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Technik 

Mittels Head-up Displays lassen sich in Automobilen wichtige Informationen wie Geschwindigkeit, Navigationshinweise und sogar der auf die Fahrbahn projizierte Bremsweg in die Windschutzscheibe einblenden. Dadurch kann der Fahrer die Information der Umgebung überlagert wahrnehmen und muss den Kopf nicht zur Anzeigetafel senken (head-down). Das Bild des Head-up Displays wird durch die Windschutzscheibe umgelenkt und liegt scheinbar in einem Abstand von typisch. 3 – 5 m vor dem Fahrer, es handelt sich dabei um ein virtuelles Bild ähnlich wie bei AR-Brillen. Die Projektionsdistanz kann sogar verändert werden, an der Hochschule Heilbronn werden dazu Flüssiglinsen eingesetzt. Neuere Entwicklungen sehen Laser als Lichtquellen und die 3D-Projektion vor. In dieser Veranstaltung werden die Funktionsweise, die Hintergründe und aktuelle Entwicklungen von Head-up Displays und die Arbeiten der Hochschule Heilbronn an diesem Thema erklärt.

Prof. Dipl.-Ing. Peter Ott

Mechatronik und Robotik

an der Schule oder Campus Sontheim oder auch online

Es ist doch ganz leicht, von Hand zehn Nüsse abzuzählen. Warum sollte es schwierig sein, einen Automaten zehn Nüsse ausgeben zu lassen? Ist es einfacher, Dinge zu sortieren, d.h. sie z.B. nach Größe oder Farbe zu ordnen?

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Thematik „Automatisiertes Sortieren und Dosieren“ und zeigt die Umsetzung anhand einer automatisierten Pflanzmaschine. Außerdem erhalten die Zuhörer*innen einen Einblick in die Veranstaltung Lernfabrik jumpING im Studiengang Produktion und Prozessmanagement: Dort wurde ein Dosierautomat für schokolierte Erdnüsse entwickelt. Dauer: ca. 60 Minuten

Prof. Dr. Juliane König-Birk 


Produktion und Prozessmanagement

Ab Mitte Januar 2021 als online Format verfügbar

Für die Mittelstufe geeignet.

Science Fiction-Romane und –Filme haben in der Vergangenheit schon viele technische Errungenschaften vorausgesagt, die damals utopisch erschienen. Bestes Beispiel ist der Kommunikator von Star Trek I aus dem Jahr 1966, der als Urvater der heutigen Smartphone gilt. Wie sieht es bei den Robotern aus? Die Filmroboter haben erstaunliche Fähigkeiten, die den menschlichen ähneln oder diese meist sogar übertreffen. Wie weit sind wir heute davon entfernt? Der Vortrag zeigt die geschichtliche Entwicklung, welche Fähigkeiten heute schon realisiert sind und woran man in der Roboterforschung arbeitet. Besonders spannende Ansätze finden sich in der „bionisch inspirierten Robotik“. Was können wir von einem Elefantenrüssel, einem Seeadler oder einer Moräne lernen?

Der Vortrag geht ebenso auf ethische Gesichtspunkte ein: Was darf ein Roboter? Wo werden die Robotergesetze, die der Schriftsteller Asimov bereits 1942 formulierte, verletzt?

Im Anschluss an die Vorlesung werden bei einer Führung durch die Labore Robotermodelle und „echte“ Industrieroboter gezeigt.

Prof. Dipl.-Ing. Andreas Hoch

Mechanik und Elektronik

an der Schule oder Campus Sontheim

Für die Oberstufe geeignet - Dauer 90 Minuten

Sonnenwärme zum Heizen und zur Warmwasserbereitung nutzen und dabei Öl und Gas sparen. Aus den Themenbereichen „Rationelle Energienutzung" und „Regenerative Energien" wird die Funktionsweise einer solaren Warmwasserbereitung für Einfamilienhäuser dargestellt. 

Mit einem kurzen Vortrag wird in das Thema eingeführt und das Funktionsprinzip einer thermischen Solaranlage erklärt. Die Solaranlage im Labor des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen-Energiemanagement wird komponentenweise live vorgestellt und beim anschließend durchgeführten Versuch „Solarthermie"  können die Schüler*innen die Versuchsparamter mitbestimmen. Die gewonnenen Daten des Versuchs „Solarthermie" werden im Anschluss gemeinsam in Gruppen ausgewertet und die erzielten Ergebnisse besprochen und eingeordnet. 

Prof. Dr. -Ing. Ekkehard Laqua

Wirtschaftsingenieurwesen -Energiemanagement 

Campus Künzelsau, 

Online Laborführung - Für die Oberstufe geeignet

Im Labor können die Studierenden folgenden Anlagen zur Energienutzung aus den Bereichen „Kälte Wärme Klima" kennenlernen und realitätsnah die Auswirkungen bei Veränderungen verschiedener Parameter untersuchen.

  • Lüftungsanlage, 
  • Kontrollierte,
  • Wohnraumlüftung,
  • Mini-BHKW,
  • Gasthermen,
  • Solarthermische Anlage,
  • Split Klimagerät,
  • Drucklufterzeugung,
  • Stromerzeugende Hausheizung

Diese Versuchsaufbauten werden in einer 30min online-Laborführung kurz vorgestellt.

Prof. Dr. -Ing. Ekkehard Laqua

Wirtschaftsingenieurwesen -Energiemanagement 

Campus Künzelsau, 

Wirtschaft

Die Corona-Krise stellt Unternehmen vor Herausforderungen, die es in dieser Art noch nicht gab. Dabei zeigt sich, dass einige Unternehmen, mit dieser Krise offensichtlich besser umgehen als andere. Die Veranstaltung geht unter Nutzung von konkreten Beispielen folgenden Fragen nach: Was sind diese speziellen Herausforderungen? Worin unterscheiden sich die Firmen in Ihrer Ausgangslage? Warum ist Cash so wichtig? Worin unterscheiden sich die Vorgehensweisen von Firmen?

Die Schülerinnen und Schüler sollen zu jeder der Fragestellungen aktiv einbezogen werden. Die Fragestellungen können auch als vorbereitende Aufgaben eingesetzt werden. Die Veranstaltung ist primär ab Klasse 11 geeignet.

Prof. Dr. Roland Alter

Wirtschaft und Verkehr

Campus Sontheim

Schlecker, einst Deutschlands und Europas größte Drogeriekette, gilt als Lehrbeispiel für Misswirtschaft und schlechte Unternehmensführung. Exemplarisch legt Roland Alter dar, was der einstige Marktführer falsch gemacht hat, was aus dem Fall Schlecker zu lernen ist und was eine gute und erfolgreiche Unternehmensführung ausmacht. Darüber hinaus macht er deutlich: »Schlecker ist vor allem an seiner eigenen Unternehmenskultur gescheitert. Eine Geizkultur, die ganz persönlich von Anton Schlecker geprägt wurde. Doch es war nicht nur materieller Geiz, sondern auch und insbesondere der bei Vertrauen und Respekt den Menschen gegenüber.

Prof. Dr. Roland Alter

Wirtschaft und Verkehr

Campus Sontheim


Informatik 

Kein Spiel ist derzeit erfolgreicher: „Fortnite: Battle Royale“ wird weltweit von Millionen gespielt und ist vom Smartphone bis zum PC quasi für jede Plattform verfügbar. Dabei hatte das Spiel nur wenige Monate Entwicklungszeit. Wie ist so etwas möglich? Der Vortrag dreht sich um die Entwicklung moderner Spiele unter Verwendung von Game Engines. Dabei erhalten die Zuhörer einen Einblick in die Themen des Schwerpunkts „Games Engineering“ im Studiengang Software Engineering.

Prof. Dr. Tim Reichert

Informatik, Software Engineering (Schwerpunkt Games Engineering)

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