Ein neues Stück Subkultur in Heilbronn – und die HHN ist mittendrin

2 junge Theatermacher wollen mit ihrem Theaterlabor "Stilbruch" in Zusammenarbeit mit Studierenden Themen wie Wissenschaft, Zukunft und Gesellschaft  erforschen und theatral umsetzen.

Dramatiker und taz-Blogautor Tobias Frühauf (Jahrgang 1994) und Regisseur Philipp Wolpert (Jahrgang 1997) wollen die Heilbronner Kulturszene aufmischen. Unter dem Motto "Stilbruch - theatrales Panoptikum" schaffen die beiden einen Ort der Begegnung und des gemeinsamen Dialogs im Heilbronner Club Mobilat in der Salzstraße. Ein Ort des Experimentierens und des Forschens soll es werden. Ein Ort, der Brücken in der Stadt baut und einen Grundstein für die studentische Kultur legt. 


"Stilbruch bedeutet Grenzen auszuloten und zu überschreiten", erklärt Philipp Wolpert. Das neue Theater kündigt in seiner Programmkonzeption den Generationenwechsel an. Richtungsweisende Themen mit den Schwerpunkten Wissenschaft, Zukunft und Gesellschaft werden erforscht und auf der Bühne umgesetzt. Das Theaterlabor gestaltet die Stadtentwicklung nachhaltig mit und möchte die Heilbronner Bildungseinrichtungen mit ihren Studierenden stark einbeziehen. "Uns interessiert, was die junge Generation bewegt", ergänzt Tobias Frühauf, "Wir wollen euch, den Studierenden, eine Plattform zum Ausprobieren und zur künstlerischen Entfaltung bieten und freuen uns riesig auf die Zusammenarbeit mit der HHN." 

Und hier kommt ihr ins Spiel: Am 16. Mai 2019 wird die erste Spielzeit mit der Premiere der Eigenproduktion »Ein Sciene-Fiction-Drama« eröffnet. Die erste Siedlung auf dem Mars? Hackerangriffe auf die Rentenkasse? Die ersten Designer-Babys? Wie wollen wir in Zukunft leben? Diese Frage stellt das Stück und dazu braucht es euren Input. Im Vorfeld könnt ihr eure Ideen bei Konzeptionsworkshops einbringen und dann auch den Probenprozess mitverfolgen.



Die Partner von Stilbruch

"Was liegt näher für ein Theaterlabor als mit einer wissenschaftlichen Einrichtung zu kooperieren?", findet Professor Oliver Lenzen, Rektor der Hochschule Heilbronn. "Stilbruch greift gesellschaftlich relevante Themen wie die Wissenschaftsethik auf. Genau für diese Thematiken wollen wir unsere Studierenden und Forschenden sensibilisieren", so Lenzen bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit Stilbruch. Neben der Hochschule Heilbronn als Kooperationspartner unterstützen die KulturStiftung der Kreissparkasse Heilbronn als Hauptförderer und die Dieter Schwarz Stiftung das Projekt. 

Erste Spielzeit

Neben den Eigenproduktionen, die mit dem eigenen Ensemble und Gästen realisiert werden, wird es in der Spielzeit 2019 u.a. Zusammenarbeiten mit Ronja von Rönne, Friedrich Liechtenstein, Friedrich von Borries und Hanna Mittelstädt (Produktion mit Robert Stadlober, Wolfgang Krause Zwieback und Corinna Harfouch) geben. Am 16. Mai 2019 wird die erste Spielzeit mit der Premiere der Eigenproduktion »Ein Sciene-Fiction-Drama« eröffnet.