Fachkonferenz des Rettungshundewesens im Katastrophenschutz und der Vermisstensuche

Um die Vernetzung von sozialen Hilfsdiensten im Katastrophenschutz zu verbessern und einen Austausch unter den Rettungshundeführern Deutschlands und dem Ausland zu stärken, veranstaltet der Studiengang Betriebswirtschaft und Sozialmanagement seit 2017 alle 2 Jahre eine Fachkonferenz des Rettungshundewesens im Katastrophenschutz und der Vermisstensuche.
Weitere Informationen finden Sie auch unter facebook.com.

3. Fachkonferenz  des Rettungshundewesens im Katastrophenschutz und der Vermisstensuche

24. und 25. September 2022 - Hochschule Heilbronn,
Reinhold-Würth-Hochschule, Campus Künzelsau

Wir freuen uns, Ihnen die dritte Fachkonferenz im September 2022 präsentieren zu dürfen.

Kern der Veranstaltung ist der praxisnahe Austausch im Katastrophenschutz und der Vermisstensuche: Das Hilfs- und Einsatzmittel Hund bietet vielfältige Ansatzpunkte des Austausches, der Qualitätssicherung, der Aus- und Weiterbildung und der Innovation. Es werden – wie bei den vergangenen beiden Kongressen – wieder Praktiker, Forscher und Unternehmen aus dem Bereich der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie Rettungsorganisationen erwartet. Durch Vorträge, Workshops, Übungen und Demonstrationen sollen die Methoden, Qualität und Anwendungen weiter vorangebracht werden.

Sie kommen aus der Szene und können sich vorstellen, einen eigenen Beitrag (Vortrag, Workshop etc.) zu leisten? Dann finden Sie in unserem Call for Papers sämtliche Informationen rund um die Fachkonferenz sowie mögliche Themengebiete für Ihre Beiträge.

Impressionen von der 1. und 2. Fachkonferenz

2. Fachkonferenz des Rettungshundewesens im Katastrophenschutz und der Vermisstensuche

21. und 22. September 2019 - Hochschule Heilbronn,
Reinhold-Würth-Hochschule, Campus Künzelsau

Nach dem großen Erfolg der ersten Fachkonferenz, entschieden wir uns, eine zweite Ausgabe der Fachkonferenz des Rettungshundewesens zu veranstalten.

Am Wochenende des 21. und 22. September 2019 trafen sich nun schon zum zweiten Mal internationale Referenten und Rettungshundeführer von Hilfsorganisationen, Polizei, Zoll und Bundeswehr in Künzelsau, um über die Arbeit mit Rettungshunden und vielen damit verbundenen Themen zu referieren und zu diskutieren.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Tiebel lud der Studiengang Betriebswirtschaftslehre und Sozialmanagement (BS) alle Hilfsorganisationen aus dem Katastrophenschutz in Deutschland ein. Es wurde die ganze Vielfalt der Vermisstensuche behandelt, auf die Wichtigkeit der Bindung zwischen Mensch und Hund eingegangen, Einsatzerfahrungen vorgestellt, die Psychosoziale Notfallversorgung thematisiert, spezielle Trainingsmethoden vermittelt und es wurde auf die Körpersprache sowie Kommunikation und Ausdrucksverhalten von Hunden eingegangen.

Mit 200 Teilnehmern und 20 Referenten war auch die zweite Fachkonferenz ein großer Erfolg für den Studiengang und den interdisziplinaren Austausch im Bereich des Rettungshundewesens.

1. Fachkonferenz des Rettungshundewesens im Katastrophenschutz und der Vermisstensuche

16. und 17. September 2017 - Hochschule Heilbronn,
Reinhold-Würth-Hochschule, Campus Künzelsau

Am Wochenende kamen 230 Teilnehmer und 18 internationale Referenten zu einem Fachkongress Rettungshundewesen im Katastrophenschutz an die Reinhold Würth Hochschule nach Künzelsau.

Rettungshunde werden nicht nur in Erdbebengebieten eingesetzt. Auch im Inland unterstützen sie die Polizei bei der Vermisstensuche. Die Ausbildung von Mensch und Hund ist ein langwieriger Prozeß und eigentlich nie zu Ende. Die Arbeit mit Rettungshunden umfasst viele verschiedene Aufgaben: Suchtaktik, Orientierung im Gelände, Erste-Hilfe-Maßnahmen für Menschen und Hunde; Kynologie, als die Lehre vom Hund; Rechtsfragen usw.

All diese Themen wurden mit 18 internationalen Referenten an der Reinhold Würth Hochschule diskutiert: Unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Tiebel hat der Studiengang Betriebswirtschaftslehre und Sozialmanagement alle Hilfsorganisationen aus dem Katastrophenschutz in Deutschland eingeladen.

Es wurde die ganze Vielfalt der Vermisstensuche behandelt. Einsatztaktik und technische Ausrüstung haben die Referenten des Luxemburgischen Roten Kreuzes beispielsweise dargestellt. Hunde-Ausbilder und Prüfer der Polizei erläuterten spezielle Vorgehensweisen bei der Personensuche. Aus England wurden neueste Forschungsergebnisse im Verhalten von Hunden präsentiert. Viele Referenten (aus Österreich, der Schweiz und Frankreich) haben sich mit der Schnittstelle Mensch-Hund beschäftigt: Wie reagiert der Hund auf welche Verhaltensweisen des Menschen?

In einer internationalen Podiumsdiskussion wurde dann Perspektiven der Rettungshundearbeit diskutiert. Bei einem unterhaltsamen Abendprogramm auf dem Campus der Hochschule konnten die Teilnehmer aller Hilfsorganisationen und die Diensthundeführer von Zoll und Polizei gemeinsam Erfahrungen austauschen.

Der Studiengang Betriebswirtschaftslehre und Sozialmanagement hat so mit Unterstützung der Würth Stiftung zum ersten Mal eine organisationsübergreifende Tagung im Rettungshundewesen durchgeführt.

Prof. Dr. Christoph Tiebel: „Mit diesem ersten Fachkongress hat der Studiengang BS seine Praxisnähe zum Katastrophenschutz und Ehrenamt gezeigt. Die Teilnehmer aus ganz Deutschland und die internationalen Referenten waren begeistert und haben schon nach dem 2. Fachkongreß gefragt!“

Der Studiengang möchte mit solchen Veranstaltungen das Sozialmanagement auch für ehrenamtlich Tätige öffnen und die internationale Zusammenarbeit durch den Know-How-Transfer stärken.

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