektrischer Antriebssysteme eingesetzt werden.
Die Hochschule Heilbronn (HHN) ist eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. An ihren vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die HHN mehr als 60 zukunftsorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge an, darunter auch berufsbegleitende Angebote. Die HHN bietet daneben noch weitere Studienmodelle an und pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region. Sie ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis sehr gut vernetzt. Das hauseigene Gründungszentrum unterstützt Studierende sowie Forschende zudem beim Lebensziel Unternehmertum.
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