Digital Transformation in market-leading Companies – Gaining Insights and creating Solution Blueprints with the Methodology of Design Thinking, BIP-ID: 2021-1-DE01-KA131-HED-000005600-3
BIP-Koordination: Hochschule Heilbronn, D HEILBRO01
BIP-Partner (6): University of West Attica, G EGALEO02 (Griechenland); Hanze University of Applied Sciences, NL GRONING03 (Niederlande); Karelia University of Applied Sciences, SF JOENSUU09 (Finnland); Upper Austria University of Applied Sciences, A WELS01 (Österreich); Dundalk Institute of Technology, IRLDUNDALK01 (Irland); University of Bologna, I BOLOGNA01 (Italien)
Die Methode Design Thinking sollte zur Lösung einer realen betrieblichen Herausforderung beitragen mit aktivem Lernen in interkulturellen Gruppen. Es sollten Einblicke in die Herausforderungen von Unternehmen bezügl. der digitalen Transformation vermitteln werden.
Das erste Blended Intensive Programme, das die Hochschule Heilbronn im September 2022 zusammen mit sechs Partnerhochschulen aus sechs Ländern durchführte, verlief sehr erfolgreich. Es nahmen insgesamt 36 mobile Teilnehmer*innen teil sowie fünf externe Dozent*innen und zwei Dozent*innen der Hochschule Heilbronn.
Die Lernenden wurden - wie in der Planung vorgesehen - mit der Methode des „Design Thinking“ vertraut gemacht und entsprechende Kenntnisse zum „Design Thinking“ vermittelt. „Design Thinking“ ist ein stark nutzerorientierter Problemlösungsansatz, bei dem Probleme neu definiert werden, um neue Produkte, Dienstleistungen, Erfahrungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Es wurde nicht nur theoretisches Wissen über die Methode vermittelt, sondern auch Interviews mit Stakeholdern durchgeführt.
Im Zuge des physischen Teils des BIP konnten wie geplant auch Besuche bei Unternehmen in der Region durchgeführt werden und die Lernenden erhielten dabei Einblicke in relevante Prozesse. Abschließend präsentierte jede, zuvor aus Lernenden der verschiedenen Hochschulen gebildete, Gruppe einen Lösungsvorschlag für eine unternehmensrelevante Herausforderung. So konnten auch die Ziele des experimentellen und aktiven Lernens in kleinen interkulturellen Gruppen erreicht werden. Darüber hinaus wurden tiefe Einblicke in die Herausforderungen gegeben, denen sich marktführende Unternehmen der verschiedenen Länder vor dem Hintergrund der digitalen Transformation stellen müssen.
Durch die gemeinsame Planung und Durchführung des BIP zusammen mit sechs weiteren europäischen Hochschulen konnten intensivere Kontakte zwischen den beteiligten Hochschulen geknüpft werden. Diese haben u.a. zur Planung und Durchführung weiterer Projekte im Rahmen eines BIP in den verschiedenen Ländern geführt. Die im Rahmen des BIP gemachten Erfahrungen auf akademischer Ebene sowie hinsichtlich der Gesamtplanung und Organisation wird in die weiteren gemeinsam geplanten Projekte mit einfließen.
Die Lernenden selbst konnten durch die Teilnahme in dem BIP in gemeinsamen Gruppenarbeiten ihre interkulturellen Kompetenzen erweitern und verschiedene Denk- und Lernansätze kennenlernen. Die gewonnenen Erkenntnisse bezüglich unterschiedlicher Lernmethoden sollen in verschiedene Lehrveranstaltungen und Projektarbeiten der teilnehmenden Hochschulen mit einfließen und weitere gemeinsame Veranstaltungen bereichern.