Tapetenwechsel am Campus Sontheim

|23.09.2020

Die Kisten werden gepackt, alles muss raus: Das Gebäude D am Sontheimer Campus wird einer großen Sanierung unterzogen. Bei den insgesamt 60 Räumlichkeiten innerhalb des Gebäudes wird nichts mehr sein, wie es war, erzählt Beatrice Werner vom Facility Management der HHN: "Bis auf die letzte Steckdose wird hier alles herausgerissen. Das einzige was bleibt sind die festverankerten Dinge, wie der Boden und die Steintreppe. Die Türen bleiben zwar auch, werden aber aufgepeppt und neu überarbeitet.“

Die Gründe – ganz plausibel: "Auch dieses Gebäude soll für unsere Studierenden immer up-to-date sein. Von der Energieversorgung, bis hin zum letzten Not-Aus-Knopf. Es ist einfach an der Zeit, das Gebäude ist knapp 60 Jahre alt und darum gehen wir das Ganze jetzt an.“

Alles auf neu 

Insbesondere Studierende der Fakultäten Mechanik und Elektronik (T1) sowie Technische Prozesse (TP) dürfen sich über hochmoderne Lehr-Labore und Barrierefreiheit freuen. Aber nicht nur optisch werden die neuen Labore hochwertige Hingucker, sondern die Modernisierung beeinflusst auch die Lehre. Vor allem im Chemielabor des Studiengangs Verfahrens- und Umwelttechnik (VU) darf dann eine noch größere Experimentierfreude herrschen. Chemielaborantin Monika Zellner: "Der Studiengang VU bekommt ein wunderschönes Labor, in dem jede Chemikalie und jedes Gerät seinen vorgesehenen Platz haben wird. Daneben steigen aber auch der Sicherheitsstandard und die gesamte Technik drumherum. Für Studierende heißt das, dass sie in Zukunft die Möglichkeit haben, viele spannende Projekte zu realisieren, die derzeit aus Sicherheitsgründen nicht umsetzbar sind. Dazu zählt das Arbeiten mit verschiedenen Gefahrstoffen oder Gasen sowie Reaktionen unter Druck.“

Für VU-Studierende geht es nach der Sanierung übrigens in den 1. Stock. Im EG, dem jetzigen VU-Labor, entsteht dann das neue Mechatronik-Labor der Fakultät T1. Auf der Umbau-Liste stehen natürlich auch die Sicherheitseinrichtungen, wie die Notduschen. Diese kommen zum Einsatz, wenn jemand beispielsweise Chemikalien abbekommen hat, die schnellstmöglich abgewaschen werden müssen. Monika Zellner: "Die Notdusche verlagern wir ebenfalls in den 1. Stock, sodass sie, wie im Moment auch, in unmittelbarer Nähe zum Chemie-Labor ist. Sie werden aber direkt ins Labor verlagert, sodass von außen keiner Schabernack damit treiben kann.“

Bei der Notdusche handelt es sich um eine Nasszelle, die es richtig in sich hat: "Eine Badewanne wäre wenigen Minuten randvoll.“ Außerdem wird es im neuen Gebäude topmodern ausgestattete Hörsäle und Lerninseln geben. Diese sollen den Studierenden als Rückzugsorte für Projekte und Gruppenarbeiten dienen. Ebenfalls werden bessere Möglichkeiten geschaffen, um Besprechungen abzuhalten.

Leere Schubladen so weit das Auge reicht: Der Umzug des VU-Chemielabors läuft auf Hochtouren. 

Baustellenchaos? So schlimm wird’s nicht

Die Renovierungsarbeiten werden in 2 Bauabschnitte gegliedert. Die Sanierungsarbeiten dauern pro Abschnitt jeweils 1,5 bis 2 Jahre. Bis dahin, werden VU-Studierende in "Notlaboren" im A-Gebäude, 1. OG untergebracht. Doch Bauschutt und Staubwolken wird es von außen nicht zu sehen geben, das Facility Management beugt mit einer schützenden Staubwand vor. Beatrice Werner: "Von vorne wird man nicht viel mitbekommen. Das schotten wir gut ab, um Störfaktoren so weit wie es geht einzudämmen.“

So groß die Vorfreude auf die neuen Labore auch sein mag – durch Corona ist die Stimmung beim Umbau getrübt. Beide Frauen sind sich einig, dass ohne Studierende selbst die schönsten Zimmer nur karge Räume sind. Monika Zellner: "Wir können es alle nicht erwarten, bis unsere Studierenden die HHN endlich wieder mit Leben füllen.“

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