#u.lab2x Ein gemeinsames Ziel finden

Carolyn Gebhardt und Johannes Lützenhoff|24.05.2022

Wie findet man bei einem so diversen Team ein gemeinsames Ziel und schafft es, gut zusammen zu arbeiten? Das u.lab sieht für diese Projektschritte das Co-Inititating vor. Die Essenz des Co-Initiating ist es, sich mit der eigenen Absicht tiefer zu verbinden und auch für andere einen gemeinsamen Raum zu schaffen, um ein geteiltes Ziel finden zu können.

Worum geht es uns?

Um sich weiterzuentwickeln ist es wichtig, aus der eigenen Komfortzone herauszubrechen und an einen neuen, noch unbekannten Ort aufzubrechen. Hierzu sind wir zur ursprünglichen Intention des eigenen Projekts zurückgekehrt. Wir haben uns klar gemacht, weshalb wir uns für das u.lab angemeldet haben und welches Ziel wir eigentlich als Gesamtteam verfolgen. Und auch jedes einzelne Teammitglied hat sich vor Augen gerufen, wieso er oder sie dem Projekt beigetreten ist.

Grafik: Einige dieser Gedanken sieht man in der Grafik. Diese entstand während des ersten Online-Workshops.

Zeit nehmen und Zeit lassen

Während des Co-Initiating wurde uns immer wieder bewusst, dass gerade der Anfang eines Projekts verwirrend und ziellos erscheinen kann. Wenn man sich jedoch ausdrücklich die Zeit nimmt, mit verschiedenen Personen innerhalb und außerhalb des Projekts über die Fragestellungen zu sprechen, bekommt man schnell ein präziseres Bild von der Aufgabe. 

Die Aufgabe 

  • erscheint durch die verschiedenen Blickwinkel klarer,
  • man wird sich seines eigenen Standpunkts schneller bewusst und 
  • bekommt durch die Stimmen der Anderen neue Ideen und Inspirationen, um den eigenen Horizont zu erweitern.


Zu diesem Zweck findet während des gesamten Projektverlaufs jeden Montag eine Gesprächsrunde mit allen gewillten Mitgliedern des u.labs statt, bei der offene Fragen geklärt werden können, aber auch einfach ein Austausch zum Projekt stattfindet.

Außerdem haben in dieser Projektphase alle Projektmitarbeiter*innen wöchentlich das Vertical Prototyping durchgeführt. 

Grafik: Die 7 Fragen des "vertical prototyping", die intensiv zum Nachdenken auffordern. (CC License by the Presencing Institute)

Hierfür sollten wir gezielt mit anderen Personen ins Gespräch über das Projekt kommen und auch das aktive Zuhören üben. Beim aktiven Zuhören geht es vor allem darum, dem Gegenüber wertfrei aufmerksam zuzuhören und Empathie zu zeigen. Denn erst, wenn Verstand, Herz und Wille offen sind, kann gemeinsam an einer neuen aufblühenden Zukunft gearbeitet werden. 

Video: Ein innerer Ort - Die Aufmerksamkeit des Zuhörens / Otto C. Scharmer, Begründer von Theory U

Nachdem wir uns nun als Team besser kennengelernt hatten und alle relevanten Rollen für das Projekt verteilt wurden, konnten wir in die nächste spannende Phase, das Presencing oder auch 3D-Mapping starten. Mehr dazu gibt es im nächsten Blogbeitrag mit #u.lab2x

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