Wer sich für einen Game-Jam anmeldet, muss mit nicht vorhersehbaren Herausforderungen rechnen und sollte offen sein für neue Begegnungen. Für TUM-Heilbronn-Studentin Sofia Libman war ihre erste Gam-Jam Erfahrung eine ganz besondere: „Ich habe in der Vergangenheit schon an Hackthons teilgenommen, aber dieser Jam hier war anders. Wir hatten sehr viele Freiheiten in der Umsetzung und ich bin positiv überrascht, wie viel Spaß dieses Event gemacht hat!“
Einige Teilnehmende kannten sich vor dem Jam noch nicht und mussten daher ihre neuen Gruppenmitglieder erst einmal kennenlernen, Aufgaben und Rollen verteilen und die größte Hürde, das Zeitmanagement, meistern: „Wir waren eine recht große Gruppe von sechs Leuten. Eigentlich alles Anfänger mit wenig Kenntnissen und vor allem ganz verschiedenen Schlafzeiten. Da wurde sehr oft improvisiert und ein Bug zu einem Feature“, so der ehrliche Einblick von Teilnehmer Sven Butzki. Trotz erheblichem Schlafmangel stand die Freude am gemeinsamen Entwickeln im Mittelpunkt und am Ende des Gam-Jams nahmen die Teilnehmenden nicht nur ein fertiges Spiel, sondern auch neue Freundschaften mit nach Hause.
Mit dem erfolgreichen Game-Jam-Wochenende konnte die Hochschule Heilbronn ihre Rolle als aktiver Teil des regionalen Innovations- und Kreativökosystems stärken. Die Game-Site am TechCampus zeigte dabei eindrucksvoll, wie lebendig die Games-Community in Heilbronn ist.