Die Lernfabrik

Die Lernfabrik jumpING besteht seit dem Wintersemester 2011/12 und wurde seitdem in vielen Iterationen konzeptionell weiterentwickelt. Es handelt sich um eine projekt- und problembasierte Lernform im 6. Semester, bei der die Eigeninitiative und die Vernetzungs- und Selbstorganisationsfähigkeit der Studierenden in besonderer Weise gefordert und gefördert werden.

Die sachliche Aufgabenstellung besteht darin, innerhalb von knapp vier Monaten ein vollständig dokumentiertes und versandfertiges Serienprodukt zu konkurrenzfähigen Kosten zu erstellen. In diesem Rahmen werden von den Studierenden, die sich in Form von Fachteams organisieren, alle Kernprozesse eines realen Produktionsunternehmens – von der Produktentwicklung bis hin zur operativen Fertigung und Qualitätssicherung – arbeitsteilig ausgeübt.

Bei der inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung der Lernfabrik jumpING werden den Studierenden größtmögliche Freiheitsgrade gewährt. Jedem Team steht ein Professor zur Seite, mit dem sich die Teilnehmer in fachlicher und methodischer Hinsicht beraten können.

Teilnahmevoraussetzungen: absolviertes Praxissemester, empfohlen sind auch weitere Vorlesungen aus dem Studium.

Abschlussveranstaltung

Das Semester endet in der Lernfabrik typischerweise mit einer messeartigen selbst organisierten Abschlussveranstaltung. Hierbei präsentieren die Studierenden die entstandene Kleinserie. Gemeinsam klingt der Abend anschließend in geselliger Atmosphäre aus.

Rahmenprogramm für Schulklassen

Vor der eigentlichen Abschlussveranstaltung findet in der Regel ein Rahmenprogramm für Schulklassen statt. Hier stellen Studierende ihre Studiengänge vor und beantworten Fragen rund um das Thema Studium an der HHN. Eine Führung über den Campus Sontheim der Hochschule wird angeboten, um dann auch gleich schon einmal Bibliotheksluft zu schnuppern und auch die Mensa zu sehen. Anschließend geht es in die Abschlussveranstaltung der Lernfabrik jumpING, wo die Schüler Einsicht bekommen, wie das Projekt der Lernfabrik im Studiengang PPM aufgebaut ist und im aktuellen Semester durchgeführt wurde. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Bitte melden Sie Ihre Klasse hierzu bei uns an

Lernfabrik im Sommersemester 2022

In diesem Semester haben die Studierenden die Aufgabe einen hochwertigen Zeitgeber mit akustischer Signalfunktion in Turmform zu entwickeln.

  • In Anlehnung an traditionelle Uhrwerke soll im Standardmodus alle Viertelstunde ein mechanisch induziertes Tonsignal erklingen; bei jeder vollen Stunde dann ein ebenfalls mechanisch induziertes Signal in einer anderen Tonhöhe. Durch Mitzählen der Signale ergibt sich die jeweilige Uhrzeit in Viertelstundeninkrementen. Im Weckmodus ist der Zeitgeber hinsichtlich Tonfolge und -pausen individuell konfigurierbar.
  • Über LEDs sollen für die unterschiedlichen Betriebsmodi optisch ansprechende Beleuchtungsprofile integriert werden (z. B. für Tageszeiten und herannahende Weckzeitpunkte).
  • Die Ansteuerung des Zeitgebers übernimmt ein Wemos-Mikroprozessor; die Konfiguration insgesamt sowie die Anzeige der aktuellen Uhrzeit
    erfolgt über eine Web-Oberfläche.
  • Die Prototypen und Kleinserienerzeugnisse (n = alle Studierenden + Exemplare für den Studiengang) müssen in der Lernfabrik-Halle herstellbar sein.
  • Weitere Anforderungen: Erstellen einer Ökobilanz für das finale Produkt in Bezug auf die gewählten Materialien und Herstellverfahren | Errechnen eines realistischen Verkaufspreises | Weiter-/Neuentwicklung von Prozessbeschreibungen durch alle Teams | regelmäßige Projektberichterstattung (Projektstatusbericht)
  • Projektbudget: 1.750 € für Kaufteile und verbrauchte Materialien (Kleinserie, ohne Prototypen)

Jedes Semester ist EINMALIG – jedes Semester ein neues PRODUKT

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