Trau' dich: Let's Entrepreneur! 

Du hast einen Business-Traum und möchtest den Schritt in die Selbstständigkeit wagen? An deiner HHN bekommst du die volle Ladung an Unterstützung!

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BAAAM! Mit dem Buzzer fällt der Startschuss für die Zusammenarbeit: Neben Vertretern aus Wirtschaft und Politik, pusht auch die HHN ihre Schützlinge in der "Startup-City Heilbronn". Foto und Text: Vanessa Offermann

Kreativität und eine gute Portion Mut: Die Stadt Heilbronn erlebt derzeit einen  Aufschwung in ihrer Gründer-Kultur. Oberbürgermeister Harry Mergel bringt es mit seiner Prognose auf den Punkt: „Heilbronn steigt in die erste Liga der Startup-Stetten auf und wird somit ein hervorragendes Pflaster für junge Unternehmer!“

Vor 20 Jahren ist mit der Innovationsfabrik Heilbronn (IFH) ein Ort geschaffen worden, um Entrepreneur-Freigeister den nötigen Support zukommen zu lassen. Sie ist somit ein wichtiger Baustein in der Etablierung von Heilbronn als Startup-City. Ein weiterer wichtiger Baustein in dieser „City“ stellt neben der Politik und Wirtschaft aber auch die HHN dar. Lenzen: „Wir als Hochschule sind ebenfalls sehr aktiv und nutzen die Aufbruchsstimmung. Wir fördern unsere Studierenden nicht nur im Studium, sondern auch im Gründertum.“

Wie das? Mit dem Gründungszentrum am Sontheimer Campus! Dieses ist exklusiv und nur für HHN-Angehörige.

Erfahre mehr: Wie dir das HHN-Gründungszentrum Startup-Flügel verleiht

Ob bereits eine geniale Idee in deinem Köpflein herangewachsen ist oder noch gar kein Plan geschmiedet wurde, womit die Selbstständigkeit angegangen werden soll – du bist willkommen: Im Y-Gebäude, Zimmer 414 des Campus Sontheim, befindet sich das Gründungszentrum „Startklar“. „Wir sind campusübergreifend die zentrale Anlaufstelle für alle Studierenden oder Mitarbeiter der HHN, die sich im Bereich der Selbstständigkeit verwirklichen möchten. Wir fördern, coachen und mobilisieren sie“, sagt Susan Barth. Gefördert wird das Gründungszentrum unter anderem von der Arnfried und Hannelore Meyer Stiftung.

Das Startup-Projekt „SHUTTLE“ Steht in den Startlöchern

Mut machen, Beraten und Offenheit für Neues wecken – die Hochschule sieht sich als perfekter Ort, um jungen Menschen die Lebensperspektive eines Entrepreneurs aufzuzeigen. Dafür stellte die HHN im August vergangenen Jahres einen Förderantrag für ihr geplantes SHUTTLE-Projekt an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK). Ergebnis: Antrag Bewilligt. Das Land fördert ab diesem Jahr 17 Hochschulen im Bereich „Gründung“ mit rund 3,8 Millionen Euro und die HHN ist eine davon.

Im Fokus von „SHUTTLE“ steht die Konzeption, Entwicklung und vor allem die Durchsetzung von Lerninhalten zur Förderung gründungsbezogener Kreativitätstechniken und Innovationsmethoden.

Studierende der HHN sowie Mitarbeiter erhalten bereits exklusive Beratungen und profitieren vom stetig wachsenden Netzwerk im Gründungszentrum. So werden Partner und Experten für dein geplantes Start-up gefunden, ganz neue Ideen konzipiert oder auch Anfragen von externen Startup-Gründer landen im HHN-Gründungszentrum, um dich mit deinem Experten-Wissen direkt als deren Partner anzupeilen.

Durch SHUTTLE soll nun eine sogenannte „Match Box“ entstehen, in der genau solche Kontakte für die Findung eines perfekten Gründerteams geknüpft werden können.

Mit dem „Maker Space“ soll Raum für die Kreativität geschaffen werden. Theoretisches Know-how gibt es in Form von Vorlesungsreihen: Im Rahmen des Studium Generale werden passende Veranstaltungen angeboten, bei denen der ein oder andere Experte aus dem Unternehmer-Nähkästchen plaudert, Tipps gibt und für Fragen zur Verfügung steht. Hier bestehen schon attraktive Kooperationsformate mit den neu gegründeten Campus Founders des Heilbronner Bildungscampus.

Geplant ist im Rahmen von SHUTTLE auch, die Einbindung eines „Board of Mentors (BEM)“ sowie eines „Board of Professionals (BOP)“. Die beiden Boards sind als Austausch-Plattformen zu verstehen. Darin formiert sich hochkarätige Startup-Kompetenz zur operativen Unterstützung. Durch die Boards wird es auch Feedback-Runden gegenüber allen Gründungsaktivitäten geben. Das „BEM“ dient als internes Board und das „BOP“ mit Institutionen und Unternehmen, als Expertenaustausch und Beratungsplattform.

Im Projekt sollen auch Edupilots aktiv werden. Das bedeutet, dass in den Fakultäten Wirtschaft/Verkehr, Mechanik/Elektronik und Informatik Pilot-Formate etabliert werden. In Lehrveranstaltungen wird somit vom „Piloten“ studiengangspezifisch auf das Thema Unternehmertum eingegangen und dann interdisziplinär verbunden.