Zentrum für Industrielle Digitalisierung und Automatisierung

Über das ZIDA

Das Zentrum für industrielle Digitalisierung und Automatisierung (ZIDA) der Hochschule Heilbronn vereint Lehre mit praxisnaher, anwendungsorientierter Forschung und schafft so einen direkten Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und industrieller Umsetzung.

Durch enge Kooperationen mit Unternehmen und Technologiepartnern entstehen innovative Lösungen, die sowohl die wissenschaftliche Entwicklung als auch die industrielle Wertschöpfung nachhaltig stärken. Studierende werden aktiv in Forschungs‑ und Entwicklungsprojekte eingebunden und erhalten dadurch wertvolle Einblicke in aktuelle digitale Technologien, Methoden und industrielle Transformationsprozesse.

Forschungsschwerpunkte

Das ZIDA konzentriert sich in seiner Arbeit auf die Digitalisierung und Automatisierung von Industriellen Prozessen von der Konzeption bis zur praktischen Erprobung im realen Produktionsumfeld.

Zentrale Themen sind:

  • Moderne Methoden zur manuellen und kollisionsfreien Telemanipulation von Industrierobotern basierend auf digitalen Zwillingen

  • Automatische Planung der Trajektorie von Industrierobotern in Industriemaschinen basierend auf digitalen Zwillingen, Bilddatenverarbeitung und Künstlicher Intelligenz

  • Neue Methoden zur Vereinfachung von Teach-Vorgängen von Industrierobotern basierend auf AR-/XR-/VR-Technologinnen und digitalen Zwillingen

  • Analytische und nummerische Methoden zur Bestimmung der direkten und inversen Transformation von speziellen Kinematiken auf Maschinensteuerungen oder Industrie-PCs

  • Motion Control zur resonanzfreien Positionierung von schwingungsfähigen Single- und Multi-Mode Systemen mittels Kurvenscheiben (zur Synchronisierung von weiteren elektrischen Antrieben einer Maschine).

  • Automatische Codegenerierung für Maschinensteuerungen oder Industrie-PCs zur Ansteuerung von speziellen Kinematiken oder dem Beschreiben von physikalischen Verhaltensmodellen.

Die Forschungsergebnisse fließen unmittelbar in die Lehre ein etwa in Laborübungen, Projektarbeiten und Abschlussarbeiten und fördern so den direkten Wissenstransfer zwischen Hochschule, Studierenden und Industrie.