Wettkampfstimmung im Studiengang Mechatronik und Robotik!

Trommelwirbel für 6 Teams im Studiengang Mechatronik und Robotik (MR). Für sie heißt es zeigen, was ihre kleinen selbstgebauten autonomen Flitzer können. Zu gewinnen gibt es bis zu 500 Euro, die von der Firma Schunk gesponsert werden.

Geschafft! Diese Teams sahnen beim Konstruktionswettbewerb im Studiengang Mechatronik und Robotik ab. Fotos: Lisa-Marie Saft, Text: Vanessa Offermann


Alle Erstsemester im Studiengang Mechatronik und Robotik haben wohl eine Sache zum Semesterende hin gemeinsam: Muffensausen. Denn dann findet der traditionelle Konstruktionswettbewerb im Rahmen der Vorlesung „Grundlagen des Entwickelns“ statt.

Dabei hat jedes Ersti-Team eine ganz genaue Aufgabenstellung zu bearbeiten. In diesem Semester galt es, ein slalomfahrendes und völlig autonomes Fahrzeug zu konstruieren. Es muss dem Geländer im A-Foyer des Sontheimer Campus ausweichen können und dafür maximal 120 Sekunden brauchen, sonst heißt es: game over! Jede Crew hat 2 Versuche, wobei der bessere bewertet wird.

Das A-Foyer wird zur Wettkampf-Arena

Die Spannung steigt, letzte Schrauben werden festgedreht und die obligatorische Präsentation über das gebaute Fahrzeug durchgegangen – in den letzten Minuten vor dem Wettbewerb ist die Anspannung der Erstsemester spürbar. Aber eins wollen sie alle: zeigen, was ihr Baby kann!

Die Teams spornen sich gegenseitig an, die Stimmung ist klasse, obwohl bei gleich zwei Teams nicht alles wie am Schnürchen läuft, was laut Professor Wolfgang Wehl, der unterstützend in der Orga mitagierte, aber völlig normal sei: „Unsere Erfahrungen zeigen, dass etwa bei einem Drittel der Teilnehmer etwas schiefläuft. Oft ist hierfür der Hauptgrund, dass zu wenig Zeit für’s Probefahren eingeplant wird.“

Grund durchzufallen besteht aber nicht. „Der Konstruktionswettbewerb ist ein eigenständiges Projekt, bei dem es um Preise und eine Siegerehrung geht. Hier muss kein Studierender bangen, dass er durchfliegt, wenn etwas nicht klappt“, sagt Wehl weiter.

And the winner is…

Am Ende gibt es einen klaren Sieger. Die Jury, bestehend aus den Professoren Michael Widmann, Wolfgang Wehl, Jörg Wild sowie dem Diplom-Biologe Herbert Streit und Schunk-Vertreter Michael Franz, sind sich einig: Gruppe Nummer 5 um Patrick, dem Konstrukteur und Bauer der Truppe, bekommt den 1. Platz und damit das Preisgeld in Höhe von 500 Euro – gestiftet von der Firma Schunk. Patrick sagt: „Unglaublich toll, dass die Zeit und Mühe, die wir reingesteckt haben, jetzt so belohnt wird!“ Zum Schluss hat er dann auch noch einen Tipp an nachfolgende Erstis: „Die Aufgabe ist definitiv machbar, aber man muss schon dahinter sein, jeder Tag zählt und vor allem die Dokumentation nimmt viel Zeit in Anspruch. Plant dafür genug Zeit ein!“

Auch die Plätze 2 und 3 gehen nicht leer aus: Preisgelder von 200 und 100 Euro erreichen die Teams 1 und 6. Auch einen Sonderpreis in Höhe von 200 Euro hat es für das Team 2 und ihrem ausgefallenen Design gegeben.

Wir gratulieren und sind stolz auf jedes Teammitglied, ihr habt das alle super gemeistert!