Prüfungen


Die Bachelor- und Masterstudiengänge arbeiten in sämtlichen Studienabschnitten mit einem gestreckten Prüfungsverfahren. Prüfungen werden damit jeweils nach Abschluss der zugehörigen Lehrveranstaltung abgenommen.

Innerhalb der siebensemestrigen Bachelor-Studiengänge werden die Bachelor-Vorprüfung und die Bachelorprüfung unterschieden. Mit der Bachelor-Vorprüfung sollen die Studierenden nachweisen, dass das Studium mit Aussicht auf Erfolg fortgesetzt werden kann und dass die Grundlagen, das methodische Instrumentarium und eine systematische fachliche Orientierung erworben wurden. Ist die Bachelor-Vorprüfung innerhalb bestimmter, im Allgemeinen Teil der SPO festgelegter Zeiträume nicht erfolgreich abgelegt, so erlischt die Zulassung zum Studiengang. Innerhalb der sechssemestrigen Bachelor-Studiengänge, findet keine Untergliedrung in Grund- und Hauptstudium und damit auch keine Bachelor-Vorprüfung statt.

Die Bachelor-Prüfung bildet den berufsqualifizierenden Abschluss des Studienganges. Ist die Bachelor-Prüfung innerhalb bestimmter, im Allgemeinen Teil der SPO festgelegter Zeiträume nicht erfolgreich abgelegt, so erlischt die Zulassung zum Studiengang.

Die Master-Studiengänge sehen lediglich die Master-Prüfung vor. Mit ihr soll insbesondere festgestellt werden, ob die Studierenden die für eine weiterführende besonders qualifizierte Tätigkeit in der Berufspraxis notwendigen Fachkenntnisse erworben wurden. Ist die Master-Prüfung innerhalb bestimmter, im Allgemeinen Teil der SPO festgelegter Zeiträume nicht erfolgreich abgelegt, so erlischt die Zulassung zum Studiengang.

Die den einzelnen Lehrveranstaltungen zugewiesenen Arten der Leistungskontrolle sind in den jeweiligen Speziellen Teilen der SPO für die Studiengänge eindeutig festgelegt. Dabei wird in den Bachelor-Studiengängen grundlegend zwischen unbenoteten Prüfungsvorleistungen und benoteten Prüfungsleistungen unterschieden. Die Studiengänge der Hochschule Heilbronn differenzieren die entsprechenden Leistungskontrollen im Einzelnen wie folgt:

Art der Prüfungsleistung (benotete Prüfung):

LK = lehrveranstaltungsbegleitend durch Klausur

LM = lehrveranstaltungsbegleitend durch mündliche Prüfung

LL = lehrveranstaltungsbegleitend durch Laborarbeit

LR = lehrveranstaltungsbegleitend durch Referat

LE = lehrveranstaltungsbegleitend durch Entwurf

LA = lehrveranstaltungsbegleitend durch praktische Arbeit

LKBK = lehrveranstaltungsbegleitend durch kombinierte Prüfung mit Klausur als abschließender Prüfung

LKBM = lehrveranstaltungsbegleitend durch kombinierte Prüfung mit mündlicher abschließender Prüfung

LKBR = lehrveranstaltungsbegleitend durch kombinierte Prüfung mit Referat als abschließender Prüfung

PK = lehrveranstaltungsübergreifend durch Klausur

PM = lehrveranstaltungsübergreifend durch mündliche Prüfung

PR = lehrveranstaltungsübergreifend durch Referat

PA = lehrveranstaltungsübergreifend durch praktische Arbeit

PB = Bachelor Thesis

PT = Master Thesis

Art der Prüfungsvorleistung (unbenotete Prüfung/"Schein")

SK = Prüfungsvorleistung durch Klausur

SL = Prüfungsvorleistung durch Laborarbeit

SR = Prüfungsvorleistung durch Referat

SE = Prüfungsvorleistung durch Entwurf

SA = Prüfungsvorleistung durch praktische Arbeit

SP = Prüfungsvorleistung durch Projektarbeit

SKBK = Prüfungsvorleistung durch kombinierte Prüfung mit Klausur als abschließender Prüfung

SKBM = Prüfungsvorleistung durch kombinierte Prüfung mit mündlicher abschließender Prüfung

SKBR = Prüfungsvorleistung durch kombinierte Prüfung mit Referat als abschließender Prüfung

Die jeweiligen Voraussetzungen zur Zulassung zu einer Prüfungs(vor)leistung sind in den jeweiligen Speziellen Teilen der SPO aber auch in den Modulhandbüchern der einzelnen Studiengänge niedergelegt. Die Studiengänge legen darüber hinaus zu Beginn eines Semesters auch die Prüfer der betreffenden Prüfungs(vor)leistungen fest. Lehrveranstaltungsübergreifende Prüfungsleistungen betreffen den Inhalt von mindestens zwei verschiedenen Lehrveranstaltungen. Diesen Prüfungsleistungen werden daher mindestens zwei Prüfer fest zugeordnet. Die Themen der Bachelor- und Master-Thesis werden durch den jeweils zuständigen Prüfungsausschuss ausgegeben. Die Arbeiten werden von einem Professor betreut. Möglich ist aber insbesondere auch die Betreuung durch eine in der beruflichen Praxis und Ausbildung erfahrene Person, die selbst mindestens die durch den Studiengang angestrebte Qualifikation besitzt. Die Bachelor- und Master-Thesis werden von zwei Prüfern bewertet.

Nicht bestandene Prüfungen können einmal wiederholt werden. Eine zweite Wiederholungsprüfung kann vom zuständigen Prüfungsausschuss auf Antrag zugelassen werden, wenn

  1. Die bisherigen Studienleistungen insgesamt die Erwartung begründen, dass das Studium erfolgreich abgeschlossen werden kann, und
  2. Glaubhaft gemacht wurde, dass infolge einer außergewöhnlichen Behinderung in der Wiederholungsprüfung ein besonderer Härtefall vorliegt.

Bei dem jeweils ersten Antrag auf eine zweite Wiederholungsprüfung im Grundstudium und im Hauptstudium kann eine zweite Wiederholungsprüfung – unabhängig von der Geltendmachung einer außergewöhnlichen Härte – auch dann genehmigt werden, wenn aufgrund der bisherigen Studienleistungen eine Prognose für einen erfolgreichen Studienabschluss möglich ist.

Bachelor- und Master-Thesis können dagegen nur einmal wiederholt werden.

Gem. § 16 Abs. 6 SPO ist an der Hochschule Heilbronn für die verwaltungstechnische und organisatorische Umsetzung der Studien- und Prüfungsordnung ein Zentrales Prüfungsamt als Teil der Akademischen Abteilung eingerichtet.

Die Hauptaufgabe des Zentralen Prüfungsamtes besteht somit darin, die Prüfungsausschüsse der Fachbereiche bzw. Studiengänge bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu beraten und sowohl organisatorisch als auch fachlich zu unterstützen.

Im Rahmen dieser allgemein definierten Funktion nimmt das Zentrale Prüfungsamt eine Vielzahl unterschiedlichster Aufgaben wahr:

  • Beratung der Prüfungsausschüsse und des Rektorats bei Anwendung und Auslegung der SPO
  • Beratung der Studierenden in Prüfungsangelegenheiten und Fragen der Studien- und Prüfungsordnung
  • Generierung der vom Senat beschlossenen Studien- und Prüfungsordnungen
  • Organisation und Durchführung des Prüfungs- An- und Abmeldeverfahrens
  • Verwaltung und Verarbeitung der Noten für Prüfungsleistungen sowie der Bewertung von Prüfungsvorleistungen
  • Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse
  • Fristenkontrolle und Umsetzung der im Härtefallverfahren von den Prüfungsausschüssen getroffenen Härtefallentscheidungen
  • Entgegennahme von Bachelor- und Master-Thesis
  • Bearbeitung und Erstellung von Zeugnissen und Urkunden
  • Exmatrikulationsverfahren
  • Mitwirkung/Unterstützung des Rektorats bei der Koordination der einheitlichen Anwendung der Studien- und Prüfungsordnung an der Hochschule.
  • Mitwirkung bei Maßnahmen des Qualitätsmanagement in Prüfungsangelegenheiten, Absolventen-Befragungsaktionen, sowie bei externen Rankings.

Ablauf der Prüfungen

Der grundlegende Ablauf der Prüfungen in den Bachelor- und Masterstudiengängen kann wie folgt skizziert werden:

  • Anmeldung: Die Studierenden melden sich unter Verwendung ihres Logins über das Internet zu den von Ihnen gewünschten Prüfungen an. Die Anmeldung muss dabei innerhalb der durch den Senat festgesetzten Anmeldefrist erfolgen. Über die erfolgreiche Anmeldung können sich die Studierenden eine Bescheinigung über alle angemeldeten Prüfungen im PDF-Format erstellen. Ohne Anmeldung ist eine Teilnahme an Prüfungs(vor)leistungen nicht möglich.
  • Abnahme der Prüfungen: Prüfungen finden grundsätzlich in dem durch den Senat bestimmten Prüfungszeitraum statt. Dies ist in der Regel ein Zeitraum von 3 Wochen beginnend mit dem Samstag der letzten Vorlesungswoche. Von diesem Grundsatz sind Abweichungen nur eingeschränkt möglich:
    • Prüfungsleistungen müssen nach den Regelungen der SPO „in der Regel“ im Prüfungszeitraum erbracht werden. Die Formulierung "in der Regel" bedeutet, dass nur in eng begrenzten Ausnahmefällen davon abgewichen werden kann. Solche Ausnahmetatbestände liegen bspw. bei Laborübungen oder Referaten vor. Im Ergebnis sind damit sämtliche Prüfungsleistungen, die durch Klausuren erbracht werden, im Prüfungszeitraum anzusetzen.
    • Bei Prüfungsvorleistungen wird wie folgt verfahren: Zur Wahrung der Einheitlichkeit sollte die Erbringung von Prüfungsvorleistungen, die in Klausuren bestehen, von den Prüfern ebenfalls im Prüfungszeitraum angestrebt werden. Angesichts der großen Anzahl von Prüfungen und denkbaren Überschneidungen kann bei Prüfungsvorleistungen auch eine Verlagerung in die Vorlesungszeit in Betracht kommen. Durch die Abnahme der Prüfungsvorleistung darf allerdings der Vorlesungsbetrieb nicht gestört werden. Deshalb sind die Prüfungsvorleistungen soweit sie nicht im Prüfungszeitraum erbracht werden können, in den letzten zwei Vorlesungswochen einzuplanen. Die Planung des Prüfungstermins, des Ortes und die Prüfungsdurchführung liegen in diesem Falle in der Verantwortung des Dozenten und der Studiengangleitung.
  • Bewertung/Benotung, Veröffentlichung der Ergebnisse: Bis zu dem vom Senat bestimmten Termin müssen die Prüfer ihre Bewertungen und Benotungen dem Zentralen Prüfungsamt mitteilen. Das Zentrale Prüfungsamt verarbeitet die mitgeteilten Daten. Die Prüfungsergebnisse können von den Studierenden unmittelbar nach Eingabe und Verarbeitung durch das Prüfungsamt mittels Verwendung ihres Logins über das Internet eingesehen werden. Der Ausdruck vorläufiger individueller Notenübersichten ist möglich. Ist die Bachelor-Vorprüfung abgeschlossen, so erstellt das Prüfungsamt die Vorzeugnisse, die von den Studierenden abgeholt werden können.
  • Wiederholungsprüfungen: Bei nicht bestandenen Prüfungen soll die erste bzw. zugelassene zweite Wiederholungsprüfung spätestens am nächsten Prüfungstermin (im Prüfungszeitraum des Folgesemesters) abgelegt werden. Eine Ausnahme gilt im Bachelor-Studium für den Fall, dass das Folgesemester das praktische Studiensemester darstellt. Hier steht es den betroffenen Studierenden frei, ob sie im Praxissemester die Wiederholungsprüfung ablegen wollen.
  • Prüfungsteilnahme im Praxissemester: Hier sind nach den Vorgaben der Studien- und Prüfungsordnung nur Wiederholungsprüfungen zulässig (also keine Erstversuche).
  • Individuelle Information durch das Prüfungsamt: Studierende, die nach der Aktenlage des Prüfungsamtes ihren Prüfungsanspruch ggf. verloren haben könnten, werden mit einem individuellen Schreiben auf die bestehende Problemlage hingewiesen. Die Betreffenden werden gebeten, sich zur weiteren Klärung mit dem Prüfungsamt oder dem zuständigen Prüfungsausschussvorsitzenden in Verbindung zu setzen. Gleichzeitig werden die Studierenden über die Kriterien des Härtefallverfahrens informiert.

Anmeldung zu Prüfungsleistungen

Gemäß der SPO können Sie nur an Prüfungen teilnehmen für die Sie angemeldet sind. Prüfungsanmeldungen sind nur zu den von der Hochschule festgelegten Fristen (siehe Terminplan) möglich.

Seit dem Sommersemester 2012 wird für die Prüfungsan- und abmeldung eine neue Software eingesetzt. Eine Beschreibung des An- und Abmeldeverfahrens finden Sie hier.

Sie können sich online zu höchstens 18 Prüfungen anmelden. Für weitere Anmeldungen finden Sie hier ein PDF-Formular.

Hier geht`s zur Prüfungsanmeldung

Nachträgliche Prüfungsanmeldung gegen Gebühr:
Sollten Sie die Anmeldung innerhalb des Anmeldezeitraumes vergessen oder aus sonstigen Gründen versäumt haben, haben Sie die Möglichkeit, hiervon betroffene Prüfungsleistungen nachträglich gegen Gebühr anzumelden.

Die Gebühr beträgt 10,00 € je Prüfungsleistung (maximal 40,00 € je Anmeldezeitraum und unabhängig der Anzahl an nachträglichen Anmeldungen).

Das Antragsformular sowie weitere Informationen erhalten Sie bei der für Ihren Studiengang zuständigen Sachbearbeiterin im Prüfungsamt.

Der Anmeldezeitraum für die nachträgliche Prüfungsanmeldung gegen Gebühr beginnt mit Ende des offiziellen Anmeldezeitraums und endet mit Beginn des offiziellen Abmeldezeitraumes.

Abmeldung von Prüfungsleistungen

Prüfungsabmeldungen sind nur zu den von der Hochschule festgelegten Fristen (siehe Terminplan) möglich. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise.

Hier geht`s zur Prüfungsabmeldung

Im Studiengang Medizinische Informatik ist die Abmeldung von Prüfungsleistungen bis spätestens 3 Tage vor dem Prüfungstermin möglich.

Einsichtnahme in Prüfungsleistungen und Widerspruch gegen die Benotung

Wir empfehlen vor Einreichung des Widerspruchs beim Prorektor für Studium, Lehre und Qualitätssicherung, eine Beratung beim Vorsitz des Prüfungsausschusses vorzunehmen. Gesprächstermine beim Prorektor können nur gewährt werden, wenn vorher eine schriftliche (keine E-Mail) Begründung eingegangen ist.

Einsichtnahme in Prüfungsleistungen und Widerspruch gegen die Benotung

Rücktritt von Prüfungsleistungen

Sollten Sie am Prüfungstag aus zwingenden Gründen an der Prüfungsteilnahme gehindert sein, müssen Sie unverzüglich einen Rücktritt beim Zentralen Prüfungsamt einreichen. Bitte füllen Sie hierzu dieses Formular aus und fügen Sie den entsprechenden Nachweis (bei Krankheit dieses ärtzliche Attest) bei.

Ausgleichbarkeit von Prüfungsleistungen

Sofern im Besonderen Teil der Studien- und Prüfungsordnung nichts gegenteiliges geregelt ist, sind grundsätzlich alle Einzelleistungen innerhalb der Fachnote (Modulnote) gegenseitig ausgleichbar. Sollten Sie von einem Ausgleich Gebrauch machen wollen, müssen Sie dies gegenüber dem Zentralen Prüfungsamt unter Angabe von Matrikelnummer und Prüfungsnummer mit folgendem Formular geltend machen.

Ein Ausgleich ist nur möglich, wenn hierdurch die Fachnote mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bestanden wird.


Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen

Die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen (z.B. Auslandsstudium, Vorstudium) steht in der Zuständigkeit der einzelnen Prüfungsausschüsse. Nach fachlicher Begutachtung und Beratung trifft der Prüfungsausschuss einen Beschluss über die Anerkennung oder Ablehnung. Anerkannte Leistungen werden dem Prüfungsamt durch den Prüfungsausschuss mit einer genauen Bezeichnung der damit betroffenen Prüfungs(vor)leistung, der ggf. zu berücksichtigenden Note sowie dem erreichten Grade mitgeteilt. Das Prüfungsamt nimmt die Verarbeitung vor. Für die Anerkennung verwenden Sie bitte folgendes Formular.



Anrechnung von außerhalb einer Hochschule erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten

Außerhalb des Hochschulwesens erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten können bis zur Hälfte der für den Studiengang vorgesehenen ECTS-Punkte angerechnet werden, sofern sie nach Inhalt und Niveau mit den Studienleistungen, die sie ersetzen sollen, gleichwertig im Sinn von Abs. 2 Sätze 2 und 3 sind. Anrechenbar sind in der Regel nur (§ 32 Abs. 4 Satz 3 LHG) Kenntnisse und Fähigkeiten, die durch eine Prüfung vor einer Bildungseinrichtung im Sinn des § 31 LHG oder einer für Berufsbildung zuständigen Stelle im Sinn des Berufsbildungsgesetzes nachgewiesen wurden. Satz 3 gilt auch im Hinblick auf die Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen und Berufsabschlüssen gemäß den Verordnungen zur Umsetzung der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 in der jeweils aktuellen Fassung. Das praktische Studiensemester kann angerechnet werden, wenn die Anforderungen des § 4 Abs. 2 erfüllt sind und die Studienleistungen des Grundstudiums erbracht worden sind.

Diese Regelung der Studien- und Prüfungsordnung der Hochschule Heilbronn (§ 15 SPO Bachelorstudiengänge, § 14 SPO Masterstudiengänge) wird konkretisiert durch die von der Gemeinsamen Kommission der Hochschule Heilbronn am 10.12.2010 getroffenen Regelungen.

Studien- und Prüfungsordnungen (SPO) sind Satzungen der Hochschule, die vom Senat förmlich beschlossen werden müssen und die der Zustimmung durch den Rektor bedürfen. Ferner muss eine zum Richteramt befähigte Person gegenüber dem Ministerium bestätigen, dass die SPO vollumfänglich den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

Alle Beteiligten (Professoren, Verwaltung und Studierende) sind an die jeweils in der SPO getroffenen Regelungen gebunden. Abweichungen von Regelungen der SPO sind grundsätzlich rechtswidrig und damit unzulässig.

Die SPOs der Hochschule Heilbronn sind in einen Allgemeinen und in einen Besonderen Teil gegliedert.

Der Allgemeine Teil (§§ 1-32) enthält Bestimmungen die studiengangübergreifende Sachverhalte verbindlich regeln. Sie gelten für alle Studiengänge und treffen Bestimmungen zu zentralen Fragen wie

  • Aufbau des Studiums
  • Verlust der Zulassung zum Studium, Fristen
  • Zulässiges Notenspektrum
  • Möglichkeiten einer Wiederholungsprüfung, Härteanträge etc.

Nachstehend finden Sie die für Diplom-, Bachelor- und Masterstudiengänge geltenden allgemeinen Teile der Studien- und Prüfungsordnung (Angaben ohne Gewähr).

Studien- und Prüfungsordnungen – Allgemeiner Teil:

Für die Studiengänge Medizinische Informatik (MIB und MIM) gelten gesonderte Prüfungsordnungen.

Externenprüfungsordnung

Historie

Der Besondere Teil (§§ 32a ff.) umfasst die für die jeweiligen Studiengänge geltenden Spezialregelungen. Hierin wird das für die einzelnen Studiengänge erforderliche Curriculum und die konkret zu erbringenden Prüfungs(vor)leistungen geregelt. Den Besonderen Teil Ihrer SPO finden Sie im jeweiligen Studiengang im Portal für „Studieninteressierte“ in der Portalbox „Inhalt und Aufbau“.

Anmeldung

Laut § 26 der Studien- und Prüfungsordnung für 6- bzw. 7-semestrige Bachelorstudiengänge ist das Thema der Bachelor Thesis (die Abschlussarbeit eines Bachelorstudienganges) anzumelden bei:

  • 7-semestrigen Studiengängen frühestens im sechsten Semester
  • 6- semestrigen Studiengängen frühestens im fünften Semester

Laut § 21 der Studien- und Prüfungsordnung für 3- bzw. 4-semestrige Masterstudiengänge ist das Thema der Master Thesis (die Abschlussarbeit eines Masterstudienganges) anzumelden bei:

  • 3 -semestrigen Studiengängen frühestens nach dem Vorlesungszeitraum des zweiten Semesters
  • 4 -semestrigen Studiengängen frühestens im vierten Semester

Die Thesis muss spätestens sechs Monate nach Ende des Semesters, in welchem die letzte Fachprüfung erfolgreich abgelegt wurde, angemeldet werden.

Zum Zeitpunkt der Anmeldung muss die Immatrikulation zum aktuellen Semester vorliegen. Die Bearbeitung der Thesis kann im exmatrikulierten Zustand erfolgen.

Verlängerung

Nach Ausgabe des Themas beträgt die Bearbeitungszeit für die Bachelor Thesis vier Monate und für die Master Thesis sechs Monate. Auf Antrag kann die Bearbeitungszeit um höchstens zwei Monate verlängert werden; die Entscheidung darüber trifft der zuständige Prüfungsausschuss.

Abgabe

Die Thesis gilt als abgegeben, wenn das Prüfungsexemplar zusammen mit ei-

ner eidesstattlichen Erklärung (s. jeweilige SPO) bei der für den Studiengang zuständigen Sachbearbeiterin des Zentralen Prüfungsamtes eingegangen ist.

Für die Abgabe von weiteren Exemplaren sind die studiengangspezififschen Regelungen zu beachten.

Die Thesis ist von zwei Prüfern zu bewerten; das Bewertungsverfahren soll vier Wochen nicht überschreiten.


Mit folgendem Formularsatz können Sie die Ausgabe der Abschlussarbeit oder eine Verlängerung beantragen. Beachten Sie ggfls. hiervon abweichende, studiengangspezifische Antragsformulare.