EU-Förderprogramme

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EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation

Das EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (2021 bis 2027) wird international eines der größten Förderprogramme sein. Es ist von erheblicher Bedeutung für Forschende, um an länderübergreifenden Projekten mit europäischen sowie außereuropäischen Partnern gemeinsam zu arbeiten.

Horizont Europa setzt sich aus drei Pfeiler zusammen:

  • Pfeiler 1: „Wissenschaftsexzellenz“;
  • Pfeiler 2: „Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas“;
  • Pfeiler 3: „Innovatives Europa“;

sowie den Bereich "Ausweitung der Beteiligung und Stärkung des Europäischen Forschungsraumes" (siehe Abbildung unten).

BMBF-Horizont Europa

Quelle: BMBF, Horizont Europa, online unter https://www.horizont-europa.de/de/Themen-1717.html, abgerufen am 01.04.2021.

Strategischer Planungsprozess

Das Programm nimmt zudem Bezug zum "Strategischen Planungsprozess" der EU. Dieser spiegelt die politischen Prioritäten, insbesondere den ökologischen und digitalen Wandel wieder und ist in den sechs Clustern (Pfeiler 2) von Horizont Europa adressiert.

Des Weiteren wurden fünf Missionen, sogenannte "Mission Areas" eingeführt, u. a. Anpassung an den Klimawandel, Krebs, Klimaneutralität und gesicherte Ernährung (vgl. siehe hier).

Die Europäische Kommission möchte so umfassend die Forschungs- und Innovationskraft in Europa für eine nachhaltige Zukunft stärken und zur Bewältigung gesellschaftlichen Herausforderungen beitragen.


Wenn Sie an Horizont Europa oder anderen EU-Fördermöglichkeiten interessiert sind oder beispielsweise ein europäisches Netzwerk aufbauen möchten gibt es verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten:

Auf der Website www.horizont-europa.de informiert das EU-Büro des BMBF über die Programmstruktur von Horizont Europa. Die Nationalen Kontaktstellen sind thematisch den Programmpfeilern von Horizont Europa zugeordnet und bieten neben Informationsveranstaltungen auch individuelle Beratungsleistungen rund um die geplante Teilnahme an Horizont Europa-Ausschreibungen an. Beispielsweise sehen sie auch einzelne Projektanträge durch und begleiten diese.

Die Förderrichtlinie „FH-Europa“ ist Teil des Programms "Forschung an Fachhochschulen" vom BMBF. Es richtet sich gezielt an HAW-Professor*Innen mit dem Ziel, die Präsenz auf europäischer Ebene zu stärken und die anwendungsorientierte Transfer- und Innovationskompetenz erfolgreich in europäischen Forschungs- und Innnovationsausschreibungen widerzuspiegeln. Neben der Antragsstellung werden explizit netzwerkbildende Aktivitäten, bspw. zum Aufbau eines Konsortiums gefördert.

Für die Begutachtung von Projektanträgen sucht die EU-Kommission stets Expert*Innen (Peer-Review Verfahren). Die Gutachtertätigkeit ermöglicht einen tiefen Einblick in die Antragsstellung zu Themen, die zu den persönlichen Forschungsschwerpunkten zählen. Des Weiteren kann das Netzwerk innerhalb der Wissenschaftsgemeinschaft erweitert werden. Registrierung erfolgt über das Funding & Tenders Portal der EU.

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