Sommersemester bleibt Online-Semester

Stand: 24. April 2020

  • Lehrveranstaltungen finden im Sommersemester 2020 im Rahmen eines Online-Vorlesungsbetriebes statt. Eine Präsenzlehre ist bis zum Ende des regulären Vorlesungszeitraums am 26. Juni 2020 nicht vorgesehen.
  • Der Prüfungszeitraum (02. bis 23. Juli 2020) bleibt weiterhin bestehen.
  • Die Bibliothek LIV ist ebenfalls weiterhin rein im Online-Betrieb.
  • Unter bestimmten Vorkehrungen ist eine Forschungstätigkeit an Geräten bzw. in Laboren ab 4. Mai 2020 wieder möglich.

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsident*innen haben sich am Mittwoch, den 8. April 2020, auf eine Fortsetzung des Kontaktverbots verbunden mit einer ersten Lockerung der Vorschriften geeinigt. In diesem Zusammenhang informiert die Hochschulleitung über das weitere Vorgehen an der HHN in den 3 Bereichen Studium und Lehre, Forschung sowie Verwaltung bzw. Bürotätigkeiten - soweit dies zu diesem Zeitpunkt möglich ist.

Es geht nach wie vor darum, die Zahl der Kontakte untereinander so gering wie möglich zu halten. Die ab Mitte März beschlossenen Maßnahmen (Unterbrechung des Präsenz-Vorlesungsbetriebs, Schließung von Einrichtungen, Kontaktsperre) haben einen wichtigen Beitrag geleistet, die Ausbreitungsgeschwindigkeit merklich zu verlangsamen. Dennoch liegt die Zahl der Neuinfektionen im Moment etwa auf Höhe der Zahl der täglich Genesenen.

Weiterhin muss jedes Handeln entlang der folgenden Richtlinien unter der Maßgabe erfolgen, Kontakte auf das notwendige Maß zu beschränken, notwendige Kontakte nur unter Einhaltung der Abstandsregeln (2 Meter Minimum) durchzuführen und die Hygienevorschriften einzuhalten. Auch innerhalb der engen Grenzen, in denen die Hochschule die Gbäude wieder öffnet, setzt die Hochschulleitung daher auf die Eigenverantwortung aller, den Aufenthalt in der Hochschule auf notwendige Anlässe zu beschränken, so kurz wie möglich zu gestalten und Abstand zu den anderen Anwesenden zu halten.

Lehrveranstaltungen finden im Sommersemester 2020 im Rahmen eines Online-Vorlesungsbetriebes statt. Eine Präsenzlehre ist bis zum Ende des regulären Vorlesungszeitraums am 26. Juni 2020 nicht vorgesehen. Der Prüfungszeitraum (2. bis 23. Juli 2020) bleibt weiterhin bestehen.

Für die Organisation der Prüfungen wird gemeinsam mit den Fakultäten überlegt, wie diese unter den dann aktuellen Rahmenbedingungen durchgeführt werden.

Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf Prüfungsleistungen und Prüfungsvorleistungen, die vor dem regulären Prüfungszeitraum eine Leistungskontrolle durchführen:

  • Bei Lehrveranstaltungen, die vor dem regulären Prüfungszeitraum eine Leistungskontrolle mittels Referat (R) durchführen, kann dies im Rahmen einer schriftlichen Ausarbeitung (bspw. Hausarbeit, Studienarbeit, Seminararbeit, Proseminararbeit) geschehen. Der mündliche Vortrag der Ausarbeitung muss nicht zwingend Bestandteil der Leistungskontrolle sein. Es ergeben sich daher zwei Optionen:

    1. Wird auf einen mündlichen Vortrag verzichtet, wird die schriftliche Ausarbeitung dem Referat gleichgestellt.

    2. Falls auf einen mündlichen Vortrag nicht verzichtet werden soll, kann dies im Rahmen einer Videokonferenz oder einer vertonten Präsentation geschehen. Wird eine Videokonferenz lediglich bilateral (Prüfer*in / Prüfling) abgehalten, so muss aus Transparenz- und Nachvollziehbarkeitsgründen ein*e Beisitzer*in zugeschaltet werden. Diese*r übernimmt die Protokollierung der Prüfung sowie etwaiger (technischer) Prüfungsstörungen.

  • Die Entscheidung über die Ausgestaltung der Leistungskontrolle liegt im Ermessen der Prüfer/die Prüferin.
  • LM/PM: Bei Lehrveranstaltungen, die vor dem regulären Prüfungszeitraum eine Leistungskontrolle mittels mündlicher Prüfung (M) erfordern, muss dies durch eine Online-Prüfung per Videokonferenz erfolgen. Die Bestimmungen der SPO-AT zur mündlichen Prüfung (insbesondere zu Beisitz und Protokollierung) gelten unverändert fort.
  • Kombinierte Prüfungen: Bei Lehrveranstaltungen, die vor dem regulären Prüfungszeitraum eine Leistungskontrolle erfordern, muss dies mittels Referat (R), Praktischer Arbeit (PA), mündlicher Prüfung (M), Entwurf (E) oder Laborarbeit (L) erfolgen. Eine Klausur ist vor dem regulären Prüfungszeitraum nicht möglich.
  • Lehrveranstaltungen, die mit einer Laborarbeit (L) oder Entwurf (E) abgeprüft werden und zwingend eine Nutzung der Räumlichkeiten der HHN erfordern, können unter Beachtung der besonderen Schutzmaßnahmen im Sinne des § 2 Abs. 1 Satz 2 CoronaVO i.d.F. vom 17. April 2020 auf Antrag an das Rektorat stattfinden.
  • Die Gestaltung des Kolloquiums richtet sich zunächst danach, wie es ursprünglich vorgesehen war. War es als bilateraler Austausch geplant oder sollte es eher eine Gesprächsrunde mit mehreren Teilnehmern sein? Generell kann ein Kolloquium im Rahmen einer Videokonferenz oder einer vertonten Präsentation geschehen. Wird eine Videokonferenz lediglich bilateral (Prüfer*in / Prüfling) abgehalten, so muss aus Transparenz- und Nachvollziehbarkeitsgründen ein*e Beisitzer*in zugeschaltet werden. Diese*r übernimmt die Protokollierung der Prüfung sowie etwaiger (technischer) Prüfungsstörungen.


Allgemein gilt festzuhalten, dass eine Leistungskontrolle, die die Kommunikation mit den Studierenden erfordert, nur durch eine Videokonferenz erfolgen kann. Eine Handreichung hierzu ergeht noch.

Bisher haben uns keine Fragen erreicht, falls einzelne Studierende nicht über einen eigenen Rechner oder ausreichende Internetkapazität verfügen. In diesen Fällen sollte dies über den Studiengang angesprochen werden. Möglich ist dann ein Zugang zu einem PC-Pool.

Eine weitere Unterbrechung der Forschung ist in vielen Fällen nur mit erheblichen Nachteilen möglich. Wissenschaftliche Arbeiten und die damit verbundenen Abschlüsse verzögern sich, öffentliche und private Drittmittelprojekte ebenso.

Daher ermöglicht die Hochschulleitung Forschungstätigkeiten, die zwingend den Zugang zu Laboren oder Geräten erfordern, ab 4. Mai unter Einhaltung besonderer Regeln wieder. Dabei ist jedoch sicherzustellen, dass immer nur eine Person im Labor ist. Wenn aus Sicherheitsgründen zwei Personen erforderlich sind, sind geeignete Schutzmaßnahmen festzulegen und der Prorektor für Forschung zu informieren.

Diese Regeln gelten bis auf Weiteres. Wir passen die Maßnahmen fortlaufend an die sich regelmäßig ändernden Fassungen der CoronaVO und anderer Rahmenregelun-gen an. Dabei binden wir die jeweiligen Fachleute (Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsärztin) ebenso ein wie die Dekan*innen und die Vertreter*innen der Studierenden und der Beschäftigten jeweils ein.

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