Hilfsbereitschaft wird Freundschaft – Das interkulturelle Mentoringprogramm

Mitten ins platonische Herz: Die beiden HHN-Studis Friedemann und Hugas lernen sich beim Mentoringprogramm kennen und sind heute richtige Besties. Grund genug, um mit ihnen über das Tandem-Projekt zu sprechen.

2020_01_21_IMENT-Hugas-Friedemann-web.jpg

Ganz schön dicke: Hugas und Friedemann (v.li.) lernen sich beim interkulturellen Mentoringprogramm kennen. Aus einer Starthilfe für die ersten Steps im Studium wird eine ganz feste Freundschaft. (Foto: privat, Text: Vanessa Offermann)


Ready for take-off! Der gebürtige Litaue Hugas Jasinkas steigt in den Flieger nach Deutschland, um an der HHN Medizinische Informatik zu studieren. Im neuen Land und an der Hochschule angekommen, erfährt er vom interkulturellen Mentoringprogramm der HHN – einem Tandem-Projekt, für die erste Starthilfe an der Hochschule. Dabei werden die neu immatrikulierten international Students von bereits immatrikulierten Studierenden begleitet und beispielsweise bei der Prüfungsanmeldung unterstützt.

Meanwhile @HHN

Während Hugas vom Mentoring-Angebot erfährt, meldet sich zeitgleich sein späterer Mentor Friedemann Ringwald beim Mentoringprogramm an. Er sagt: „Ich war zuvor zwei Jahre im Ausland und hatte dort selber Schwierigkeiten mich zurecht zu finden und bekam Hilfe durch Freunde, die ich vor Ort gefunden habe. Als ich dann schließlich den Master in der Medizinischen Informatik an der HHN beginnen wollte, habe ich schon früh über die Hochschulwebsite vom Programm erfahren und mich ohne zu zögern beworben!“

Es kommt, wie’s kommen sollte

Hugas und Friedemann treffen bei der Kick-Off-Veranstaltung des Mentoringprogramms aufeinander, bei dem alle Teilnehmenden zusammenkommen: „Spielend haben wir uns dann alle in der Runde kennengelernt, ohne zu wissen wer unser Partner oder unsere Partnerin für das Semester werden wird. Am Ende wurden wir im Raum aufgeteilt. Dort gab es dann die Hälfte eines zerschnittenen Bildes mit unserem Namen drauf und wir mussten die andere Hälfte des Bildes finden, die der zugeordnete Partner hatte. So kamen Hugas und ich zusammen und rocken bis heute das Studium gemeinsam.“

Freundschaftskeule schlägt zu

„Die tolle Unterstützung von Friedemann hat mir riesig geholfen! Vor allem bei dem ganzen Papierkram der anfiel und auch, um mich im deutschen Hochschulsystem einzuleben“, sagt Hugas. Die beiden unternehmen viel, sodass auch Heilbronn für Hugas immer mehr zur neuen, vertrauten Heimat wird: „Mittlerweile fühle ich mich hier wohl und ich bin wirklich durchgehend fröhlich. Ich habe einen netten Freundeskreis aufgebaut und hätte nie gedacht, dass ich durch das Mentoringprogramm einen ganz besonderen Freund finden werde. Ich bin mir sicher, dass Friedemann und ich Freunde für’s Leben bleiben!“