Informationen zum Coronavirus (Stand 13. März 2020)

Die Hochschule Heilbronn ergreift aktuell Maßnahmen, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) zu verlangsamen. Dazu zählt die Verschiebung des Vorlesungsbetriebs vom 16. März auf vorraussichtlich 20. April. Auch eine Reihe von Veranstaltungen, wie die Erstsemesterbegrüßung, die Informationsveranstaltung "Nacht der Technik", der Girls' Day und die Graduierungsfeiern sind abgesagt bzw. verschoben. Auch Dienstreisen und Exkursionen finden nicht statt. Desweiteren sind alle Hochschulangehörigen aufgefordert, den Besucherverkehr, beispielsweise in Studierendensekretariat und Prüfungsamt, zu verringern. Das heißt, Fragen sollten möglichst per Telefon und E-Mail geklärt und zur Abgabe von Dokumenten die Postfächer genutzt werden.


Ziel der Maßnahmen ist es, die Gesundheit aller Hochschulangehörigen zu schützen und generell die weitere Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. In diesem Sinne leisten auch wir als Hochschule einen Beitrag, wenn wir die persönlichen Kontakte zwischen Menschen vorübergehend reduzieren. Daher betrachten Sie die unten genannten Maßnahmen als sinnvolle Vorsichtsmaßnahme. Mit diesen Maßnahmen wird das Ansteckungsrisiko für alle reduziert, auch für diejenigen, die jeweils aufgrund dienstlicher Notwendigkeit ihre Aufgaben vor Ort erledigen.

Um zügig auf die dynamische Situation zu reagieren, hat die Hochschule Heilbronn einen Krisenstab gebildet. Dieser steht im engen Austausch mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK), das für das gesamte Ressort den Kontakt zum zuständigen Sozialministerium hält. Zudem tauscht er sich mit den örtlichen Gesundheitsämtern, den anderen Hochschulen im Land sowie den benachbarten Institutionen am Bildungscampus aus. 

Maßnahmen

Diese Maßnahmen werden generell für alle empfohlen:

  • Waschen Sie sich möglichst oft die Hände mit Wasser und Seife oder verwenden Sie ein alkoholisches Händedesinfektionsmittel.
  • Vermeiden Sie engen Kontakt mit Personen, die husten, niesen oder Fieber haben.
  • Husten oder niesen Sie in ein Taschentuch oder den gebeugten Ellenbogen, nicht in die Hände.
  • Lüften Sie regelmäßig Räume, in denen Sie sich aufhalten.
  • Wenn Sie Fieber, Husten und Atembeschwerden haben, kontaktieren Sie frühzeitig telefonisch einen Arzt..

Diese Verhaltensempfehlungen gelten nicht nur jetzt, aber jetzt ist eine gute Gelegenheit, sich diese noch einmal in Erinnerung zu rufen. 

Student*innen

Sollten Sie in einem Risikogebiet gewesen sein oder direkten Kontakt zu einem Verdachtsfall gehabt haben, sollten Sie 14 Tage lang unnötige Kontakte vermeiden. Das bedeutet für Studierende, dass Sie in dieser Phase bitte nicht an den Veranstaltungen der Hochschule teilnehmen. Soweit es sich um Veranstaltungen mit Präsenzpflicht handelt, nehmen Sie bitte telefonischen oder per E-Mail Kontakt zu Ihrer*m Dozent*in auf.

Mitarbeiter*innen, Professor*innen, Lehrbeauftragte

Sollten Sie (dienstlich oder privat) in einem Risikogebiet gewesen sein oder direkten Kontakt zu einem Verdachtsfall gehabt haben, sollten Sie 14 Tage lang unnötige Kontakte vermeiden. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall telefonisch die Hochschule (Ihre*n direkte*n Vorgesetzte*n) oder die Personalabteilung, um das Vorgehen in dieser Zeit abzuklären. Insbesondere ist es möglich, kurzfristig Telearbeit (Home-Office) zu vereinbaren. In Ausnahmefällen werden Sie befristet freigestellt.

Nach Bekanntgabe des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg am 11. März 2020 wird der Vorlesungsbeginn des Sommersemesters an allen Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Land verschoben. Dies gilt auch für die Hochschule Heilbronn. Ein Präsenzvorlesungsbetrieb findet bis einschließlich 19. April nicht statt. Die Hochschule versucht aber die Zeit bis zum 20. April im Sinne der Studierenden zu nutzen. Soweit möglich und sinnvoll finden Lehrveranstaltungen laut Stundenplan auf andere Weise als der klassischen Präsenzveranstaltung statt. 

Reduzierung von Dienstreisen auf das unabwendbar notwendige Maß

Grundsätzlich ist der Antritt von Dienstreisen und Exkursionen bis auf Weiteres untersagt. Das gilt auch für Inlands-Dienstreisen. Falls Sie eine Dienstreise für unabwendbar notwendig halten, nehmen sie bitte mit dem Kanzler Kontakt auf. 

Entsprechendes gilt beispielsweise für die Teilnahme an Konferenzen auch für Studierende. Falls Sie derzeit erwägen, ein Auslands(praxis)semester anzutreten, klären Sie bitte mit der aufnehmenden Institution (Hochschule, Arbeitgeber) und den Gesundheitsbehörden im Gastgeberland, ob eine Reise derzeit angezeigt ist. Beachten Sie auch, dass bei der Rückreise ggf. weitere Maßnahmen seitens der deutschen Behörden angeordnet oder empfohlen werden können.

Besprechungen, Veranstaltungen und sonstige Termine sind auf das unabwendbar notwendige Maß zu reduzieren. Bei der Bewertung ist auf die Art der Veranstaltung, die zeitliche Notwendigkeit, die terminliche Dringlichkeit, die Bedeutung, den Teilnehmerkreis und die Örtlichkeit abzuheben. 

Im Zuge dessen werden bis auf weiteres Veranstaltungen wie die Erstemesterbegrüßungen (geplant für den 16. März), der Girls' Day (26. März), die Nacht der Technik (geplant 27. März) und die Graduierungsfeiern (geplant 24./25. April)  abgesagt. 

Bitte prüfen Sie, ob Besprechungen auch als Telefonkonferenz stattfinden können. Verwenden Sie hierfür ggf. https://my.conf.dfn.de/pexip/, das Einloggen ist (für Beschäftigte) mit Ihrem Hochschulaccount möglich.

Die Hochschule Heilbronn intensiviert die Nutzung bestehender Möglichkeiten von Telearbeit oder mobilem Arbeiten und baut diese Möglichkeiten auch für weitere Beschäftigte aus.

Die Vorgesetzten regeln in ihren Bereichen die jeweilige Umsetzung. Ziel ist es, die Zahl der Beschäftigten vor Ort deutlich zu reduzieren. Aufgrund der Tätigkeit wird dieses aber unterschiedlich stark möglich sein, und auch die Frage, ob täglich oder wöchentlich alterniert wird, wer mobil arbeitet, ist nach den Gegebenheiten und Anforderungen zu entscheiden. 

Der Besucherverkehrs ist auf das zwingend erforderliche Maß zu beschränken. Diese Vorgabe gilt für die grundsätzlich offenen Hochschulen und Kunst- und Kultureinrichtungen nur insofern, als die Beschränkung des Besucherverkehrs möglich und sinnvoll ist.

Hier sind alle Angehörigen der Hochschule gefordert, wenn möglich E-Mail oder Telefon zu nutzen, um Anliegen zu klären. Auch für die Abgabe von Dokumenten und Prüfungsarbeiten sollten die Postfächer genutzt werden


Bitte kein Generalverdacht

Keinesfalls sollte Angst vor dem Coronavirus jedoch dazu führen, die chinesischen oder andere ausländischen Studierenden oder Beschäftigten sowie deren Angehörige zu meiden oder unter Generalverdacht zu stellen.


Weitere Informationsquellen

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