DMEA-Nachwuchspreis: HHN-Studierende holt sich mit ihrer Thesis den 2. Platz

Tanja Eichner did it! Die HHN schickt sie zur Gesundheits- und IT-Messe DMEA, wo sich die MI-Absolventin (Medizinische Informatik) die Silber-Medaille für die beste Bachelor-Arbeit schnappt. Warum auch du beim Wettbewerb mitmachen solltest, hat sie uns erzählt.

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Steht ihr super: HHN-Absolventin Tanja Eichner mit ihrem 1.000-Euro-Scheck.
Foto: Anke Speer, Text: Vanessa Offermann

Zum einen ist die Berliner Messe Treffpunkt namhafter Hersteller digitaler Lösungen im Gesundheitswesen und zum anderen, ein wahres Karriere-Sprungbrett für Absolventen. Auf der DMEA werden nämlich jedes Jahr die besten Bachelor- und Masterarbeiten aus den Bereichen Medizininformatik, E-Health, Gesundheits-IT, Gesundheitsmanagement, Gesundheitsökonomie und Healthcare Management mit bis zu 2.000 Euro prämiert. Den Weg dorthin pflastert dir deine HHN und ermöglicht dir die Teilnahme. MI-Absolventin Tanja Eichner nutzt die Gelegenheit und räumt mit ihrer Thesis ab – für den 2. Platzt gibt‘s sexy 1.000 Euro!

Aber von vorne: Tanja Eichner studiert an der HHN Medizinische Informatik und wird im Studiengang auf den Nachwuchspreis der DMEA hingewiesen: „Als wir davon erfahren haben, wollte ich es einfach ausprobieren und reichte meine Bachelorthesis ein. Kurze Zeit später wurde ich tatsächlich eingeladen, um am Finale teilzunehmen.“

Trommelwirbel: Die letzte Hürde

Die eingeladenen Finalisten, je fünf Bachelor- und Masterabsolventen, müssen in 5-minütigen Pitches den Kern ihrer Arbeit einer Experten-Jury aus Wissenschaft und Industrie präsentieren. So auch Tanja, die mit ihrem Thesis-Thema „Generative Adversarial Networks for Automated Hippocampus Segmentation“ zwar mächtig nervös ist, aber völlig überzeugen kann.

Denn was zunächst vielleicht nach Hieroglyphen-Englisch klingt, hat einen ernsten Themenschwerpunkt: „Es geht bei mir um das Thema Alzheimer. Die endgültige Diagnose kann Patienten erst nach dem Tod gegeben werden, davor werden lediglich Symptome addiert, die dann eben zum Krankheitsbild passen. Eine Volumen-Abnahme des Gehirns ist zum Beispiel eines der Symptome.“

In ihrer Thesis entwickelt Tanja einen Algorithmus, der mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz automatisiert den Hippocampus, eine fürs Lernen und Gedächtnis verantwortliche Hirnstruktur, in einem MRT-Bild segmentiert. Ein Arzt braucht dafür bis zu 2 Stunden, der Algorithmus schafft das bei gleicher Genauigkeit in weniger als einer Sekunde. Diese Methode ermöglicht es der Forschung in einem nächsten Schritt, den Volumenverlust messbar zu machen und damit möglicherweise Prognosen für die Krankheit zu machen oder größere Studien durchführen zu können. Dass Tanja damit abräumt, hätte sie niemals gedacht: „Ich bin echt platt! Es waren so viele unglaublich gute Arbeiten dabei. Von allen Bewerbern die zweitbeste zu sein, damit hätte ich nicht gerechnet.“

Mach‘ doch auch du mit!

Laut Tanja, sei die Teilnahme eine mega Erfahrung, die dir riesige Job-Chancen bieten würde. „Ich kann es wirklich jedem aus meinem Studiengang empfehlen, die Chance der HHN zu ergreifen und die Abschlussarbeit dort einzureichen. Neben der Erfahrung, kommst du auch in direkten Kontakt mit hochkarätigen Arbeitgebern. Es ist echt eine faszinierende Veranstaltung, die Türen öffnet. Schön, dass die HHN uns Absolventen das ermöglicht und alles dafür in die Wege leitet“, sagt sie weiter. 

Wie auch du teilnehmen kannst, erfährst du direkt im Studiengang MI. Unsere Däumchen sind jetzt schon gedrückt!