NTE on Tour und in der Presse

Eine der Besonderheiten am Masterstudiengang "Nachhaltige Tourismusentwicklung ist die praxisnahe Vermittlung der Studieninhalte, die unter anderem durch Exkursionen gewährleistet wird. Gewinnen Sie hier die ersten Eindrücke von den Exkursionen - vielleicht sind Sie beim nächsten Mal selbst dabei!

Exkursionen

Tagesexkursion im Fach „Netzwerke im Gesundheitstourismus“ (Modul Nachhaltiges Tourismusmanagement I); Exkursion organisiert/begleitet von unserem Netzwerk-/Praxispartner Spessart Tourismus und Marketing GmbH: Bernhard Mosbacher (Geschäftsführer) und Christl Wittmann (Mitarbeiterin Spessart-Tourismus & Alumna NTE); Studierende erlebten während eines vollen Tages das breite Spektrum des Gesundheitstourismus an folgenden Exkursionsstandorten:

  • Bad Orb: Begleitung durch Dr. Dirk Thom (Geschäftsführer Bad Orb Kur GmbH & Bad Orb Marketing GmbH); Besichtigung Toskana-Therme und Hotel an der Therme (Wellness); Spessart-Klinik (Kur- und Rehatourismus) (Führung durch die Rehaklinik durch Chefarzt Dr. Gerd Claußnitzer; dort wurden viele Fragen gestellt zum Thema Reha und Gesundheitswesen)
  • Gelnhausen: Besuch Spessart Tourismus & Marketing GmbH und Stadtrundgang
  • Linsengericht: Mittagspause und Besichtigung „Paradieschen“ (Geschäftsführer Mario Blandamura hat uns die tolle „Story“ des Paradieschen erzählt): erfolgreicher Biolieferservice mit Bioladen und Biobistro – hinsichtlich aller drei Säulen nachhaltiges Geschäftsmodell!
  • Birstein: Besichtigung des Rosenberg Ayurveda Gesundheits- und Kurzentrum (Geschäftsführer Marc Rosenberg): Anbieter traditioneller Ayurveda-Kuren und medizinischer Weiterbildungen.


Vielen Dank an alle unsere Partner and Ansprechpartner!

Altstadt mit Studentengruppe
Studenten bei Vortrag im Grünen
Studenten vor Haus im Wald
Studenten bei Vortrag auf Exkursion
Gruppenbild von Studenten in Bad Orb
nebeliger Wald

Geländeübung zur Landschaftsinterpretation im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald mit Naturpark-Geschäftsführer Bernhard Drixler, 28.10.19, im Rahmen der Lehrveranstaltung „Grundlagen der Tourismusgeographie“.

Studenten vor Höhle bei Exkursion
Wandergruppe von hinten
Wandergruppe auf Weg im Schwäbisch fränkischen Wald
Wandergruppe von hinten
Wandergruppe bekommt etwas erklärt
Wandergruppe aus der Nähe im Schwäbisch fränkischen Wald

Es gibt verschiedene Ansätze, um Nachhaltigkeit in der Hotellerie umzusetzen und zu kommunizieren. Manche Hotels gehen dabei einen bewusst offensiven Weg und setzen ihr Nachhaltigkeitsengagement zielgerichtet ein, um einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Andere Hotels setzen Nachhaltigkeitsmaßnahmen als Teil ihrer Unternehmensphilosophie um, ohne dies direkt an den Gast zu kommunizieren. Die Explorer-Hotelgruppe mit ihren bislang neun Häusern im Alpenraum ist ein Beispiel für die letztgenannte Strategie. Einblicke in das Qualitäts- und Umweltmanagement des Explorer-Hotels Neuschwanstein bekamen die Studierenden des MA Nachhaltige Tourismusentwicklung (NTE) bei einer Hotelbesichtigung in Nesselwang.

Studenten zeigen auf Infotafel an Waldlehrpfad im Allgäu
Studenten auuf Bergpfad im Allgäu

Mit Prof. Shakya stellten sich die Studierenden im Rahmen der Vorlesung Raumplanung im Waldkletterpark Weinsberg bei einem Teamtraining diversen praktischen Herausforderungen. Die Fallstudie „Kletterpark“ wurde vertieft durch das anschließende Gespräch mit Investor und Architekt Milinko Zakic.

Eine Gruppe von Studenten im Waldkletterpark Weinsberg
GemütlichesTreffen im Waldkletterpark Weinsberg
Gruppenbild im Waldkletterpark Weinsberg

Für die einwöchige "Exkursion Tourismusgeographie", die fester Bestandteil des Masterstudiums "Nachhaltige Tourismusentwicklung" ist, ging es für die Studierenden dieses Mal auf die Nordseeinsel Sylt. Hier gewannen sie vielfältige neue Einblicke. In Gesprächen mit Tourismusexperten und Einheimischen gingen sie verschiedenen Fragestellungen nach, um Ideen für einen nachhaltigen Sylt-Tourismus der Zukunft zu sammeln.

Impressionen von Sylt
Luxushotellerie in Kombination mit Nachhaltigkeit?
Studenten lauschen Vortrag in Bibliothek

Dieser Frage gingen die Studierenden bei der Besichtigung des Hotel- und Golfresort Budersand in Hörnum nach. Hoteldirektor Rolf Brönnimann erläuterte das bauliche Konzept des an die Landschaft angepassten Resorts auf einem ehemaligen Kasernengelände, das unter Beteiligung der verschiedenen Akteure und Interessensgruppen entwickelt und umgesetzt wurde.

Aktiv bemüht sich das Hotel um ein ressourcenschonendes und effizientes Energieversorgungskonzept, das u.a. auf Klimaanlagen verzichtet. Das Hotel fördert zudem die Elektromobilität seiner Gäste, setzt auf biologische Reinigungsmittel und bietet seinen Gästen mit Öko-Textilien ausgestattete „Green Rooms“, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Auch mögliche Lösungsansätze für den Fachkräftemangel, der für den Sylter Hospitality-Sektor ein Problem darstellt, kamen zur Sprache.

Wie können Naturschutz und Tourismus in einem fragilen Naturraum in Einklang gebracht werden?

Dass die fragilen Ökosysteme wie Strand, Dünen, Heide und Wattenmeer das größte Kapital für den Sylt-Tourismus darstellen, steht außer Frage. Wie jedoch dieses Kapital zu schützen und mit einer wirtschaftlichen Nutzung in Einklang gebracht werden kann, darüber gibt es verschiedene Vorstellungen. Derzeit sagen die Inselgemeinden Mikroplastik und Plastikmüll den Kampf an. In Kooperation mit der örtlichen Gastronomie setzen sie u.a. auf Mehrwegbechersysteme; Plastiktüten sollen von der Insel komplett verbannt werden. Gäste wie Einheimische beteiligen sich an Strandsäuberungsaktionen, und Strandmüllsammelboxen wurden an einigen Orten aufgestellt.

Wie schwierig es ist, den natürlichen Reichtum der Insel und die Biodiversität zu bewahren, darüber redeten die Studierenden mit engagierten Bewohnern und Naturschützern an verschiedenen Orten der Insel.

Studenten in Dünenlandschaft
Tiefere Einblicke in die fragile Ökologie der sich ständig dynamisch verändernden Naturlandschaft boten sich unter der fachkundigen Führung des Sylter Naturschutzexperten Werner Mansen in Kampen. Obgleich ein Großteil der Insel sowie der sie umgebende Meeresraum unter Naturschutz gestellt wurden, finden Maßnahmen zur Besucherlenkung und Begrenzung touristischer Aktivitäten nicht überall Anklang. Auch muss der Naturschutz sich mit dem Küstenschutz arrangieren. Denn insbesondere die den Naturgewalten besonders ausgesetzte Westküste der Insel ist permanent von Sturmfluten und Landverlusten bedroht und muss durch kostspielige Sandvor- bzw. –aufspülungen stabilisiert werden.

Moritz Luft, Geschäftsführer der Sylt Marketing GmbH, betont mit der Kampagne „Natürlich Sylt“, wohin aus seiner Sicht der Inseltourismus der Zukunft gehen soll. Dies unterstreicht auch der Bürgermeister der Gemeinde Sylt, Nikolas Häckel. Die Stromversorgung der Insel erfolgt inzwischen komplett aus Ökostrom, und die eMobilität soll weiter vorangebracht werden. Bürgermeister Häckel ist stolz darauf, dass seine Insel bundesweit die größte Dichte an Elektroautos und eLadesäulen aufweist.

Wie kann Sylt mobil bleiben?
Studenten an Konferenztisch bei Exkursion
Offen bleibt dennoch, wie eine nachhaltige Erreichbarkeit der Insel und die Mobilität von Einheimischen, Berufspendlern und Touristen dauerhaft sichergestellt werden kann. Der Personen- und Kfz-Transport über die Bahnverbindung vom Festland hat schon jetzt die Kapazitätsgrenzen erreicht. Nicht nur der motorisierte Verkehr, sondern sogar die Zunahme des tourismusbedingten Fahrradverkehrs auf Sylt werden von manchen Gesprächspartnern als Probleme mit Handlungsbedarf betrachtet. Aufgrund der Engpässe bei der Bahn wird der Sylter Flughafen für die Erreichbarkeit der Insel auch zukünftig unverzichtbar sein.

In der Presse

Unsere Studierenden und ihre Projekte erscheinen oft in der Presse. Hier gibt es aktuelle Neuigkeiten zu unserem Studienprogramm und unseren Studierenden.

Logo des Audits familiengerechte Hochschule. Die HHN ist seit 2005 zertifiziert.
Logo der weltoffenen Hochschulen gegen Fremdenfeindlichkeit
Logo der Charta der Vielfalt mit Stempel unterzeichnet
Logo der Hochschulföderation Süd-West (HfSW)