Projekt- und Studienarbeiten

Beispiele

Titel der Projektarbeit

Ermittlung der Emission von Kohlenstoffdioxid (CO2) durch die Nutzung unterschiedlicher Entsorgungssysteme für Leichtverpackungen im Landkreis Heilbronn

Beteiligte Studierende (Studiengang TLM)

Jessica Seimen, Alisa Bender, Kevin Malez, Jacob Kugel, Ceyda Cicek, Simge Ergül und Khadia Hussien

Beschreibung

Im Rahmen des Wahlmoduls Entsorgungslogistik im Studiengang Technisches Logistikmanagement der Hochschule Heilbronn hatten die obigen Studierenden im Sommersemester 2021 die Aufgabe eine Analyse zur CO2-Emission durch die Nutzung der Recyclinghöfe des Landkreises Heilbronn durchzuführen. Ziel des Projekts war es, eine Bewertungsgrundlage für den Vergleich verschiedener Entsorgungssysteme für Leichtverpackungen (Gelber Sack) zu schaffen. Die Studierenden wurden dabei von den Verantwortlichen des Landratsamtes (Harry Keppele, Paul Schlenker) und den Projektpartnern der Hochschule Magdeburg (Dr. Gilian Gerke, Dr. Carsten Cuhls) unterstützt.

Die Studierenden führten eine Befragung an mehreren Recyclinghöfen durch und ermittelten die Länge der jeweiligen Strecke, die die Bürger von Ihrem Wohnort bis zum Recyclinghof zurücklegten sowie die abgegebenen Wertstoffe. Dabei wurde berücksichtigt, ob die Fahrt in Kombination mit einem weiteren Ziel erfolgte, oder ob der Recyclinghof das alleinige Ziel der Fahrt war. Die nebenstehende Abbildung zeigt die anteilige Abgabe der Wertstoffe durch die Bürger sowie ein Beispiel für eine kombinierte Fahrt zu einem Recyclinghof. Auf Basis der Länge der zurückgelegten Strecke und weiterer Parameter wurde die dadurch verursachte Emission von CO2 berechnet. Weiterhin wurden die Touren der Entsorgungsdienstleister, die für die Abholung der Wertstoffe vom Recyclinghof zuständig sind, analysiert und ebenfalls die CO2-Emission berechnet.


Für die Entsorgung von Leichtverpackungen wurde das bisherige „Bring-System“ (Leichtverpackungen werden ausschließlich über Recyclinghöfe entsorgt, die Bürger geben diese dort ab) mit dem Szenario „Hol-System“ (Leichtverpackungen werden dabei am Wohnort der Bürger abgeholt, auch als „Gelber-Sack-System“ bezeichnet) auf Basis der jeweils entstehenden CO2-Emissionen verglichen. Für die Einführung eines Hol-Systems wurde ein Szenario zur Zusammenlegung von Recyclinghöfen erarbeitet.

Durch das Projekt konnten sich die Studierenden intensiv mit der Thematik an einem Praxisbeispiel befassen und einen Beitrag für die Entscheidungsfindung für das zukünftige Entsorgungssystem des Landkreises Heilbronn für Leichtverpackungen leisten. Zwei Studierende der Projektgruppe (Jessica Seimen und Jakob Kugel) begleiteten das Projekt weiterhin im Rahmen Ihrer Abschlussarbeit im Wintersemester 2021/22. Dabei wurde u. a. eine weitere Befragung von Bürgern des Landkreises Heilbronn durchgeführt. Die Studierenden präsentierten abschließend Ihre Ergebnisse den Verantwortlichen des Landratsamtes und der Hochschule Magdeburg. Zusätzlich wurde eine schriftliche Ausarbeitung erstellt.

Während des Projekts wurden die Studierenden kompetent von den Verantwortlichen des Landratsamtes Heilbronn und der Hochschule Magdeburg unterstützt (Beschreibung der Prozesse, Hilfestellung bei Fragen, Datenakquise bei den Entsorgungsdienstleistern). Vielen Dank für die Ermöglichung des spannenden und lehrreichen Projektes.

Titel der Masterarbeit

Potenzialanalyse zum Einsatz von autonomen Drohnentransporten im urbanen Raum – Anforderungsprofile in der Stadt Heilbronn

Beteiligter Student (Studiengang MTM)

Burak Doruk, M.Sc.

Beschreibung

Die Masterarbeit beschreibt den Einsatz von autonomen Drohnen zum Warentransport in städtischen Gebieten. Die Arbeit zielt darauf ab eine Vision vorzustellen, um den Lieferverkehr durch die technologische Entwicklung unbemannter Luftfahrzeuge in den erdnahen Luftraum zu verlagern und die Zustellbranche insgesamt zu revolutionieren.

Im Fokus dieser Arbeit wurde eine Potenzialanalyse zum Einsatz von autonomen Drohnentransporten in der Stadt Heilbronn vorgenommen.

Angesichts der rasanten Dynamik im Bereich unbemannter Luftfahrzeuge wurde ein Einblick in das aktuelle Forschungsfeld gegeben. In diesem Zusammenhang wurde der Stand der Technik und verschiedene Einsatzfelder von Drohnen aufgezeigt. Anschließend folgte die Untersuchung von Anforderungsprofilen zum urbanen Drohnentransport, um einen modellbasierten Entwurf für Drohneneinsätze zu entwickeln. Der Einsatz einer Drohne auf das Anwendungsgebiet des Neckarbogens wurde projiziert und somit eine neue Perspektive zur lokalen Versorgung des Stadtgebietes von Heilbronn aufgezeigt. Dabei wurde die Eignung von Drohnentransporten für die Zustellung von Paketen für die urbane Nahversorgung erforscht und zukünftige Potenziale identifiziert. In diesem Rahmen ist eine Drohne völlig autonom vom Bildungscampus Heilbronn zum Areal des Bundesgartenschau-Geländes geflogen.
Titel der Bachelorarbeit

Planung einer automatisierten Bereitstellung von ausgewählten JIS-Umfängen in der Sportwagenmontage der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Beteiligter Student (Studiengang TLM)

Marcel Moritz, B.Eng.

Beschreibung

Die Bachelorarbeit befasst sich mit einer Konzepterstellung für eine automatisierte Bandanstellung mittels Fahrerloser Transportsysteme (FTS) von ausgewählten Just-in-Sequence-Umfängen in der Logistikplanung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG.

Das Konzept umfasst eine Umplanung der aktuell manuell ausgeführten Prozesse hin zu einer automatisierten Bereitstellung der vorgegebenen Bauteilumfänge. Ziele dieser Arbeit sind neben einer Transparenzsteigerung und der allgemeinen Automatisierung der Bereitstellungsprozesse, die Systemauswahl eines optimalen, auf die Rahmenbedingungen und Anforderungen angepassten FTS-basierten Konzepts. In der Abschlussarbeit sind mehrere automatisierte Bereitstellungskonzepte erarbeitet worden. Über eine technische und wirtschaftliche Systemauswahl der Konzepte wird durch ermittelte Zielkriterien eine Vorzugsvariante bestimmt. Die geplante Vorzugsvariante und die aus der technischen Systemauswahl hervorgehenden Erkenntnisse bilden in weiten Teilen die Grundlage für ein Lastenheft. Die Lösung nutzt die bereits bestehende Infrastruktur und ergänzt sie mit aktuellen, technologischen Standards. Das Ergebnis der Arbeit ist ein robustes und flexibles Konzept, das allen gesetzlichen Vorgaben, den unternehmensinternen Rahmenbedingungen und den Richtlinien entspricht.

Titel der Projektarbeit

Entwicklung und Konstruktion einer Desinfektionsstation für Einkaufswagen

Beteiligte Studierende (Studiengang PPM)

Axel Winzheimer und Marvin Kaiser

Beschreibung

Nachdem der Kunde seinen Einkaufwagen in die Station gefahren hat, betätigt dieser einen am Boden liegenden Fußtaster. Das dadurch generierte Signal verwaltet eine speicherprogrammierbare Steuerung, kurz SPS. Diese SPS steuert nun die weiteren Aktoren und Prozesse, welche nicht alle für den Kunden sichtbar sind. Die beiden Schiebetüren schließen sich automatisch. Parallel dazu schaltet eine Signalampel auf dem Dach der Station von Grün auf Rot. Ein integrierter Lichtvorhang dient dabei als Einklemmschutz für den Kunden. Wenn die Türen geschlossen sind startet der eigentliche Desinfektionsvorgang. In diesem Zuge wird ein elektropneumatisches 3/2 Wegeventil angesteuert, welches Druckluft, die von einem Kompressor erzeugt wurde, in ein Filtergehäuse fördert.

In diesem Filtergehäuse befindet sich ein Desinfektionsmittel, das durch die Druckluft in Schläuche geleitet wird. An den Enden der Schläuche befinden sich Düsen, mit denen das Fluid zerstäubt wird. Nach wenigen Sekunden ist der Vorgang abgeschlossen und die Türen öffnen sich automatisch. Parallel schaltet die Signalampel auf Grün und der Wagen kann entnommen werden.
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