Ein Student sitzt mit einem Laptop an Land, ein anderer sitz in einem Kanu mit einem verkabelten Holzaufbau.

Elektrifizierte Kanus beim 1. Würth Engineering Cup am Campus Künzelsau

Campus Künzelsau / Würth|30.09.2021

Kürzlich fand zum ersten Mal der Würth Engineering Cup für Studierende der Hochschule Heilbronn statt. Insgesamt nahmen 16 Studierende teil. Der Hackathon wurde in Zusammenarbeit mit der Adolf Würth GmbH & Co. KG und Prof. Dr.-Ing. Jürgen Ulm vom Institut für Digitalisierung und elektrische Antriebe (IDA) sowie dem Institut für schnelle mechatronische Systeme der Reinhold-Würth-Hochschule - Campus Künzelsau veranstaltet. 

Ausgestattet mit einem Kanu, zwei Akkuschraubern und elektronischen Bauteilen hieß es für die Studierenden innerhalb von knapp zwei Tagen ein klassisches Kanu zu elektrifizieren. Analog des Prinzips eines umweltfreundlichen E-Bikes sollten die Studierenden den Antrieb so gestalten, dass dieser beim Paddeln automatisch unterstützt. Hierfür stellte Würth die innerhalb der Würth-Gruppe entwickelten Akku-Bohrschrauber ABS 18 Power M-Cube zur Verfügung.

Die teilnehmenden Studierenden kamen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen wie zum Beispiel Elektrotechnik, Mechatronik, Maschinenbau sowie Wirtschaftsingenieurwesen. Durch den interdisziplinären Austausch gelang es den Teams die unterschiedlichsten Lösungsansätze zu realisieren und somit ganz individuell mit ihren Kanus ans Ziel zu gelangen: von rudimentär verkabelten Sensoren bis zu hin zu via Bluetooth übertragenen Signalen des durch den Paddler erzeugten Vortriebs.

Vier Studierendenteams traten zum Abschluss der zweitägigen Veranstaltung einen 400-Meter-Rundkurs auf dem Kocher, direkt an der Reinhold-Würth-Hochschule, mit den modifizierten Kanus an. Das Kanu des Siegerteams zeichnete sich schließlich durch eine funktionelle Besonderheit aus. Durch einen speziellen Betrieb der Akkuschrauber gelang es den Studierenden eine optimierte Kurvenfahrt während des Paddelns um die Wendeboje zu realisieren. Lisa Lang, Studentin aus dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, freut sich gemeinsam mit ihrem Team über den Sieg: „Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Jeder hat seine Stärken eingebracht und gemeinsam haben wir das gerockt.“ Dem Siegerteam winkte eine Prämie in Höhe von 500 Euro, bereitgestellt durch den Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V..

Dr. Heiko Rosskamp, Leiter Forschung und Entwicklung der Adolf Würth GmbH & Co. KG, begleitete die Veranstaltung und stand den Studierenden für Fragen unterstützend zur Seite: „Für mich war das eine tolle Veranstaltung, weil es schön ist zu sehen wie viele junge Leute kreativ und mit Kompetenz etwas bauen. Es ist allen Teams gelungen hinterher aufs Wasser zu gehen und zu fahren. Es war ein toller und fairer Wettkampf."

Studierende sitzen mit Getränken an einem Tisch und arbeiten gemeinsam an Laptops

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