Ausstattung
Dem Polymer-Institut Kunststofftechnik stehen verschiedene Geräte zur Verfügung. Zur Analyse werden neben Verfahrenstechniken wie DSC, TGA und Infarotspektroskopie auch Rasterelektronmikroskopie gekoppelt mit einer EDX Analyse eingesetzt. Unterstützt werden diese Techniken durch Mikrotomschnitte und Lichtmikroskopie.
Zur Erforschung der hochdynamischen variothermen Spritzgießtechnik und zur Ermittlung von praxisgerechten Materialkennwerten stehen dem Polymer-Institut Kunststofftechnik verschiedene Spritzgießmaschinen zur Verfügung.
Laboratorien





Analysegeräte
Sowohl in der Forschung als auch in der Anwendung spielt die Charakterisierung von Werkstoffen eine wichtige Rolle. In den Bereichen Qualitätskontrolle, Schadensanalyse oder auch bei der Bestimmung spezifischer Eigenschaften von Werkstoffen besitzt das Polymer-Institut Kunststofftechnik zahlreiche Analyseverfahren. Neben der Thermoanalyse, Rheologischen Messungen und der Festigkeitsanalyse sind auch einfache Erkennungmethoden wie beispielsweise Bestimmung der Dichte, Schmelz- und Flammverhalten aufschlußreiche Untersuchungsmethoden.
Die mikroprozessorgesteuerte Zugprüfmaschine der Firma Frank besitzt eine Feindehnmesseinrichtung und eignet sich besonders zur Messung von Prüfkörpern bis zu einer Kraft von 10 kN. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt rechnergestützt.
Pendelschlagwerk der Firma Zwick für den Schlagbiegeversuch und den Kerbschlagbiegeversuch nach Charpy. Die Auswertung der Ergebnisse erfolgt rechnergestützt.
Die Charakterisierung des Fließverhaltens von Schmelzen ist eine wichtige Grundlage für die Auslegung von Verarbeitungsprozessen. Hierfür steht ein Kapillarrheometer und ein Schmelzindexgerät der Firma Göttfert zur Verfügung.
- Bestimmung der Dichte
- Bestimmung des Füllstoffgehalts im Schnellverascher
- Prüfung der Medienbeständigkeit (Chemikalienbesändigkeit)
- Feuchtemessgerät
- Kofler-Bank
- Klima-Prüfschränke
- Wärmeschränke
- Vakuumtrockenschränke
- Bestimmung der Shore-Härte
Spritzgießmaschinen
Spritzgießen stellt eines der wirtschaftlichsten Verfahren zur Produktion technischer Teile aus Kunststoffen dar. Zur Forschung an Maschinen-, Prozess- und Werkzeugtechnik stehen drei Spritzgießmaschinen mit jeweils maximal 50 Tonnen (500 kN) Schließkraft zur Verfügung. Ausgestattet mit moderner Messdatenerfassung sowie Systemen zur Qualitätsüberwachung werden an diesen Maschinen unter anderem Prüfkörper hergestellt und Abkühlkurven verschiedener Polymerschmelzen aufgezeichnet.
Die vollhydraulische Spritzgießmaschine der Firma KraussMaffei Technologies GmbH hat eine Schließkraft von 500 kN. Der Plastifizierzylinder hat einen Durchmesser von 30 mm.
Additive Fertigung
Ein Schwerpunkt im Bereich der Additiven Fertigung ist das FDM- oder FFF-Verfahren. Hierbei wird mit 3D-Druckerherstellern an der Verfahrensoptimierung gearbeitet, um die Druckqualität und die Bauteilfestigkeit zu verbessern. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Druck von Mikrostrukturen.
Der FDM/FFF 3D-Drucker K8200 der Firma Velleman dient als Versuchsdrucker für Studenten.










