Neue Professorin für Management im Sozialwesen: Forschung, Führung & Praxis im Fokus

Künzelsau, September 2026. Die Reinhold-Würth-Hochschule begrüßt Prof. Dr. Maike Tobies-Jungenkrüger als neue Sozialmanagement Professorin im  Studiengang Management und angewandte Psychologie im Sozialwesen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in Wissenschaft und Praxis bringt sie wertvolle Perspektiven für Lehre, Forschung und die Weiterentwicklung sozialer Organisationen mit an den Campus Künzelsau.

Ihre Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen Führungs- und Organisationsforschung sowie Organisationsberatung. Dabei verfolgt sie einen qualitativen Forschungsansatz und beschäftigt sich u.a. mit den Herausforderungen und Entwicklungspotenzialen sozialer Organisationen in Zeiten gesellschaftlicher und struktureller Veränderungen.

„Ich freue mich sehr darauf, Studierende auf ihrem Weg zu begleiten und sie für die vielen spannenden Fragestellungen im Sozialwesen zu begeistern. Besonders wichtig ist mir dabei der Theorie-Praxis-Transfer. Forschung und praktische Erfahrungen sollen sich gegenseitig bereichern und den Studierenden helfen, komplexe Herausforderungen im Berufsfeld besser zu verstehen“, erklärt die Professorin.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Lehre liegt auf dem Thema Führung im Sozialwesen. Studierende sollen befähigt werden, bestehende Führungskonzepte kritisch zu reflektieren, ihre eigene Führungsrolle zu entwickeln und sich mit Fragen der Selbstführung auseinanderzusetzen. Ziel ist es, zukünftige Fach- und Führungskräfte auf verantwortungsvolle Aufgaben in sozialen Organisationen vorzubereiten.

Der berufliche Werdegang der Professorin ist eng mit der Praxis verknüpft. Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin übernahm sie früh Verantwortung in Leitungsfunktionen und absolvierte berufsbegleitend ein Studium der Sozialen Arbeit. Daran schlossen sich ein Masterstudium der Erziehungswissenschaften sowie eine Promotion an, die durch ein Promotionsstipendium der Studienstiftung gefördert wurdeIn ihrer Dissertation untersuchte sie Führungsfragen in sozialen personenbezogenen Dienstleistungsorganisationen.

Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit sammelte sie umfassende Führungserfahrung in der Praxis. Zuletzt verantwortete sie als Abteilungsleitung bei der Stadt Ulm den Bereich der vorschulischen Kindertagesbetreuung mit rund 540 Mitarbeitenden. In diesem Zuständigkeitsbereich wurden etwa 6.100 Betreuungsplätze in insgesamt 113 Einrichtungen koordiniert und weiterentwickelt.

An der Reinhold Würth Hochschule möchte sie ihre Erfahrungen aus Forschung, Beratung und Praxis künftig in die Lehre einbringen. Dabei stehen aktuelle Transformationsprozesse im Sozialwesen ebenso im Fokus wie die Frage, wie soziale Organisationen zukunftsfähig gestaltet und geführt werden können.


Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik

Die Hochschule Heilbronn (HHN) ist eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. An ihren vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau und Schwäbisch Hall bietet die HHN mehr als 60 zukunftsorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge an, darunter auch berufsbegleitende Angebote. Die HHN bietet daneben noch weitere Studienmodelle an und pflegt enge Kooperationen mit Unternehmen aus der Region. Sie ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis sehr gut vernetzt. Das hauseigene Gründungszentrum unterstützt Studierende sowie Forschende zudem beim Lebensziel Unternehmertum.

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Pressekontakt Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn