Live-Simulation: Krisen im Tourismus
Krisen sind im Tourismus allgegenwärtig. In der Branche wird davon gesprochen, das spätestens alle 7 Jahre eine Krise über den Tourismus hereinbricht (z.B. 9/11, Finanzkrise, Vulkanausbruch, Fukushima, Ebola, Vogelgrippe, Corona seien als Beispiele genannt). Aber auch Krisensituationen, die spezifisch für touristische Unternehmen sind, gilt es zu meistern (z.B. Germanwings-Absturz, Costa-Havarie, Estonia-Havarie, Ausfall von Computersystemen, Diebstahl sensitiver Daten).
Studierende werden innerhalb der curricularen Ausbildung nur am Rande auf solche Krisen vorbereitet. Selbst wenn Krisen Gegenstand einer Lehrveranstaltung sind, so ist es doch etwas anderes eine Krise live zu erleben.
Ziel ist es, eine Blockveranstaltung zu erstellen, bei der Studierende zunächst ein Krisenhandbuch erstellen und dann in Live-Settings vor der Kamera (mit Zustimmung) Pressekonferenzen und Interview-Situationen meistern müssen. Die Veranstaltung soll zunächst extracurricular konzipiert werden. Es ist geplant Drehbücher für Video-Fragmente zu erstellen, die als "Nachrichtensendung" genutzt werden. Über 15 Studierende, haben bereits ihre Teilnahme in Aussicht gestellt.
Beteiligte Wissenschaftler:
Prof. Dr. Stephan Bingemer, Prof. Dr. Ralf Vogler