Konzeption und Organisation von COILs

Wie organisiere ich ein COIL-Projekt?

Adaptiert von http://www.ufic.ufl.edu/uap/forms/coil_guide.pdf

Wenn ein geeigneter Partner gefunden wurde, gilt es einige organisatorische Aspekte zu beachten. Die Partner sollten Kontaktdaten austauschen, um sich telefonisch, per E-Mail oder virtuell gut erreichen zu können.

Weiterhin sollten sie darüber sprechen, welchen zeitlichen Umfang das COIL-Projekt hat und wann und wie oft es stattfinden soll. Auch die Zeitverschiebung darf nicht vergessen werden, wenn die Partner in unterschiedlichen Zeitzonen angesiedelt sind.

In Bezug auf den sprachlichen Aspekt sollte festgelegt werden, in welcher Sprache die Studierenden kommunizieren sollen. Neben COILs in englischer Sprache sind auch Projekte in deutscher oder in anderen Sprachen denkbar.

Was die Kursinhalte betrifft, so wird darunter unter der Konzeption des Kurses genauer eingegangen.

Auch werden die Partner darüber diskutieren, welche IT-Tools (Webex, Padlet, Miro etc.) und welches Learning-Management-System (ILIAS, moodle etc.) sie nutzen werden. Darüber hinaus gilt es zu klären, ob Gastzugänge möglich sind.

Auch Fördermittel und -programme (z.B. des DAADs) sollten im Auge behalten werden, um ggf. den Partner einmal persönlich kennenzulernen. Dies bietet sich an, z.B. vorab zur Projektabstimmung oder zu einem gemeinsamen Kick-Off bzw. einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung, bei der sich ggf. auch die Studierenden vor Ort kennenlernen.

Wenn bei einem COIL-Kurs Praxispartner eingebunden werden sollen, so sollte dies nicht nur bei der Konzeption des Kurses beachtet werden, sondern auch bei Organisation, denn es gilt hier ggf. virtuelle Unternehmensbesuche für die Studierenden oder Gastvorträge des Praxispartners zu organisieren.

Wie konzipiere ich ein COIL-Projekt?

Bei der Konzeption eines COIL-Kurses sollte man überlegen, ob COIL in einen bestehenden Kurs integriert oder ein neuer Kurs etabliert werden soll. Falls letzteres braucht man einen Namen, wie der Kurs heißen soll.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit einen COIL-Kurs in der gleichen fachlichen Disziplin abzuhalten oder aber interdisziplinär. Letzteres ist zwar etwas aufwendiger, aber die Mühe lohnt sich.

Die Lehrenden sollten sich vorab auch klar werden über die Lernziele und welche Kompetenzen den teilnehmenden Studierenden vermittelt werden sollen.

Wichtig ist es auch, in der konzeptionellen Phase Lehr- und Lernmethoden zu diskutieren, die bei der Durchführung des Kurses angewandt werden sollen. Auch die Prüfungsform für die Studierenden muss besprochen werden ebenso wie der Workload, die SWS und die Anzahl der ECTS, die auf beiden Seiten vergeben werden soll.

Die konkreten Inhalte des kollaborativen Kurses müssen die Lehrenden miteinander diskutieren ebenso ob der Kurs rein digital oder in einem blended Format abgehalten wird. Der idealtypische Ablauf bei der Durchführung wird in der 3. Phase näher beschrieben.

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