Schweißtechnik

Arbeitendes Schweißgerät

Schweißen gilt als eines der wichtigsten thermischen Fügeverfahren.

Schweißen ist ein thermisches Fügeverfahren und ruft somit Veränderungen im Gefüge und der Mikrostruktur der geschweißten Werkstoffe hervor, weshalb Schweißen auch ein werkstofftechnisches Thema ist.

Im Werkstoffzentrum Heilbronn steht Ihnen ein internationaler Schweißfachingenieur an der Seite, der Ihnen bei der Unterstützung ihrer Anliegen gerne aktiv zur Seite steht.

Das Werkstoffzentrum hat ein eigenes Technikum für Schweißen und bietet folgende apparative Ausrüstung im Bereich der Schweißtechnik an:


Als Puls-Schweißstromquelle für MSG-Prozesse stehen im Werkstoffzentrum Heilbronn zwei verschiedene Geräte zur Verfügung.

Dabei handelt es sich um folgende Modelle der MIG und MAG Stromquelle:

  • Lorch S5 SpeedPulse
  • Merkle HighPulse 450 RS


Beide Schweißstromquellen ermöglichen den Anschluss an unseren Schweißroboter und den Versuchsstand mit Linear- und Rundantrieb.


Das Werkstoffzentrum Heilbronn verfügt im Schweiß-Technikum über einen Versuchsstand mit Linear- und Rundantrieb. Dieser ermöglicht die flexible Generierung verschiedene Schweißnahten, Schweißpositionen und Nahtrichtungen.

Der vorhandene Versuchsstand schafft eine Bearbeitung innerhalb eines maximalen Arbeitsraumes von ca. 1,0 x 0,7 x 0,7 Metern.


Schweißroboter sorgen für eine hohe Reproduzierbarkeit von Prozessverhältnissen und Bearbeitungsergebnissen. Sie sind aus der heutigen Industrie nicht wegzudenken.

An dem im Schweiß-Technikum vorhandenen Versuchsstand ist ein Schweißroboter integriert. Herbei handelt es sich bei dem rundangetriebenen Schweißroboter um den ARC Mate 100iC von FANUC Robot. Als Steuerung liegt das Controllersystem R-30iA von FANUC vor.

Dieses verfügt unteranderem über Temperatur-, Positions-, Überlastüberwachung und Kollisionserkennung. Außerdem verfügt die Steuerung über die Sicherheitskategorie 4 (nach EN 954-1).

Als Standardprogrammierumgebung liegt TPE (Teach pendant editor) vor. Die Ansteuerung der R-301A ist über Zu- und Abgriff vom Server, eine eingebaute Ethernet Schnittstelle (100 BaseTX), Emailanbindung und optional über verschiedene Feldbussysteme möglich.


Eigenspannungsmessungen mit der Bohrlochmethode dienen zur Beurteilung der Entstehung von Verzügen beim Schweißen und sind somit ein wichtiges Instrumentarium zur Optimierung von Schweißprozessen.

Durch die Bohrlochmethode ist es möglich, die in einem Bauteil herrschenden Eigenspannungen zu messen. Sie ist in der ASTM E837-08 genormt und gehört zu den mechanischen Methoden der Eigenspannungsmessung. Hierbei arbeitet man mit einer Dehnmessstreifen-Rosette, welche durch das Bohren eines Sackloches in die Bauteiloberfläche die entstehenden Dehnungen misst. Folgend durch diese Messergebnisse können Aussagen über die vor dem Setzen der Entspannungsbohrung herrschenden Eigenspannungszustände getroffen werden.

Einsatzbereiche dieser Messmethode sind beispielsweise die Analyse von Bauteilen nach Schweiß-, Press- oder Vergussprozessen, Wärmebehandlungen oder entsprechenden maschinellen Bearbeitungen.

Im Werkstoffzentrum Heilbronn verfügen wir über den Micro-Measurements RS-200 Milling Guide, welcher es ermöglicht die Bohrlochmethode anzuwenden und entsprechende Analysen durchzuführen.


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