Blended Intensive Programmes (BIPs) und COIL

Was ist ein Blended Intensive Programme (BIP)?

Ein Blended Intensive Programme (BIP) im Rahmen von Erasmus+ ist eine kurze gemeinsame Lerneinheit, entwickelt von mindestens drei Hochschulen aus drei verschiedenen Erasmus+ Programmländern. Dabei werden digitale Lehr- und Lernformate mit einer kurzen physischen Mobilitätsphase im Ausland von 5 - 30 Tagen kombiniert. Für Studierende umfasst die erfolgreiche Teilnahme den Erwerb von mindestens 3 ECTS-Punkten.

Durch die Vernetzung von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Fachkräften aus unterschiedlichen kulturellen und akademischen Hintergründen fördern BIPs die internationale Zusammenarbeit, den interkulturellen Austausch und die Entwicklung interdisziplinärer Kompetenzen. Die Kombination aus Online- und Präsenzlernen ermöglicht den Teilnehmenden intensive internationale Erfahrungen und bietet gleichzeitig flexible sowie nachhaltige Mobilitätsmöglichkeiten.

Die für ein BIP ausgewählten mobilen Teilnehmenden, d. h. Studierende sowie Hochschulpersonal im Rahmen von Erasmus-Mobilitäten zu Fort- und Weiterbildungszwecken, können nach Rücksprache mit dem International Office eine Erasmus+ Förderung erhalten. 

Die Hochschule Heilbronn nimmt im Rahmen der Erasmus KA131-Programms an der Programmlinie BIP teil und hat bereits zahlreiche Blended Intensive Programmes als koordinierende Hochschule erfolgreich durchgeführt sowie an vielen BIPs als Partner teilgenommen.



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Was ist COIL?

COIL steht für Collaborative Online International Learning und stellt eine besondere Form des Virtual Exchange dar.

Es bezeichnet kollaborative internationale Lehr- und Lernformate und ermöglicht interkulturelle Erfahrungen für Lehrende und Studierende auf digitalem Wege oder in einem Blended Learning Format. Im Zentrum steht eine gemeinsame Projektarbeit von Studierenden in einem internationalen Umfeld.

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What is COIL and how do I benefit from it?

Die HHN coilt! Die Hochschule Heilbronn baut ihre internationalen kollaborativen Lernformate aus.

Heute eine Fallstudie gemeinsam mit Kommiliton*innen einer US-Universität bearbeiten, morgen den Statistik-Kurs mit Studierenden einer israelischen Hochschule. — Die Welt rückt an der HHN jetzt noch enger zusammen. Die Internationalisierung und die Digitalisierung voranzutreiben geht dabei Hand in Hand: Nie war es leichter und selbstverständlicher auf digitalem Wege neue, insbesondere auch internationale Kontakte zu knüpfen und über Ländergrenzen hinweg zu lernen.