Be a Game Change: SDG16 Games, BIP-ID: 2022-1-DE01-KA131-HED-000056461-1
BIP-Koordination: Hochschule Heilbronn, D HEILBRO01
BIP-Partner (3): Vaasa University of Applied Sciences, SF VAASA03 (Finnland); Riga Technical University, LV RIGA02 (Lettland); Windesheim University of Applied Sciences, NL ZWOLLE05 (Niederlande)
Arbeit an einem internationalen und interdisziplinären Projekt, um die Erfahrung zu intensivieren, die Fähigkeit zum kritischen Denken zu verbessern und den Geist für neue Ideen zu öffnen, die die Studierenden vielleicht vorher nicht in Betracht gezogen haben.
Die virtuelle Komponente des BIP umfasste insgesamt ca. 3,5 Wochen. Für das Kick off Meeting wurden Dozierende eingeladen, die in die Themen „Digitale Transformation“, Menschenrechte & SDG16 „Peace, Justice & Strong Institution“ einführten. Nach dem Kick Off Meeting und der Gruppenbildung mussten die gemischten Studententeams gemeinsam recherchieren und wöchentliche Aufgaben erledigen und abgeben. Jedes Team erfüllte seine Wochenaufgaben.
Während die Studierenden für die wöchentlichen Aufgaben virtuell zweckmäßig miteinander kommunizierten, fand in der Präsenzveranstaltung ein intensiver Austausch und eine Verschmelzung der Inhalte statt.
Im Rahmen der Case Study und der Gastvorlesung konnten die Studierenden in live Diskussionen über Demokratie und das SDG 16 mit europäischen Werten gemeinsam reflektieren. Ebenso wie die Vernetzung zwischen den Institutionen, konnten sich die Lehrenden und Mitarbeitenden während der Präsenzveranstaltung über unterschiedliche Lehrmethoden und Erfahrungen in ihren Heimatländern austauschen. Sowohl auf fachlicher als auch auf organisatorischer Ebene konnten differenzierte Einblicke gewonnen werden. Am Ende hatte jedes Team ein Serious Game entwickelt. Verschiedene Spiele (Brettspiele und digitale Spiele) sollen den Spieler*innen die Themen Digitale Transformation, Menschenrechte und SDG16 spielerisch näherbringen. Die Spiele wurden bei verschiedenen Veranstaltungen, unter anderem einer IT-UnConference, vorgestellt und getestet. Auch Schüler*innen wurden eingeladen, die Spiele zu testen.
Insgesamt war die Arbeit in interdisziplinären Teams, bestehend aus Studierenden der Informatik, Sozialwissenschaften und Ingenieurwissenschaften sehr interessant. Die Studierenden konnten sich interdisziplinär vernetzen und sich im Rahmen des Programms mit europäischen Werten auseinandersetzen. Für viele waren die Themen neu, v. a. für Informatik- und Ingenieurstudierende, die in ihrem Studium bisher kaum mit den Themen Demokratie, Frieden und Gerechtigkei Berührungspunkte hatten. Die Herausforderung bestand darin, sie inhaltlich weitgehend durch virtuelle Komponenten, Aufgabengestaltung und Eigenrecherche abzuholen. Es war nicht immer einfach, eine interdisziplinäre Veranstaltung so zu gestalten, dass alle Interessen der Teilnehmenden zu 100% abgedeckt wurden.
Alle Institutionen haben gute Erfahrungen mit dem Blended Intensive Programme gemacht und können sich eine erneute BIP-Teilnahme als Koordinator oder als Partner vorstellen.
