Künstliche Intelligenz beeinflusst, welche Informationen wir sehen, wie Entscheidungen getroffen werden und zunehmend auch, wie wir arbeiten und leben. Darum sollten wir fragen: Welche Welt wollen wir mit KI gestalten. Und für wen? Eine feministische Perspektive auf KI richtet den Blick darauf, wessen Erfahrungen und Lebensrealitäten in Technologien einfließen, wer mitgedacht wird und wer bislang außen vor bleibt.

Im Rahmen des Begleitprogramms zur "Wanderausstellung: Versäumte Bilder“, widmet sich der Abend dem Status quo und den Zukunftsperspektiven feministischer KI. In einer Keynote gibt Autorin Dr. Eva Gengler Einblicke in einen inklusiveren Ansatz von KI und zeigt, welche Bedeutung feministische und intersektionale Perspektiven (also unterschiedliche, miteinander verbundene Erfahrungen und Lebensrealitäten) für die Entwicklung und Nutzung von KI haben können.

Eva Gengler Feministische KI

Doktorin Eva Gengler, ©Helena Henkel

Im Anschluss ist der Raum offen für Fragen und Diskussion.

Vor und nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, die Wanderausstellung „Versäumte Bilder“ zu begehen.

Einlass: 17:30 Uhr
Beginn: 18:00 Uhr

Über Doktorin Eva Gengler

Dr. rer. pol. Eva Gengler ist Wirtschaftsinformatikerin und forscht intersektional-feministisch an der Schnittstelle von Macht und Künstlicher Intelligenz. Als Autorin, Speakerin und Co-Founderin der feminist AI Community sowie von enableYou engagiert sie sich für eine gerechte und verantwortliche Technologiegestaltung. 2025 wurde sie für den Brigitte Award in der Kategorie Future Economy nominiert. Ihre Perspektiven wurden u. a. in Interviews mit ZDF, 3sat und Deutschlandfunk vorgestellt.

Wanderausstellung: Versäumte Bilder - Wissenschaftlerinnen und Pionierinnen mit KI sichtbar machen

Vom 12. November bis 18. Dezember 2026 ist die Hochschule Heilbronn Gastgeberin der "Wanderausstellung: Versäumte Bilder", die im Rahmen der Förderlinie „Innovative Frauen im Fokus“ (IFiF) durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert wird.

Versäumte Bilder Ausstellungseröffnung

©BMBF/Hans-Joachim Rickel

Ansprechperson