Ein elektronisches Bauteil von MEXLE 2020

Studiengang MR gewinnt Wettbewerb mit "MEXLE 2020"

|06.01.2021

"MEXLE 2020“- Der Experimentierkasten für MINT-Interessierte Kids überzeugt die Jury des Stifterverbandes "Wirkung hoch 100". Gesucht hat die, die 100 besten Ideen zur Bildung von morgen. "Mexle 2020" wird vom 3. Semester des Studiengangs Mechatronik und Robotik (MR) unter der Leitung von Professor Tim Fischer konstruiert. Er erklärt: "MEXLE 2020" ist quasi ein entstaubter Experimentierbaukasten quer durch die MINT-Fächer. Er besteht aus elektronischen- und mechanischen Modulen, Software sowie Lern- und Basteleinheiten. Er soll Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik begreifbar machen."

Der Name MEXLE steht für Multimodale Experimentier- und Lernumgebung und richtet sich an alle MINT-Interessierten ab einem Alter von etwa 15 Jahren. Spielerisch und praxisnah sollen diese im Lernen unterstützt und moviert werden. Gemeinsam mit seinen Studierenden  entwickelt Professor Fischer die Hardware, die zwar vergleichbar mit spielerischen Experimentierkästen sei, aber die Neugierde mit industrienahen Konzepten verbinden soll: "Seit zweieinhalb Jahren arbeiten wir gemeinsam mit dem Kollegen Professor Gerhard Gruhler an der Umsetzung dieses "Lab-in-a-Box" – also diesem mobilen Labor für jede*n.“ 

Spaß an komplexer Logik fördern 

Das MEXLE ist für Professor Fischer mehr als nur ein Elektro-Koffer, um MINT-Fächer greifbarer zu machen. "MEXLE 2020" soll für alle zugänglich sein – auch für diejenigen, die es sich nicht als Hardware leisten können. Er sagt: "Jugendliche und Erwachsene entwickeln Ihr Interesse an der umgebenen Technik erst nach und nach. MEXLE soll es ermöglichen, dass aus dem Interesse Erfahrungen werden, egal wie es um die Finanzen der Person beziehungsweise des Elternhauses steht." Darum ist Fischers Ziel, dass sich MEXLE 2020 zum kostenlosen Open-Source Lern-System weiterentwickelt. Als Kosten für ein MEXLE-Lab-in-a-Box sind derzeit ca. 50 Euro geplant.

So läuft das Lernen mit "MEXLE 2020"

Das spannende am MEXLE-System ist, dass damit eigene Projekte umgesetzt werden können. Ähnlich dem Bauklötzchen-Klassiker gibt es eine Grundplatte. In diesem Fall stellt diese aber für weitere Module nicht nur die mechanische Grundlage, sondern auch die Verbindung zur Stromversorgung und Kommunikation zur anderen Modulen dar.

Die vorhandenen Module: Controller, Sensoren, Aktoren sowie Programme und Lernmaterialien, ermöglichen einen schnellen Aufbau, wie zum Beispiel von kleinen Fahrzeugen. Wegen der Open Source-Philosophie können Interessierte die vorhandenen Module weiterentwickeln. Dies betrifft nicht nur die Elektronik, sondern auch Programme, Projekte und Lernmaterialien. "Wir wollen eine Plattform schaffen, um solche weiterentwickelte Module auch anderen bereitzustellen", sagt Professor Fischer weiter.


Studierende sitzen mit Getränken an einem Tisch und arbeiten gemeinsam an Laptops

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