Theorie-Praxis-Projekte

Von der Theorie in die Praxis mit den Angewandten Studien.

Die beste Theorie nützt nichts, wenn sie nicht „praktikabel“ ist. Das gilt vor allem für die Fragen des Personalmanagements: Die Besonderheiten sind beispielsweise die Integration von Ehrenamtlichen.

Neuere Ansätze des Neuromanagements helfen die emotionalen Aspekte der Führung und Leitung in Kultur-, Freizeit-, Sport- und Sozialbetrieben sozial kompetent zu integrieren. Im Rahmen des Projektstudiums Human Resources Management (HRM) bei Herrn Prof. Dr. Christoph Tiebel ermöglicht der Studiengang seinen Studierenden die Umsetzung ausgewählter Theorie-Praxis-Projekte aus den Bereichen Sport, Freizeit, Kultur und Soziales.

Am besten gelingt dies mit der Unterstützung durch regionale Unternehmen, Vereine und Verbände, öffentliche Einrichtungen und Profit- sowie Non-Profit-Organisationen. Dadurch haben die Studierenden die Möglichkeit zur Umsetzung von erlernten theoretischen Grundlagen des (Neuro-)Managements und gleichzeitig die Möglichkeit des Trainings von Sozialkompetenzen innerhalb der selbst gebildeten Projektgruppen. Somit wird die Entwicklung wichtiger Management Skills gefördert, die gerade für diese Branchen wichtig sind.

Aktuelle Theorie-Praxis-Projekte

Erstsemester-Event mit GEMÜ

Im Rahmen des Begrüßungstags der Reinhold-Würth Hochschule speziell für Erstsemester organisierte eine Gruppe von Studierenden wiederholt ein Event in Zusammenarbeit mit GEMÜ.

GEMÜ, als eines der bekanntesten Arbeitgeber der Region, ist ein führender Hersteller von Ventil-, Mess- und Regelsystemen für Flüssigkeiten.

Ziel des Events war es Erstsemestern, in Form einer Lounge, einen Ort zum Verweilen und Knüpfen erster Kontakte miteinander anzubieten. Die Projektgruppe selbst diente als ein Bindeglied zwischen den Marketingbeauftragten der Firma GEMÜ und der ASTA, die den Tag seitens der Studierenden organisierte. Die Aufstellung eines Tischkickers, um den Spaßfaktor des Events sicherzustellen, war nur eines von vielen neuen Ideen, welche die Projektgruppe einbrachte.

Eine Umfrage unter Erstsemestern aus vergangenen Events zeigte, dass diese sich nicht lange in der Lounge aufhielten. Die Verlängerung der Verweildauer in der Lounge stellte sich somit als das Hauptziel der Projektgruppe dar. Ob das Ziel erreicht wird, zeigt sich für die Projektgruppe jedoch erst im darauffolgenden Semester.

Marketingkonzept für die Lebenshilfe Bruchsal- Bretten e.V.

Um als attraktive Arbeitgebermarke wahrgenommen zu werden, müssen Unternehmen smartes Employer Branding betreiben. Eine Gruppe von vier Student*innen aus dem vierten Semester des Studiengangs Betriebswirtschaft und Sozialmanagement an der Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau setzten sich in Kooperation mit der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V. genau mit diesem Thema auseinander. Das Projektthema lautete „Employer Branding – Erstellung eines Marketingkonzeptes für die Lebenshilfe Bruchsal-Bretten als attraktiver Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber“.

Die Lebenshilfe ist ein Verein, von und für Menschen mit geistiger oder seelischer Behinderung im Bezirk Bruchsal-Bretten. Seit 1963 macht sie es sich zur Aufgabe Menschen mit Behinderung, deren Angehörigen und Freunden eine wirksame Lebenshilfe zu bieten.

Um den Weg zum attraktiven Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber aufzuzeigen, erstellten die Student*innen, in Absprache mit den Ansprechpartnern der Lebenshilfe Herrn Kappler und Herrn Portugall, einen Handlungsempfehlungskatalog. Dafür betrieb die Gruppe zunächst eine aufwendige Recherchearbeit, um wichtige Eigenschaften eines attraktiven Arbeitgebers im Allgemeinen zu definieren, sowie eine Ist-Analyse der Einrichtung. Diese zeigte auf, dass die Lebenshilfe heute schon viele dieser erforderlichen Eigenschaften besitzt. Die Soll-Analyse beschrieb abschließend Prozesse, wie Ergebnisse nach außen beworben werden könnten. Die Student*innengruppe bedankt sich herzlich für die gute Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten e.V. und hofft, dass die Empfehlungen hilfreich waren.

Studierende betreiben Fundraising für Bongai Shamwari e.V.

Künzelsau – Drei Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre und Sozialmanagement der Reinhold-Würth-Hochschule betrieben im Sommersemester 2019 eine Fundraising-Kampagne für den Ingelfinger Verein Bongai Shamwari e.V.

Seit 2018 unterhält der Verein den Kindergarten Bongai Shamwari in Simbabwe, welcher vor allem Kinder aus mittellosen Familien fördern will. Zur Finanzierung einer spezialisierten Erzieherstelle für ein Kind mit Trisomie 21 sollten die Studierenden Fördermittel von Stiftungen und Unternehmen beantragen.

Das im Rahmen des Kurses Human Resources Management stattfindende Projekt ermöglichte ihnen die theoretischen Inhalte der Vorlesung praxisnah anzuwenden. Die Student*innengruppe schaffte es, die Finanzierung der Erzieherstelle für das gesamte Jahr 2019 sicherzustellen. Am Ende also eine klassische Win-Win-Situation, sowohl für Studierende, als auch für den Projektpartner!

Studierende der Rheinhold-Würth-Hochschule sammeln Praxiserfahrungen im Bereich des Online Marketings

Kann ein Verein durch eine verbesserte Online Präsenz Fachkräfte gewinnen?

Mit diesem brandaktuellen Thema befasste sich eine Gruppe aus Student*innen der Reinhold-Würth Hochschule Künzelsau in Kooperation mit dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf e.V. in Waldenburg. Das Hauptziel des Projekts bestand darin, die Online-Präsenz des Vereins auf diversen Plattformen wie Xing, LinkedIn, Instagram und Facebook zu überarbeiten. Zusätzlich erarbeitete die Projektgruppe innovative Ideen für Messestände und Flyer. Um die genauere Projektaufgabe zu definieren, lud der Vorstand für Wirtschaft, Herr W. Bartole, die Gruppe zu einem Treffen vor Ort ein.

Die Student*innen sind froh, durch das Projekt einen positiven Beitrag zur Arbeit des Albert-Schweitzer-Kinderdorfes Waldenburg geleistet haben zu können und blicken außerdem auf wertvolle Erfahrungen für das Studium sowie für die Zukunft zurück.

Wir freuen uns auf neue und interessante Kooperationen sowie Projekte für die nächsten Semester!
Haben Sie als Unternehmen, Verein oder Verband Interesse, an einem Theorie-Praxisprojekt mit zu wirken, dann wenden Sie sich gerne an mich.

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