Ministerin Theresia Bauer eröffnet BUGA:log

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer gibt auf der BUGA den Startschuss für den autonom fahrenden Paketlieferanten von morgen. Erfahrt hier mehr, was es mit dem ersten Exponat im Rahmen von impact.hn auf sich hat.

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Schnipp, Schnapp, Bändchen ab: Das Forschen mit dem autonom fahrenden Elektrofahrzeug ist offiziell eingeläutet. Fotos und Text: Vanessa Offermann

Am 7. Tag der Bundesgartenschau (BUGA) empfängt HHN-Rektor Oliver Lenzen, gemeinsam mit BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas, Baubürgermeister Wilfried Hajek sowie dem Projektteam von BUGA:log, die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theresia Bauer. Ihr Besuch ist gleichzeitig der Startschuss für das Forschungsprojekt BUGA:log.

Was ist BUGA:log?

Es fährt völlig eigenständig und ohne Abgase über das BUGA-Gelände: Das an der HHN entwickelte Lieferfahrzeug ist Teil eines Real-Labors und soll in seiner ersten Test-Phase den Neckarbogen-Bewohnern ihre bestellten Päckchen bringen. Ebenfalls soll es das Inklusionscafé Samocca mit Waren beliefern und gleichzeitig dessen Müll entsorgen. Das kleine, umweltfreundliche Elektrofahrzeug kann dabei bequem per App gerufen werden und parkt direkt vor der Haustür. Drei Jahre tüftelte das Forschungsteam an der Umsetzung. Projektleiter und HHN-Professor im Studiengang Verkehrsbetriebswirtschaft und Logistik Tobias Bernecker sagt: "Um den Ansatz nachhaltiger Logistik verbunden mit dem Zukunftsthema ‘automatisierte Systeme‘ in einem Forschungsprojekt zu realisieren und im öffentlichen Raum zu erproben, stellt die BUGA 2019 mit ihrer Modellbebauung ein ideales Reallabor dar.“ Auch Rektor Lenzen findet zum „Forschungsboden“ BUGA klare Worte: "Autobahn kann jeder. Das interessante ist doch, wie autonome Fahrzeuge mit Menschenmengen umgehen. Dieses Forschungsprojekt ist in dieser Form europaweit einmalig.“

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Die Lieferung ist angekommen: Die Ministerin empfängt ihr HHN-Päckchen.

Ein Teil von impact.hn

Auf der BUGA gehen die Hochschulen Heilbronns unter dem Namen impact.hn gemeinsame Wege und präsentieren euch Wissenschaft zum Anfassen. BUGA:log ist dabei ein Teil der Stadtausstellung und am Standort 82 unter dem Namen impact.society zu finden. Das Besondere an diesem Exponat ist, dass auch ihr Teil der Forschung werden könnt. Im Ausstellungsraum findet ihr mehrere Tablets die euch dazu auffordern, eure Meinung zum Projekt mitzuteilen. Dabei wird die Akzeptanz von solchen intelligenten Liefersystemen erfragt. Seid ihr dafür? Oder ist alles Quatsch? Schaut am BUGA-Stand vorbei und teilt es uns gerne mit.

Feel free: Formt den intelligenten Wagen in seiner Funktion!

Ihr könnt nicht nur Teil der Forschung sein, ihr könnt sogar brainstormen, was euch beim derzeitigen Status quo des Lieferfahrzeugs noch fehlt. Egal ob integrierte Foto-Box, selbstreinigende Oberfläche oder Konfetti-Pumpe – es gibt keine falsche Idee. “Dass das Fahrzeug Pakete liefert, ist lediglich die erste Funktion“, sagt Prof. Dr. Nicola Marsden. Sie freue sich sehr, die Wünsche der Stakeholder zu erfahren, um das Elektro-Mobil weiter auszubauen, sagt die HHN-Professorin der Fakultät Informatik, die den Bereich der Akzeptanz-Forschung leitet. Weitere Infos zu BUGA:log erfahrt ihr regelmäßig hier in der News-Rubrik.