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Projekte

Die Zahl der Buchungen, die über Online-Kanäle erfolgen, ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Neben den klassischen Buchungskanälen spielen dabei Internet-Reiseportale mittlerweile eine wichtige Rolle und sind bei den Konsumenten ein etablierter Buchungskanal. Das H-InfaM hat in einer Online-Umfrage im Jahr 2016 über 1.000 Personen befragt, die in den letzten zwölf Monaten über Internet-Reiseportale ein Hotel gebucht haben. Die Zufriedenheit mit der Nutzung von Internet-Reiseportalen fällt insgesamt sehr hoch aus.

Die wichtigsten Gründe für die Buchung von Hotels über ein Internet-Reiseportal sind für Konsumenten vor allem:

  • Vergleichsmöglichkeiten verschiedener Hotelangebote
  • Gute Übersichtlichkeit
  • Die große Auswahl an Hotels
  • Schnelle Buchungsabwicklung
  • Preis-/Leistungsverhältnis

Durch die wachsende Nutzung von Internet-Reiseportalen bei Konsumenten ist auch die Bedeutung dieses Vertriebskanals der sog. „Online Travel Agents“ (OTA) für die Hotellerie gewachsen.

In einer weiteren Online-Umfrage unter 460 Hoteliers hat das H-InfaM die Bewertung von Internet-Reiseportalen ermittelt. Die befragten Hoteliers waren zu 95% Entscheider. Die wichtigsten Gründe von Hoteliers für die Nutzung von Online Travel Agents (OTA) sind dabei die Erhöhung der Auslastung, die bessere Auffindbarkeit im Internet und die großen Reichweite.

Aber auch die Steigerung des Umsatzsatzes und auch die Erschließung neuer Zielgruppen sind weitere wichtige Gründe für die Hotellerie, Internet-Reiseportale als Vertriebskanal zu nutzen. Insgesamt vergeben 63% der befragten Hoteliers für die Leistungen der OTA (sehr) gute Noten. Besonders die Auffindbarkeit im Internet, die Mehrsprachigkeit und Buchungs- und Abrechnungsabwicklung werden (sehr) gut bewertet. Aber auch mit den Marketingaktivitäten der OTA und der Bedienerfreundlichkeit sind die deutschen Hoteliers zufrieden.

Das am H-InfaM angesiedelte BMBF-geförderte GEWINN-Verbundprojekt hat das Ziel, die Forschung zu Gender und Informatik in der Praxis nutzbar zu machen. Dabei soll über den Projektzeitraum ein intensiver und beidseitiger Wissenstransfer zwischen Geschlechterforschung und Unternehmen im IT-Sektor angestoßen werden.

Dabei setzen wir auf ein Maßnahmenkonstrukt in vier Formaten, die in dieser Konstellation Modellcharakter haben:

  • Erstens unterstützt und entwickelt das Projekt Reallabore zu Geschlechterthemen in der IT, in denen Unternehmen und Forscher/innen gemeinsam an aktuellen Forschungsfragen arbeiten.
  • Zweitens dienen Fachtage mit interaktiver Beteiligung von Unternehmensvertreter/innen, Wissenschaftler/innen und Young Professionals der Vernetzung und dem Forschungstransfer.
  • Eine internationale, wissenschaftliche Konferenz vertieft drittens die inhaltliche Auseinandersetzung und bietet ein Forum, um Forschungsergebnisse in der wissenschaftlichen Community anschlussfähig zu machen.
  • Viertens werden auf Grundlage dieser gekoppelten Maßnahmen Handlungsempfehlungen entwickelt, mit Hilfe derer Unternehmen im Bereich IT Genderkompetenz aufbauen, Maßnahmen zum geschlechtergerechten Kulturwandel umsetzen und damit mehr Frauen gewinnen und halten können.


Zu den jeweiligen Fachtagen, der internationalen, wissenschaftlichen Konferenz und weiteren Informationen, besuchen Sie bitte:

Novisys ist ein vom BMBF gefördertes interdisziplinäres Verbundprojekt. Novisys steht für „Novel viticulture systems for sustainable production and products”, zu Deutsch “Neue Anbausysteme für einen nachhaltigen Weinbau“. Die Idee: Eine Kombination der Vorteile aus dem Anbau pilzwiderstandsfähiger Rebsorten mit den Vorzügen des Erziehungssystems „Minimalschnitt im Spalier“ (MSS). Das heißt vor allem: deutliche Reduktion des Pflanzenschutzaufwands und eine weitere Mechanisierung der Tätigkeiten im Weinberg.

Das Team aus ForscherInnen an der Hochschule Heilbronn ist gebündelt im H-InfaM und beschäftigt sich mit den betriebswirtschaftlichen Aspekten sowie der Konsumentensicht und der Wahrnehmung von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten.

Alle Partner und eine ausführliche Beschreibung der Arbeitspakete können auf der Website abgerufen werden:

Ziel des vom BMBF geförderten Verbundvorhabens "IT&me" ist es, Frauen dabei zu unterstützen, relevante Expertise über IT und Digitalisierung, angepasst an Bedarf und Lebenssituation, aufzubauen. Dabei steht die Vernetzung der Userinnen untereinander, als auch mit Unternehmen, ebenfalls im Fokus.

In diesem Rahmen wird von der Hochschule Heilbronn (im Anschluss an das H-InfaM), der Universität Duisburg-Essen und der Campus Lab GmbH eine Onlineplattform in Form eines modellhaften, multimedialen Wissenspools entwickelt und evaluiert.

Dabei handelt es sich um eine Micro-Learning-Plattform, die Themen wie bspw. SCRUM vermittelt und den Erwerb entsprechender Kompetenzen und Zertifikate ermöglicht.

Das H-InfaM führt regelmäßig eine repräsentative Bürgerumfrage durch, das Heilbronn-Barometer. Im jährlichen Turnus können so Meinungen von Bürgerinnen und Bürgern aus Heilbronn und Umgebung ermittelt werden. An dieser Umfrage nehmen die unterschiedlichsten Projektpartner / Auftraggeber aus Wirtschaft und öffentlichem Bereich teil.

Im aktuellen Heilbronn-Barometer 2020 haben wir unter anderem auch nach der wirtschaftlichen Lage der Heilbronner Bürgerinnen und Bürger gefragt. Insgesamt wird die aktuelle wirtschaftliche Lage in Heilbronn und Umgebung von der Bevölkerung zu 52% gut bis sehr gut bewertet. 2019 waren es noch 85% der Befragten in Heilbronn und Umgebung, die die wirtschaftliche Lage mit gut oder sehr gut bewertet haben.
Und 39% der Befragten bewerten die allgemeine wirtschaftliche Lage mit „teils gut, teils schlecht“ (2019: 13%). Durch die Corona-Pandemie hast sich also die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Situation – so wie auch im bundesdeutschen Trend - deutlich abgeschwächt.
Auffällig ist aber, dass die Befragten ihre eigene wirtschaftliche Lage deutlich positiver bewerten: Insgesamt sagen 75% der Befragten, dass ihre eigene wirtschaftliche Lage sehr gut oder gut ist. 2019 waren es zwar noch 82 %. Die Einschätzung der eigenen wirtschaftliche Lage wird also etwas niedriger eingeschätzt als noch vor einem Jahr.
Insgesamt wird aber die eigene wirtschaftliche Situation deutlich positiver bewertet als die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung.

Ein Drittel der Befragten (33%) glaubt, dass die wirtschaftliche Lage in einem Jahr (wesentlich) besser ist, rund ein Fünftel (22%) erwarten, sie wird gleich bleiben (2019 waren es noch 56%).
Und etwa ein 44% der Befragten glauben, sich die wirtschaftliche Situation im nächsten Jahr etwas oder wesentlich schlechter werden wird. Durch die Corona-Krise hat sich die Einschätzung also deutlich verschlechtert.
Für das kommende Jahr gehen rund ein Viertel der Befragten (23%) davon aus, das ihre eigene wirtschaftliche Lage besser oder wesentlich besser sein wird.
18% glauben, dass ihre eigene wirtschaftliche Situation wesentlich oder etwas schlechter sein wird. An eine gleichbleibende eigene wirtschaftliche Lage glauben 60% (2019 waren es noch 68%).

Dr. Joachim Allhoff: „Die Geschäftslage der regionalen Wirtschaft hat sich schon in den letzten Quartalen des Jahres 2019 und zu Beginn 2020 insgesamt abgeschwächt und die Erwartungen waren gedämpfter. Die Corona-Pandemie hat aber eine sehr negative wirtschaftliche Lagebeurteilung verursacht, die wir bislang in Heilbronn und Umgebung in diesem Ausmaß noch nicht ermittelt haben (von 85 auf 52 %). Die eigene wirtschaftliche Lage wird aber immer noch von 75% mit gut oder sehr gut beurteilt (bei 82% in 2019).“


Zudem haben wir Fragen zur Akzeptanz von Corona-Maßnahmen gestellt. Lesen Sie dazu den Artikel in der Heilbronner Stimme.

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