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Das ICPS begrüßt Markus Begerow als Gast Wissenschaftler

April 2022. Mit Herrn Markus Begerow begrüßt das ICPS einen neuen herausragenden Gast Wissenschaftler. Herr Begerow ist ausgewiesener Experte in den Bereichen Data Analytics und Data Science. Er ist Director Data & Analytics bei CoPlanner Software & Consulting GmbH und namhafter Experte (https://www.linkedin.com/in/markusbegerow/). 

Mit Markus Begerow verbindet Institutsleiter Prof. Dr. Alexander Jesser eine ganz besondere und langjährige Beziehung. So gilt Markus Begerow als Impulsgeber für ganz viele Forschungsthemen aus dem Bereich Data Science und Analytics. Gemeinsam hat man die außeruniversitäre Forschergruppe Dainalytix (www.dainalytix.de) gegründet und damit ein schlagkräftiges internationales Forscherteam zusammengestellt. Zudem war Markus Begerow bereits Gastredner an dem hochschulinternen Blockchain-Symposium 2021.

Wir freuen uns sehr mit Markus einen Wissenschaftler und Vordenker am ICPS begrüßen zu dürfen und sind ganz gespannt auf viele gemeinsame Ideen.

Prof. Dr. Jesser besucht die Dulaty Universität in Taraz / Kasachstan

November 2021. Auf einer zehntägigen Reise besuchte Prof. Dr. Alexanader Jesser die Dulaty Universität in Taraz/Kasachstan. 

Als Studiendekan der Studiengänge Elektrotechnik und Automatisierungstechnik & Elektromaschinen baute er eine Partnerschaften zwischen den Studiengängen an der RWH und den einzelnen Fakultäten an der Dulati Universität auf. 

Man vereinbarte neben den interdiszipläneren Austausch auch eine Kooperation zwischen den Wissenschaftlern der Kasachischen Universität und dem ICPS. Das ICPS freut sich über die diese Partnerschaft, da insbesondere gegenseitige Ergänzungen Früchte tragen werden.

Neben dem Besuch offizieller Stellen wie dem Rektor und den Dekanen hielt Prof. Jesser auch ein mehrtätiges Seminar vor Studierenden und Professoren der Dulaty Universistät zum Thema Formale Verifikation.   

Der Besuch an der Dulaty Universität war sowohl für die technischen Studiengänge als auch für das ICPS ein großer Erfolg, der nun weiter ausgebaut werden soll.

ICPS startet 4 weitere  Forschungsprojekte im Bereich Industrie 4.0  

Oktober 2021. Aus dem InvestBW Programm in Baden Württemberg gewinnt das ICPS bislang 4 Projekte aus dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz und Industrial Internet.

Alle vier Projekte sind mit namhaften Unternehmen aus dem unmittelbaren Raum. Somit tragen diese Forschungskooperationen weiter dazu bei, das Institut für Intelligente Cyber-Physische Systeme (ICPS) weiter wachsen zu lassen. 

Blockchain-Symposium ein großer Erfolg  

25. Juni 2021. Gemeinsam mit Prof. Dr. Markus Speidel und Prof. Dr. Rainald Kasprik organisierte Prof. Dr. Alexander Jesser das Blockchain-Symposium am 25. Juni 2021. Die Veranstaltung wurde aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie online gehalten. Spannende Themen und Referenten waren der Grund dafür, dass mehr als 200 Teilnehmer an der Veranstaltung teilnahmen. Dies ist sicherlich ein Teilnahmerekord an der Reinhold-Würth Hochschule. 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Referenten und Organisatoren, sowie bei der Würth-Stiftung, die die finanzielle Unterstützung übernommen haben.

Auch im nächsten Jahr soll wieder ein spannendes Thema aufgegriffen werden und zur Attraktivität der technischen Studiengänge und des ICPS beitragen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Referenten und Organisatoren, sowie bei der Würth-Stiftung, die die finanzielle Unterstützung übernommen haben.

Auch im nächsten Jahr soll wieder ein spannendes Thema aufgegriffen werden und zur Attraktivität der technischen Studiengänge und des ICPS beitragen.

Millionen-Projekt "InduKo"  bewilligt  

06. Juni 2021. Gemeinsam mit Prof. Dr. Markus Speidel ist das Teilprojektes "Messangerdienst im Hochschulumfeld basierend auf der Blockchain-Technologie" bewilligt worden. Das Teilprojekt  ist Teil des Gesamtprojektes " InduKo - Innovation durch Kollaboration - Lehren und Lernen in einer vernetzten Community" und von der Stiftung  Innovation in der Hochschullehre mit knapp 4 Mio. € bewilligt worden.

Damit unterstützt das ICPS auch hier unter anderem die Digitalisierung in der Hochschullehre und hofft die Digitalisierung insgesamt voran zu bringen. 

Hurra, es ist vollbracht, das ICPS ist gegründet

06. Februar 2021. Es ist soweit, dass Institut für Intelligente Cyber-Physische Systeme (ICPS) ist gegründet. Es besteht nun aus 4 Mitgliedern und wird geleitet durch Prof. Dr. Alexander Jesser (Professor für Eingebettete Systeme und Nachrichtentechnik).

Das Institut erhält das offizielle Logo.

und wird nun damit zur Stärkung der Forschung an der Hochschule Heilbronn beitragen.

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg.

Auftragsforschung im Bereich Digitalisierung mit der CeraCon GmbH gestartet.

Prof. Dr. Alexander Jesser startet ein bedeutendes Forschungsprojekt mit der CeraCon GmbH im Bereich von Industrie 4.0, um die Digitalisierung im Bereich der Thermosysteme voran zu bringen.

[Fränkische Nachrichten Nr. 20, Sa. 7. Sept. 2019]

Die CeraCon GmbH ist ein mittelständisches aus dem Hohenlohekreis, dass unter anderem mit Thermosystemen beschäftigt. 

Hurra! Das ICPS feiert einjähriges Jubiläum - Happy Birthday

09. Februar 2022. Vor genau einem Jahr wurde das Institut für Intelligente Cyber-Physische Systeme ICPS unter Leitung von Prof. Dr. Alexander Jesser gegründet. Nun ist das Jahr sehr schnell vorbeigegangen und unter den erschwerten Coronabedingungen war es dennoch ein sehr erfolgreiches Jahr. Das ICPS konnte mit dem Unify-Projekt (gemeinsam mit Prof.  Dr.  Markus Speidel) insgesamt über 2 Millionen Euro einwerben. Somit konnte das Institut personell stark anwachsen und spannende Forschungsprojekte beginnen. Auch in diesem Jahr stehen die Vorzeichen auf grün und  Wachstum. So sind bereits mehrere Forschungs-Projektanträge mit namhaften Unternehmen eingereicht worden. Herr Prof. Dr. Alexander Jesser sieht zwar 2022 aufgrund der anhaltenden Coronapandemie als schwieriges Jahr an, aber für das Institut erwartet er weiter wachsende Zahlen. Die Nachfrage aus der bundesweiten Industrie sind enorm und die Zusammenarbeit funktioniert äußerst gut. Wir können uns auch in diesem Jahr auf einige Überraschungen gefasst machen, prognostiziert Prof. Dr. Jesser. So ist das Kompetenz-Centrum für Digitalisierung bereits im Anfangsstadium und nimmt die ersten Züge an. Dem Institut werden sich weitere Unternehmen aus unterschiedlichsten Bereichen noch anschließen und das Netzwerk zwischen dem ICPS und der Industrie wird weiter gestärkt.

An dieser Stelle ist auch ganz besonderer Dank an das komplette Team und Kollege Prof. Dr. Markus Speidel ausgesprochen. Es war ein fabelhaftes Jahr mit sehr spannenden Projekten. Wir haben ein klasse Team mit einer fantastischen Kompetenz geformt und hoffen, dass wir diesen Spirit an alle übertragen können. 

Das einjährige Bestehen wurde aufgrund von Coronabedingungen im kleinen Kreis am Bildungscampus in Heilbronn gefeiert. Es wurde viel gelacht und philosophiert. Aber auch die spannende Zukunft des ICPS's war immer wieder Thema in der Gruppe. 

Anschließend gab es bei einem super sonnigen Tag einen Wanderausflug zum Wartberg. Es ist schön mal wieder gemeinsam draußen zu sein und Corona vergessen zu machen, war der Tenor des gesamten Teams.

Das ICPS freut sich über alle Anfragen aus Industrie und Hochschule und bedankt sich auch hier nochmal an allen Partnern und Unterstützer.

Beitrag auf der Veranstaltung Smart Cities: 4 Zukunftsideen die es schon gibt.

03. Dezember 2021. Prof. Dr. Alexander Jesser war Gastredner zum Thema Smart Lightning und konnte dort . 

Ab 1:02 ist das Interview mit Prof. Dr. Alexander Jesser.

Auftragsforschung zum Thema "Prädiktive Instandhaltung von logistischen Systemen" gestartet 

01. Dezember 2021. Das ICPS startet gemeinsam mit der Logistischen Abteilung der Adolf-Würth Gruppe ein großes Forschungsprojekt zum Thema Predictive Maintenance.

Logo der Firma Würth

Das Forschungsprojekt geht über 3,5 Jahre und soll innerhalb der Logistik die Standzeiten aufgrund von Wartungsvorfällen deutlich verringern. Dabei werden Methoden der Künstlichen Intelligenz und des Maschinellen Lernens betrachtet werden und anhand der realen Bedingungen erforscht werden. 

Forschungsprojekt zum Thema "Echtzeitfähige Bildverarbeitungssystem zur automatischen Erkennung von Spanwicklungen" gestartet 

01. Januar 2021. Prof. Dr. Alexander Jesser erhielt gemeinsam mit den Unternehmen SH Digital Management GmbH und der KW Präzisionswerkzeuge GmbH den Zuwendungsbescheid für ein weiteres Forschungsprojekt aus dem Förderaufruf "KI-Innovationswettbewerb BW" des Landes Baden-Württemberg. 

Logo Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Das Projekt mit dem Titel "Echtzeitfähiges Bildverarbeitungssystem zur automatischen Erkennung von Spanwicklungen und Qualitätsmerkmalen in zerspanenden Prozessen auf Basis von KI-Algorithmen" stellt ein zukunftsweisendes Forschungsprojekt im Bereich zerspanender Prozesse dar.

Auch in diesem Projekt beteiligen sich neben Roman Radtke auch mehrere Studenten, die ihre Abschlussarbeiten und studentischen Labore durchführen.

Von Studentin entwickelte  Röntgen-Software findet Anwendung in Indien

Was bislang nur Theorie war, findet nun praktische Anwendung: Die von der Künzelsauer Studentin Lena Kopp entwickelte Röntgen-Software zur Früherkennung einer Corona-Erkrankung wird bald in Indien eingesetzt. Der gemeinnützige medizinische Verein Shining Eyes mit Sitz in Flein möchte die Software nutzen. Er setzt sich für eine bessere medizinische Versorgung in den ländlichen Regionen im indischen Bundestaat Westbengalen ein.

Professor Alexander Jesser, der die Studentin bei der Entwicklung der Software betreut hat, freut sich über die geplante Anwendung: „Gerne stellen wir dem Verein die Software zur Verfügung. Wir haben darüber hinaus eine weitere Zusammenarbeit beschlossen, um die Software zukünftig auch für Lungen- und Knochentuberkulose einsetzen zu können.“ Über Corona hinaus könne die Software damit auch den vielen Kindern helfen, die von diesen Krankheiten betroffenen sind.

Die Vereinsvorsitzende ist die Kinderärztin Monika Golembiewski (links im Bild). Sie widmet sich seit mehr als 25 Jahren der Entwicklungszusammenarbeit in Indien und erfuhr über einen Zeitungsbericht von der an der HHN entwickelten Röntgenbild-Software. „Ich dachte sofort an einen möglichen Einsatz bei uns vor Ort in Indien und blicke der Kooperation mit der Hochschule Heilbronn froh und optimistisch entgegen. Es ist ein sehr spannendes Projekt mit großem Potenzial und wir sind froh, über die Bereitschaft von Herrn Jesser und Frau Kopp ihre Forschungsentwicklungen mit uns zu teilen und sogar im Hinblick auf Tuberkulose zu erweitern.“ 

Porträt der Studentin Lena Kopp.

Freut sich, dass ihre Entwicklung bald zum Einsatz kommt: Lena Kopp Foto: privat 

Lena Kopp, die am Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn Elektrotechnik studiert, entwickelte eine Röntgen-Software zur Früherkennung einer Corona-Infektion. 

Üblicherweise wird bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus der bekannte Nasen- und Rachenabstrich durchgeführt. Bei Verdacht auf einen schweren Verlauf wird eine Computertomographie (CT) angeordnet. In Entwicklungsländern stehen weder Test-Kits, noch Möglichkeiten einer CT ausreichend zur Verfügung. Hier setzt die Software an: Sie kann automatisch zwischen einer bakteriellen- und einer viralen Lungen-Erkrankung unterscheiden.

Forschungsprojekt zum Thema Predictive Maintenance gestartet

Prof. Dr. Alexander Jesser startet das Forschungsprojekt zum Thema Predictive Maintenance mit der CeraCon GmbH

[www.maschinenbau-direkt.de vom 15. August 2019]

Gefördert wird das Projekt durch die AiF Projekt GmbH - vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Förderkennzeichen: ZF4644801LP8

Zeitungsbericht "Arbeit in der Cyber-Welt"

März 2022. Zum einjährigen Bestehen gab es einen schönen Zeitungsartikel im RegioBusiness.

An der Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.

Künzelsauer Student Pascal Boschet siegt gemeinsam mit Jannik Bürk (Hoschschule Aalen) beim STIHL Cutting Edge Award mit dem Team „Mobile Chain Grinder" .

03. Dezember 2021. Die Gewinnerteams des diesjährigen STIHL CUTTING EDGE AWARDS sind:

Team „Good Vibes" des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Osnabrück: Jonas Schmidt, Mark Schutera und Johannes Bernhard entwickelten ein Warnsystem für sicherheitskritische Gerätezustände. Den Algorithmus dafür entwickelten sie selbst.

Team „Mobile Chain Grinder" der Hochschulen Aachen und Heilbronn: Pascal Boschet und Jannik Bürk präsentierten eine Lösung zum automatisierten Schärfen von Sägeketten.

Team „STIHL Verified" der Hochschule Heilbronn: Tamara Hammerschmidt, Desiree Strezariu, Xenia Junker, Leon Pelt und Selina Schweinle stellten ein mehrstufiges Sicherheitsverfahren zum Schutz gegen Produktfälschungen vor.

Dainalytix geht an den Start

31. Juli 2021. Die Dainalytix – abgewandelt von Data + AI + Analytics – ist eine aktive Forschungsgruppe aus unterschiedlichsten Fachbereichen, die sich das Ziel gesetzt haben das Zukunftsthema der algorithmischen Datenanalyse voranzutreiben.

Dainalytix ist eine reine non-profit Interessensgemeinschaft aus hochengagierten Forschern und Entwicklern, verteilt aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus.

Das primäre Ziel ist es Datenanalyseverfahren in die unterschiedlichsten Bereiche der Industrie und Gesellschaft einzubringen und verständlich darzustellen. Das Herausstellen von Vorteilen um den letztendlichen Nutzen zu gewinnen, ist die Herausforderung in all unseren Projekten.

Sie treffen bei Dainalytix ein offenes und äußerst motiviertes Team, die dafür brennen gemeinsame Forschungsleistungen voranzutreiben. Jedoch leben wir auch davon weitere Unterstützer aus dem Umfeld zu gewinnen, die am breiten Gebiet der algorithmischen Datenanalyse ebenso Freude haben wie wir.

Internetseite: www.dainalytix.com

50-jähriges Jubiläum der HAW's in BW 

16. Juli 2021. Auf der Jubiläumsfeier zum 50-jährigen Bestehen der HAWs (Hochschulen für Angewandte Wissenschaften) in Baden-Württemberg trug Prof. Dr. Alexander Jesser vor einem namhaften Publikum aus Wissenschaft und Spitzenpolitik die Forschungsergebnisse zum Thema Corona-Erkennungssoftware vor. 

Professsor Alexander Jesser spricht beim Festakt 50 Jahre HAW

Den Kurzvortrag auf youtube anschauen:

Ist es Corona? Studentin entwickelt Röntgen-Software

Heilbronn / Künzelsau, Juli 2020. Das neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2 fordert schnelle Lösungen, um Erkrankten effizient helfen zu können. Eine Früherkennung kann insbesondere bei einem potentiell schweren Verlauf Leben retten. Genau hier setzt die Studentin Lena Kopp an. Sie studiert Elektrotechnik am Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn, Reinhold-Würth-Hochschule und entwickelte eine Röntgen-Software, zur Früherkennung einer Corona-Infektion.

Mit ihrer Möglichkeit, Röntgenbilder zur Covid-19-Diagnose einzusetzen, geht sie sogar einen Schritt weiter: "Mir ist es besonders wichtig mit meiner Arbeit etwas zu tun, was Menschen in ärmeren Ländern in dieser schwierigen Zeit von Nutzen sein kann.“

Denn: Üblicherweise wird bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus der bekannte Nasen- und Rachenabstrich durchgeführt. Bei Verdacht auf einen schweren Verlauf wird eine Computertomographie (CT) angeordnet. In Entwicklungsländern stehen weder Test-Kits, noch Möglichkeiten einer CT ausreichend zur Verfügung.

So hat Lena Kopp in ihrer Studienarbeit eine Röntgen-Software entwickelt, die zwischen einer bakteriellen- und einer viralen Lungen-Erkrankung unterscheiden kann – völlig automatisch. Ihr Beweggrund: "Da oft kein CT-Equipment zur Verfügung steht, konventionelles Röntgen jedoch inzwischen weit verbreitet ist, ist es aus meiner Sicht besonders sinnvoll die vorhandenen Möglichkeiten optimal zu nutzen und zur Unterstützung der Ärzte Röntgenbilder automatisiert auswerten zu können“, sagt die Studentin weiter.

Ansatzpunkt zur Unterscheidung der Infektionsursache

Prof. Dr. Alexander Jesser betreute gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Roman Radtke die Studentin bei ihrer vielversprechenden Forschungsarbeit. Prof. Dr. Jesser erläutert: "Bei einer Erkrankung der Lunge ist das betroffene Gewebe meist weniger transparent für die Röntgenstrahlung und kann durch seine Form und Abgrenzung Aufschluss geben, um welche Art der Krankheit es sich handelt. Eine Covid-19-Erkrankung zeigt meist milchglasartige Veränderungen in beiden Lungenflügeln. Ist eine Erkrankung der Lunge durch eine Infektion mit Bakterien erfolgt, ist mehrheitlich nur ein Flügel der Lunge verändert. Eine gleichmäßige Ausbreitung über alle Bereiche der Lunge ist dabei also ein Hinweis auf eine Covid-19-Infektion.“

Ein Röntgenbild zeigt die einseitige Veränderung in der Lunge.

Eine einseitige Veränderung in der Lunge ist ein Hinweis für Bakterien.

Das Röntgenbild zeigt eine gleichmäßige Veränderung über die gesamte Lunge.

Eine gleichmäßige Veränderung in beiden Lungenflügeln ist ein Zeichen für Corona.

Die Auswertung der Röntgenbilder

Zur automatisierten Auswertung werden die Aufnahmen in einen Standard-PC eingelesen und mit einer speziellen mathematischen Operation der Kontrast erhöht - ein Vorteil bei qualitativ schlechten Aufnahmen, die mit älteren Röntgenanlagen entstehen. Die Software erstellt neben einem Falschfarbenbild, das die Auswertung vereinfachen kann, ein Binärbild, auf welchem sich bereits die Umrisse der Lunge sowie Spuren von geschädigtem Gewebe erkennen lassen. Durch einen weiteren Algorithmus werden die im Binärbild vorhandenen Kanten und Grenzen der einzelnen Bereiche ermittelt. Die Software kann durch weitere Berechnungen Flächen- und Symmetriebetrachtungen vollziehen und anhand dieser mit großer Wahrscheinlichkeit zwischen bakterieller- oder viraler Lungenentzündungen unterscheiden.

Eine Falschfarbendarstellung einer Lunge.

Ein Falschfarbenbild der Lunge, das die Auswertung vereinfachen kann. 

Auch Radiologe am Universitätsspital Basel, Dr. Konrad Appelt, der beratend zur Forschungsarbeit beigetragen hat, sieht die automatisierte medizinische Auswertung von Röntgenbildern positiv: "Klar ist, dass durch diese Methode ein qualifizierter Arzt nicht ersetzen werden kann und ein einfaches Röntgenbild nicht die diagnostische Qualität eines Computertomographens aufweist, sie kann aber eine sehr sinnvolle, zusätzliche Maßnahme zur Diagnose der Covid-19-Erkrankung sein.“ 

Fernsehauftritt bei L-TV vom 27.08.2020

Aufgrund der Corona-Erkennungssoftware wurden Fernsehaufnahmen im Labor für Eingebettete Systeme und Nachrichten von Herrn Prof. Dr. Alexander Jesser durchgeführt. Am 27.8.2020 sind die Aufnahmen dann bei L-TV (www.l-tv.de) ausgestrahlt worden.

Fernsehauftritt am 27.08.2020

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