Die Lernfabrik

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Im Rahmen der Lernfabrik jumpING ermöglichen wir unseren Studierenden im 6. Semester, ganzheitliche Erfahrungen mit dem kompletten Produktentstehungsprozess – von der Ideenfindung über die Kleinserienfertigung (n = 30-50 Einheiten) bis zur Auslieferung – zu sammeln und dabei das im Studium erworbene Wissen projektorientiert in einem der industriellen Realität vergleichbaren Umfeld anzuwenden. Durch die spezielle Lehr-Lernform der Lernfabrik jumpING werden dabei die Eigeninitiative sowie die Vernetzungs- und Selbstorganisationsfähigkeit der Studierenden in besonderer Weise gefordert und gefördert.

Die sachliche Aufgabenstellung besteht darin, innerhalb von knapp vier Monaten ein vollständig dokumentiertes und versandfertiges Kleinserienprodukt unter Einhaltung eines Projektbudgets zu erstellen. Die Projektaufgabe wird jedes Semester neu festgelegt. Die Studierenden organisieren sich in Form von Fachteams (z. B. Konstruktion, Softwareentwicklung, Fertigung und Montage, Projekt- und Qualitätsmanagement) und interagieren dabei arbeitsteilig wie in einem realen Unternehmen. Jedem Fachteam steht ein/e Professor/in zur Seite, mit dem sich die Teilnehmenden in fachlicher und methodischer Hinsicht in regelmäßigen Treffen beraten.

Das Semester endet mit einer messeartigen, selbst organisierten Abschlussveranstaltung. Hierbei präsentieren die Studierenden die entstandenen Produkte sowie ihr Vorgehen zur Lösung der Aufgabenstellung.

Rahmenprogramm für Schulklassen

Vor der eigentlichen Abschlussveranstaltung findet in der Regel ein Rahmenprogramm für Schulklassen statt. Hier stellen die Studierenden ihren Studiengang vor und beantworten Fragen rund um das Thema Studium an der HHN. Eine Führung über den Campus Sontheim der Hochschule wird angeboten, um dann schon einmal Bibliotheksluft zu schnuppern und die Mensa zu sehen. Anschließend geht es in die Abschlussveranstaltung der Lernfabrik jumpING

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Anmeldung

Lernfabrik im Wintersemester 2023/24

Es soll ein realitätsnahes Modell eines Windrads zur Demonstration der im Folgenden beschriebenen Funktionen entwickelt und als Kleinserie hergestellt werden:

  • Über eine App oder Website ist die Drehgeschwindigkeit des Rotors auf Basis eines Wind-/Drehgeschwindigkeits-Diagramms einstellbar. Dabei soll auch realitätsnah angezeigt werden, wieviel Strom die Anlage jeweils erzeugen würde. Basis ist die Windkraftanlage unserer irischen PHS DkIT.
  • Muss: Messen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit am Aufstellort des Modells mit Anzeige in der App oder auf der Website.
    Wunsch 1: Anzeigen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit auch direkt am Windrad.
    Wunsch 2: zusätzliche Luftdruckmessung
  • Ventilatormodus: Drehgeschwindigkeit verändert sich in Abhängigkeit der Temperatur, wobei Temperaturober- und -untergrenzen individuell einstellbar sind.
  • Prototyp und Serie werden in der Lernfabrik hergestellt | 3-D-Druck der Flügel | als fertige Kaufteile sind zulässig: Elektronikkomponenten, Halbzeuge sowie DIN- und Normteile
  • Ansteuerung über einen Wemos-Mikroprozessor | Stromversorgung über ein handelsübliches USB-Netzteil

Projektbudget 1.500 EUR

Windrad - Aufgabe im Wintersemester 2023/24

Jedes Semester ist EINMALIG – jedes Semester ein neues PRODUKT