
Mit dem offiziellen Start des neuen „Netzwerks Zukunft Tourismus“ erhält Baden-Württemberg eine zentrale Plattform für den Austausch zwischen Tourismuswirtschaft und anwendungsorientierter Tourismusforschung.
Die Hochschule Heilbronn gehört mit Professor Ralf Vogler zu den zentralen wissenschaftlichen Partnern des Netzwerks (Titelbild: Startschuss für das neue "Netzwerk Zukunft Tourismus" am Rande der CMT: Nadja Stoerk und Tamara Ullmann (NZT), TMBW-Geschäftsführerin Christine Schönhuber, Staatssekretär Dr. Patrick Rapp, Dr. Lisa Majewski (NZT), Prof. Dr. Anja Brittner-Widmann (DHBW Ravensburg), Prof. Dr. Ralf Vogler (Hochschule Heilbronn) (v.l.n.r.); Foto: Leif Piechowski).
Die Hochschule Heilbronn ist als eine der führenden tourismusbezogenen Hochschulen in das neue „Netzwerk Zukunft Tourismus“ (NZT) eingebunden. Der Zusammenschluss relevanter touristischen Akteur*innen des Landes soll Forschung und Praxis enger miteinander verzahnen und den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Branche verbessern.
Für die Hochschule Heilbronn übernimmt Professor Ralf Vogler eine federführende Rolle im Netzwerk. Der Studiendekan für Tourismusmanagement und stellvertretender Direktor des Institute of Tourism, Travel & Hospitality (ITTH) sagt: „Das Netzwerk Zukunft Tourismus wird als zentrale Anlaufstelle für die Forschungseinrichtungen und die Tourismuswirtschaft im Land fungieren und bei themenspezifischen Fragestellungen vermitteln. Hiervon werden sicherlich positive Impulse zur Steigerung der Lebens- und Erlebensqualität der Bevölkerung und der Gäste in Baden-Württemberg ausgehen.“
Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, sieht in der Gründung einen Meilenstein für den Tourismusstandort: „Die anwendungsorientierte Tourismusforschung spielt eine wichtige Rolle für den weiteren Erfolg der Tourismuswirtschaft. Sie liefert grundlegende Impulse für die richtigen Weichenstellungen in der Praxis. Gerade vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen, die der Tourismus als Querschnittsbranche mit sich bringt, ist eine starke Vernetzung von Theorie und Praxis von großer Bedeutung.“
Organisatorisch ist das „Netzwerk Zukunft Tourismus“ bei der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg angesiedelt. „Als Landestourismusorganisation haben wir ideale Voraussetzungen, um das neue Netzwerk in bestehende Strukturen zu integrieren. So können beispielsweise bestehende Kommunikationsplattformen genutzt und weitere Synergien erschlossen werden. Darüber hinaus steht auch die Entwicklung neuer Veranstaltungs- und Vernetzungsformate im Mittelpunkt des Projekts“, sagt Geschäftsführerin Christine Schönhuber.
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