Abschlussarbeiten

Über das rege Interesse an einer Betreuung von Abschlussarbeiten freue ich mich sehr und bin bestrebt, nach Möglichkeit auch jeden Betreuungswunsch zu erfüllen. Gleichzeitig bitte ich aber auch um Verständnis, dass ich aufgrund der vielen Anfragen nicht jede an mich herangetragene Betreuung übernehmen kann und Interessenten in diesem Fall an geeignete Kollegen verweise.

Entgegen anders lautender Gerüchte gibt es bei mir keine festgesetzte Kapazitätsgrenze für die Annahme von Abschlussarbeiten. Ich entscheide über jeden Betreuungswunsch im Einzelfall und auf Basis eines persönlichen Gesprächs und des vorgeschlagenen Themas oder der Themenidee. Das Thema oder die Idee muss dabei nicht zwingend aus dem Spektrum meiner Professur stammen, da ich mich auch abseits meiner Kernfächer für vieles andere interessiere und begeistern kann. Eine Auswahl der vielfältigen Themen die unter meiner Betreuung bearbeitet und erfolgreich abgeschlossen wurden ist unten zu finden.

Ich setze mich mit jedem Interessenten gerne zusammen und erörtere die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit. Jeder Interessent hat die gleichen Chancen auf eine Betreuungszusage. Das Thema entscheidet und ich nehme keinerlei Bevorzugung auf Basis des Studiengangs oder ähnlichem vor.

Von dieser Regel gibt es nur eine Ausnahme: Abschlussarbeiten von (ehemaligen) Mitarbeitern oder Hilfskräften meiner Professur betreue ich, sofern gewünscht, in jedem Fall.

In der folgenden Übersicht sind die Abschlussarbeiten aufgeführt die unter meiner Betreuung an der Hochschule Heilbronn entstanden sind. Sofern keine Sperrvermerke vorliegen, können die Arbeiten in der Regel nach Rücksprache in meinem Büro eingesehen werden.

  1. Juliane Merkel B.A.: Low-Cost Carrier Möglichkeiten auf der Langstrecke Newark-Hahn, 2015
  2. Ulker Huseynaliyeva M.A.: Effect of Low-Cost Carriers on market positioning of Traditional Carriers, 2016
  3. Tamara Wemmer B.A.: Blogger Relations im Tourismus am Beispiel der Fluggesellschaft Condor, 2016
  4. Sinia Stammnitz B.A.: Passagierprozesse und Digitalisierung: Konzeption einer kundenorientierten Digitaliserungsstrategie am Frankfurt Airport, 2016
  5. Kristina Maier B.A.: Social Entrepreneurships as possible Blue Ocean markets, 2016
  6. Jennifer Bachmann B.A.: Low Cost Carrier und Geschäftsreisen - Mögliche Auswirkungen am Flughafen Stuttgart, 2016
  7. Pia Bohleber B.A.: Die Bedeutung von Gruppenreisen im Luftverkehrsmarkt in Verbindung mit den MICE-Produkten von Lufthansa, 2016
  8. Sandra Weidinger B.A.: Öffentlichkeitswirksamens Event Marketing - Eine Analyse der Wettbewerbssituation für die Flughafen Stuttgart GmbH, 2016
  9. Nicholas Johnson M.A.: The Traveler Decision Journey for Booking Hotels Online: A Consumer Behavior Analysis, 2016 – Veröffentlicht als Trust You White Paper
  10. Stefanie Frei B.A.: Die Einbeziehung des Luftverkehrs in das Emissionshandelssystem der EU - Zwischenbilanz und Ausblick im Jahr 2016, 2016
  11. Lena Grimm M.A.: The Relevance of Goodwill to the Profitability of Customer Complaint Management for Medium-Sized Tour Operators, 2016
  12. Dominique Cochrane B.A.: New Distribution Capability: Anforderungen an eine Softwarelösung zur Anwendung des NDC-Standards bei Reisemittlern und Reiseveranstaltern - am Beispiel der ISO Travel Solutions GmbH, 2016
  13. Simone Schellmann B.A.: Auswirkungen des Internetzeitalters auf Apotheken, 2016
  14. Erika Puumala M.A.: A research on German travelers motivation to travel to Finnish Lapland - and a marketing communications strategy, 2016
  15. Benita Reinikka M.A.: A research on German travelers motivation to travel to Finnish Lapland - and a marketing communications strategy, 2016
  16. Patricia Heitz B.A.: Neue Vertriebswege in der Haufe Gruppe, 2016
  17. Tugba Topal B.A.: Destinationsentwicklung in der Türkei: Individualtourismus am Schwarzen Meer - Welche Rolle spielt der Flughafen Ordu-Giresun?, 2016
  18. Laura Fauth B.A.: Handlungsansätze zur Erhöhung der Anzahl der Incoming-Touristen aus Großbrittanien zum Flughafen Stuttgart, 2017
  19. Lena Schulz B.A.: Analyse und Bewertung von Hebelfunktionen von Low-Cost-Airlines in Bezug auf die Drehung einer defizitären Strecke am Beispiel der Eurowings, 2017
  20. Alina Reinhart B.A.: Change Management im Kontext von Industrie 4.0 - Entwicklung und Implementierung einer Kommunikationsstrategie im Zuge des Veränderungsprozesses am Beispiel des Unternehmens MAHLE, 2017
  21. Katrin Doninger B.A.: Terrorismus im Luftverkehr - eine Analyse der Sicherheitssysteme in Bezug auf Lücken, Stärken und mögliche Auswirkungen, 2017
  22. Lea Dannwolf B.A.: Auswirkungen des Terrorismus auf den Freizeittourismus am Beispiel ausgewählter Mittelmeerländer, 2017
  23. Anna Yurinok M.A.: The importance of destination's touristic infrastructure development in the UNESCO World Heritage Site, an example of 5 Terre National Park, Italy, 2017
  24. Kristina Epple B.A.: Mobile Applikationen im Luftverkehr - Marktanalyse, Usability und Zukunftsperspektiven, 2017 – Ausgezeichnet mit dem DGT-ITB Wissenschaftspreis
  25. Nikos Zöhn B.A.: Analyse der Verbesserungspotenziale der IDRF und eine mögliche Erweiterung zu internationalem Messekonzept, 2017
  26. Hannah Peffer B.A.: Die Wachstumschancen deutscher Flughäfen am Beispiel der Flughafen München GmbH, 2017
  27. Kathrin Tuchen M.A.: Improving Customer Experience by transforming organisational structures - A an analysis of improving customer experience in the hospitality industry: A feasibility study of implementing the organisational structure of self-management at Accor Hotels, 2017
  28. Heidi Laine M.A.: The Impact of Tourism on the Economy of Finland: Marketing and Governance Implication, 2017
  29. Alissa Schwärzli B.A.: Die Optimierung des Wissensmanagements multinationaler Unternehmen mit Hilfe von sozialen Medien am Beispiel der internationales Personalplanung Daimler Trucks Asien, 2017
  30. Verena Enßlen B.A.: Konzeption einer internationalen Kommunikations- und Distributionsstrategie für die ACCENON Software- und Hardware GmbH bei Markteintritt in die Maghreb-Staaten: Kulturelle Herausforderungen, 2017
  31. Mira Reichenbach B.A.: Beeinflussung indigener Völker durch den Tourismus am Beispiel ausgewählter Andenländer, 2017
  32. Ramandeep Kainth B.A.: Die Ausbeutung der Arbeitsmigranten in Katar unter besonderer Berücksichtigung des indischen Subkontinents, 2017
  33. Julia Wuchter B.A.: "Themenkreuzfahrten" Nur ein temporärer Trend oder eine Entwicklung mit Zukunft? - Eine Prognoseerstellung, 2017
  34. Gina Velasquez B.A.: Revenue Steering for Group Business and yield increase measures on the example of Lufthansa, 2017
  35. Elisabeth Bleyer B.A.: Entwicklung eines Key Performance Indicators für die Arbeitgeberattraktivität der Fraport AG, 2017
  36. Yvonne Voigt B.A.: Konsolidierung des europäischen Luftverkehrsmarktes, 2017
  37. Pia Gertler B.A.: Wie erreichen Flughäfen ihre Digital Readiness, 2017
  38. Sina Grasmück B.A.: Auswirkung von betrieblichen Anreizsystemen auf Mitarbeiterbindung, -zufriedenheit und –motivation, 2017
  39. Maria Wenske B.A.: Die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen von Luxusreisezügen, 2017
  40. Valeria Truschinski B.A.: Nachhaltigkeit oder Greenwashing? CSR am Beispiel des Kaffeehandels, 2017
  41. Julia Hahn B.A.: Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens Stuttgart hinsichtlich der Billigflugairline-, 2018
  42. Jasmin Knörzer B.A.: Risikomanagement der Weinbauregion Württemberg, 2018
  43. Jakob Schlese B.A.: Optimierung der Gruppenabteilungsprozesse der Germania Fluggesellschaft im Kontext der Digitalisierung, 2018
  44. Cassandra Timm B.A.: Voluntourismus und seine Auswirkungen auf das Kindeswohl, 2018
  45. Sen Lin Li B.A.: Market Analysis to determine the need and possibilities of competitive positioning of the Austrian Airlines product against low-cost carriers, 2018
  46. Lisa Bär B.A.: Internationalization Strategies of Adidas and Puma in the United States, 2019
  47. Sevim Hohmeister B.A.: Die Graubereiche zwischen Gesundheits-, Medizin- und Wellnesstourismus, 2019
  48. Fabienne Streicher B.A.: Analyse der Ausstellerabende der Landesmesse Stuttgart am Beispiel der Interbad 2018, 2019
  49. Tamara Volk B.A.: Chancen & Herausforderungen, Einführung der GRI-Standards in das Nachhaltigkeitsreporting der Bechtle AG, 2019
  50. Alissa Minch B.A.: Die Factory Outlet Performance der Marke windsor - Verkaufsoptimierung durch Sonderproduktionen in den Factory Outlet Centren der HOLY FASHION GROUP, 2019
  51. Norina Kuhnle B.A.: Digital Leadership - are the known competencies and leadership behaviors obsolete, 2019
  52. Laura Schaible B.A.: Aufbau eines Schulungs-/Kommunikationskonzepts im Rahmen des Projekts "Digitalisierung Travelmanagement" bei der Schuler Pressen GmbH, 2019
  53. Helen Schultheis B.A.: Fluchtmigration nach Deutschland als Einflussfaktor auf das Personalmanagement Praxisbeispiele aus dem Unternehmen „Voltino Catering und Betriebsrestaurant GbR“, 2019
  54. Sophia Ludwig B.A.: Personalkostenreduzierung im Bereich Cabin Crews der Deutschen Lufthansa AG durch Implementierung einer neuen Personalstrategie, 2019
  55. Laura Kajtaz B.A.: Gesprächsthema Marken: Heute schon überzeugt? Möglichkeiten der Markenkommunikation im Social Web am Beispiel der Airline Industrie, 2019
  56. Alice Sohn B.A.: Motivate a Diverse Workforce - How Employers Successfully Adjust their Motivation Management to the Age Structure of their Employees, 2019
  57. Evelyn Weninger B.A.: Frauen in Führungspositionen - Ein Ländervergleich zwischen Deutschland und den USA, 2019
  58. Vanessa Haffner B.A.:Aircraft Management: Kundenakquisition im Bereich Business Aviationam Beispiel der DC Aviation GmbH, 2019
  59. Alena Denisenko B.A.: Coworking – nur ein kurzer Trend oder langfristiger Bestandteil einer neuen Arbeitskultur?, 2020
  60. Michelle Keller B.A.: Incentive Reisen und Incentive Events - Tragen diese zur Mitarbeitermotivation bei? Eine qualitative und quantitative Analyse von Incentive Events aus der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerperspektive, 2020
  61. Christoph Hahn B.A.: Der Einfluss des Travel Managements auf die Arbeitgebermarke der Schwarz Gruppe, 2020
  62. Nicole Morgalla B.A.:Freiwillige CO2-Kompensation von Flugreisen: ein Überblick und der Einfluss auf die Kaufabsicht eines Flugtickets am Beispiel der Deutschen Lufthansa AG, 2020
  63. Vanessa Schwarz B.A.: Agilität – Ist Führen ohne Hierarchie möglich?, 2020
  64. Sophie Henne B.A.: Die Balanced Scorecard als Instrument für die Analyse und Identifizierung von Potenzialen eines Project Management Office Service Portfolios, 2020
  65. Laura Unger B.A.: Analyse und Optimierung des globalen Hotelprogramms der KUKA Gruppe, 2020
  66. Vera Malecki B.A.: Eine Analyse und Gegenüberstellung der Auswirkungen des Filmtourismus auf deutsche filmtouristisch relevante Destinationen, 2020
  67. Jenny Haussler B.A.: Abenteuertourismus in Hokkaido: Ein strategischer Plan für den Nischenmarkt mithilfe einer Benchmark Analyse, 2020
  68. Irini Paschalaki B.A.: Personalmangel im Gastronomiegewerbe: Ein Lösungsansatz durch die Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt, 2020
  69. Lisa Wingerter B.A.: Das Erfolgspotenzial von Food Tourism innerhalb des nachhaltigen Tourismus, 2020
  70. Sarah Schillinger M.A.: Towards Understanding the Demand Side of Dark Tourism – A Dark Tourism Motivation Model, 2020
  71. Laura Ritter B.A.:Die Systemrelevanz der Lufthansa Groupund weshalb diese „too big to fail“ ist, 2020
  72. Swetlana Keil B.A.: Die Bedeutung von Hub-Flughäfen für touristische Destinationen unter besonderer Berücksichtigung der Corona-Krise 2020 - Dargestellt am Beispiel des Flughafens Keflavík in Island, 2020
  73. Jasmin Gas B.A.: Overtourismus in Deutschland Eine kritische Analyse am Fallbeispiel Europa-Park, 2020
  74. Leila Schmidt B.A.: Analyse der Charakteristika sozialer Innovationen im Social Entrepreneurship, 2021
  75. Annika Reindl B.A.: Die Nutzung von Word-of-Mouth in der Destinationswahl im Tagestourismus - Eine Untersuchung anhand der Destination "Sommerberg", 2021
  76. Stefanie Heß B.A.: Retention Management in der Corona Krise - Wie können Talente im Unternehmen gehalten werden? Ein Beispiel anhand der Lufthansa Group in Deutschland, 2021
  77. Larissa Bürgelin B.A.: Zielgruppenspezifische Kommunikation im Online-Marketing am Beispiel der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, 2021
  78. Sinja Seyfert B.A.:Entsendungsmanagement und Reintegration von Expatriates -Welche Faktoren beeinflussen den Repatriierungsprozess der Generation Y?, 2021
  79. Larissa Burghardt B.A.: Neuromarketing in tourism - a systematic literature review, 2021
  80. Nadine Haibt B.A.: Startup Unternehmen – Chancen und Herausforderungen in der Organisationsentwicklung Konstruktion eines Handlungsrahmens anhand einer Falldarstellung, 2021
  81. Mailin Bohnet B.A.: Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das Reiseverhalten der Deutschen: Untersucht anhand Gap Year-Reisenden aus Deutschland, 2021
  82. Anna Wacker B.A.: Workation als Alternative zum Homeoffice - Eine Potenzial-Analyse aus Arbeitnehmersicht, 2021

Frage:

Wie ist die ideale Vorgehensweise, um eine Abschlussarbeit zu schreiben?

Antwort:

Ideale Vorgehensweisen gibt es hier nicht. Persönlich empfehle ich Ihnen zu überlegen, in welchem Themengebiet Sie die Arbeit schreiben wollen und welchen weitergehenden Zweck Ihre Arbeit erfüllen soll. Klar ist, dass Sie Ihr Studium abschließen wollen. Abschlussarbeiten eigenen sich aber auch zur Verfeinerung Ihres Lebenslaufes oder zur Kontaktaufnahme mit potenziellen Arbeitgebern. Das wichtigste ist jedoch: das Themengebiet sollte Sie interessieren, Sie müssen sich schließlich damit mehrere Monate rumschlagen.

Danach können Sie entweder gezielt ein Thema suchen, z.B. bei Unternehmen oder Kollegen, die Themen explizit ausschreiben, oder sich einen Aspekt überlegen, der Sie im Themengebiet besonders interessiert. Meist ergeben sich hieraus schon mögliche Professoren, die Sie für eine Betreuung ansprechen können. Dies sollten Sie auch zeitnah tun, um sich einen Platz bei Ihrem Wunschprofessor zu sichern, bevor dieser ausgebucht ist.

Frage:

Wer kann meine Arbeit überhaupt betreuen?

Antwort:

In erster Linie die Professoren Ihrer Fakultät. Die Betreuung kann aber auch jeder andere hauptamtliche Professor der Hochschule Heilbronn übernehmen, wenn es fachlich passt. Auch Lehrbeauftragte können im Ausnahmefall als Betreuer fungieren.

Frage:

Gibt es eine maximale Anzahl an Abschlussarbeiten die ein Professor annehmen darf oder annimmt?

Antwort:

Es gibt keine feste Regel. Jeder Professor entscheidet individuell, wie viele Arbeiten er betreut.

Frage:

Mein Wunschprofessor ist ausgebucht; kann ich Ihnen zwingen dennoch meine Betreuung zu übernehmen?

Antwort:

Nein. Sie haben keinen Anspruch darauf, dass Ihre Arbeit von einem bestimmten Professor betreut wird. Unter uns: Sie sollten auch gar nicht versuchen eine Betreuung zu erzwingen. Wieviel Wohlwollen können Sie von einem Betreuer erwarten, der Sie gar nicht betreuen will?

Frage:

Und wenn ich nun gar keinen Betreuer finde?

Antwort:

In diesem höchst unwahrscheinlichen und allenfalls theoretischen Fall, wird Ihnen das Prüfungsamt einen Betreuer stellen.

Frage:

Ich will meine Arbeit bei Ihnen schreiben, was muss ich tun?

Antwort:

Da ich nur in absoluten Ausnahmefällen, z.B. bei konkreten Forschungsprojekten, Themen ausschreibe, müssen Sie mir eine Themenidee vorschlagen, die mich persönlich interessiert oder für die ich mich begeistern kann. Das mag egoistisch klingen, ist aber in der Praxis nicht so schwer zu erreichen, da ich ein breites Interessenspektrum besitze und mich auch für abseitige innovative Ideen begeistern kann. Sie sind also nicht an meine Schwerpunkte in Forschung, Lehre und Praxis gebunden. Wichtig ist: "Irgendwas mit Social Media" oder ähnliches ist noch keine Themenidee.

Grundsätzlich bin ich bemüht jeden Betreuungswunsch zu berücksichtigen und jede Arbeit optimal zu betreuen, daher kann es zu Kapazitätsengpässen kommen. Aus diesem Grund erfolgt eine Betreuungszusage erst nach einem persönlichen Gespräch und eingehender Diskussion über das Thema.

Ausnahme: Studierenden, die an meiner Professur als Mitarbeiter oder Hilfskraft tätig sind oder waren, biete ich eine garantierte Betreuung Ihrer Abschlussarbeit an! Eine persönliche Abstimmung des Themas ist für diese Studierenden dennoch ebenfalls erforderlich.

Frage:

Worauf achten Sie bei einer Thesis am meisten?

Antwort:

Für jede Thesis gelten die weiter unten aufgeführten Bewertungskritieren. Hierbei ergeben sich eine Reihe von Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Aspekten. Ich möchte hierzu kurz die Wechselwirkung zwischen Erkenntnisgewinn und relevanter Literatur herausnehmen. Je besser Sie sich mit aktueller und relevanter Literatur zu Ihrem Thema auseinandersetzen, desto eher wird es Ihnen gelingen einen Erkenntnisgewinn zu erzielen. Dabei sollten Sie insbesondere auf Literatur aus einschlägigen wissenschaftlichen Journals eingehen. Diese enthalten im Gegensatz zu reinen Lehrbüchern nicht nur Informationen, sondern stellen auch empirische Studien und relevante Konzepte vor. Darüber hinaus richten sich Journals, wie auch renommierte Herausgeberbände an die wissenschatfliche Community und damit vor allem Forscher. Lehrbücher richten sich an Studierende zum Zwecke der akademischen Ausbildung. Das bedeutet nicht zwangsläufig, letztere sind für Thesen gänzlich irrelevant, jedoch werden Sie und Ihre Arbeit von wissenschaftlichen Quellen deutlich stärker profitieren.

Frage:

Mögen Sie lieber praktische oder theoretische Arbeiten?

Antwort:

Auf meine Vorlieben kommt es nicht an. Aufgabenstellung einer Thesis ist es, eine wissenschaftliche Arbeit zu verfassen. Daher müsste die Frage richtigerweise lauten, ist es ein empirischer Teil immer besser?

Dies hängt stark vom Themengebiet ab. Sie sollen allerdings mit Ihrer Arbeit einen Mehrwert liefern. Dieser ist mit empirischen Anteilen in der Regel einfacher zu erreichen. Sofern Sie mit einem Unternehmen schreiben, ist der empirische Teil, regelmäßig die Fallstudie bzw. die Aufgabenstellung des Unternehmens. Sofern Sie eine "freie" Forschung anstreben, sind Sie grundsätzlich in der Entscheidung frei, ob und in welcher Form Sie empirische Befunde erheben wollen. Beachten Sie hierbei, dass sog. "Literaturarbeiten" nicht den Charakter einer Zusammenfassung haben, sondern auf Basis wissenschaftlicher Methoden erstellt werden müssen. Diese können sein: Konzeptionelle Arbeiten, bibliographische Analysen, Modellentwicklungen etc.

Klammern Sie sich auch nicht ausschließlich an den wissenschaftlichen Kanon der Wirtschaftswissenschaften, nur weil Sie ein betriebswirtschaftliches Studium absolvieren. Interdisziplinäre Fragestellungen aus anderen Bereichen wie Rechts-, Politik- oder Sozialwissenschaften oder Philosophie ermöglichen eine große Bandbreite an sowohl thematischen als auch methodischen Optionen. 

Frage:

Hilfe, Sie sind der einzige, der meine Arbeit kompetent betreuen kann und auch noch ausgebucht! Wie bekomme ich trotzdem eine Betreuung?

Antwort:

Das ich der einzige kompetente Betreuer an der Hochschule bin, darf ich doch stark bezweifeln. Einzig im Falle, dass Sie über etwas aus den Bereichen Verkehr, Mobilität oder Aviation schreiben wollen, kann es vorkommen, dass Sie innerhalb der Fakultät auf eine Betreuung durch mich angewiesen sind. Ob und in welcher Form ich auch bei massiven Kapazitätsengpässen dennoch Ihre Arbeit betreue, hängt davon ab, in wie weit mich Ihr Thema interessiert, bzw. Sie mich begeistern können. Ggfs. würde ich auch versuchen eine Betreuung durch einen Kollegen der Fakultät WV zu ermöglichen bzw. mich mit einem „fachfremden“ Kollegen über die Betreuung abstimmen.

Frage:

Wenn Sie meine Arbeit betreuen, erwarten Sie von mir regelmäßige Berichte oder Updates?

Antwort:

Nein. Im Rahmen meiner Betreuung bestimmen Sie die Intensität und den Umfang der Betreuung. Ich mache Ihnen keine Vorgaben wie oft wir uns sehen müssen oder darüber, was Sie mir alles im Verlauf der Bearbeitung schicken müssen. Sie dürfen sich jederzeit an mich wenden, wenn Sie Fragen haben oder sich nicht ganz sicher sind, wie Sie weiter vorgehen. Gleiches gilt natürlich auch, wenn Sie auf gravierende Probleme stoßen oder aufgrund von anderen Faktoren Schwierigkeiten in der Bearbeitung haben. Auch da sind Sie in der Verantwortung, da ich ihre Situation nicht ohne einen Hinweis von Ihnen einschätzen kann.

Frage:

Wer kommt als Zweitgutachter für meine Abschlussarbeit in Frage?

Antwort:

Wie bei der Betreuung auch, prinzipiell jeder Professor oder Lehrbeauftragter der Hochschule Heilbronn. Sofern Sie Ihre Abschlussarbeit im Unternehmen schreiben, kann der Zweitgutachter in Ausnahmefällen, auch ein Praktiker aus dem Unternehmen sein, in dem Sie schreiben. Dieser muss jedoch zwingend mindestens über einen akademischen Abschluss verfügen, der Ihrem angestrebten entspricht.

Frage:

Wovon hängt die Benotung bei der Abschlussarbeit ab?

Antwort:

Neben der wissenschaftlich-inhaltlichen Qualität lege ich ein besonderes Augenmerk auf den Aspekt „intellektueller Mehrwehrt“ und kritische Reflexion. Bei ersterem kommt es mir darauf, dass Sie mir mit Ihrer Abschlussarbeit einen Mehrwert liefern, der über die reine Zusammenfassung existierender Quellen hinausgeht. Auf Deutsch, Sie müssen mir einen Grund liefern, warum gerade Ihre Arbeit lesenswert ist und ich diese lesen soll anstelle der von Ihnen verwendeten Quellen. Kritische Reflexion geht in die gleiche Richtung: Sie müssen in der Lage sein, Informationen auszuwerten und diese selbständig auf Relevanz und Sinnhaftigkeit hin kritischen hinterfragen und eigene Überlegungen anstellen. Nur weil etwas in Büchern oder Journals steht, ist es noch lange nicht die absolute Wahrheit.Weitere Informationen zu meinen Bewertungskriterien finden Sie hier.

Frage:

Welchen Umfang muss eine Abschlussarbeit bei Ihnen haben?

Antwort:

Hierzu habe ich, ebenso wie zur Anzahl der zitierten Quellen, keine feste Regelung. Es hängt vom Thema ab und von der Art, wie Sie formulieren. Die allermeisten Arbeiten hatten einen Umfang von 50 bis 100 Seiten (nur Text). Sie dürfen gerne weniger schreiben. Dann allerdings könnte sich der Verdacht einstellen, dass Sie nur oberflächlich am Thema gekratzt haben. Im Falle dass Sie mehr als 100 Seiten schreiben, entsteht eventuell die Vermutung, dass Sie zu viele irrelevante Informationen präsentieren. Sie dürfen mich aber in beiden Konstellationen vom Gegenteil überzeugen und so viel oder wenig schreiben, wie Sie für angemessen halten.

Frage:

Welche Formalien gilt es zu beachten? Welche Zitierweise mögen Sie am liebsten?

Antwort:

Grundsätzlich gelten die Regelungen des „Leitfadens Wissenschaftliches Arbeiten“ an der Fakultät für International Business in der jeweils aktuellen Fassung. Abweichen von den dort genannten Formatierungsvorschriften, bitte ich Sie auf der rechten Seite einen Rand von 2,5cm bis 3,5 cm zu lassen, damit ich dort Anmerkungen notieren kann. Den genauen Rand überlasse ich Ihrem Stilempfinden. Entsprechend darf dann der linke Rand gerne auch weniger als 3cm betragen. Beachten Sie aber dass die gesamte Seite auch in gebundener Form noch einfach lesbar sein muss.

Ob Sie mit Fußnoten oder im Harvard Stil zitieren, überlasse ich Ihnen. Sofern Sie im Harvard Stil zitieren dürfen Sie abweichend vom Leitfaden und wie in Journals üblich die Seitenzahl(en) im Kurzbeleg weglassen, wenn Sie sich auf die Gesamtaussage eines Artikels oder Aufsatzes beziehen. Sofern Sie sich auf einen konkreten Teilbereich beziehen oder aber direkt zitieren, ist die Seitenzahlangabe allerdings zwingend. Bei Fußnotenzitation ist in jedem Falle die Seitenzahlangabe erforderlich, sofern in der Quelle Seitenzahlen angegeben sind.

Zum Literaturverzeichnis folgende Anmerkung:

Mir ist bewusst, dass Sie die meisten Quellen elektronisch als E-book oder E-Journal etc. im PDF-Format lesen. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die Quellen eigenständige „gedruckte“ Werke darstellen. Sie müssen also nicht auch noch die SpringerLink, Ebsco oder Emerald Webseite etc. ins Literaturverzeichnis aufnehmen. Als Faustregel gilt, hat die elektronische Quelle eine ISBN, ISSN oder erscheint als elektronische Version eines auch gedruckt erhältlichen Werkes, wird es ohne die URL ins Literaturverzeichnis aufgenommen und so behandelt, als hätten Sie es als Hardcopy gelesen. Gerne dürfen Sie aber die DOI mit aufnehmen, um mir die Quellenrecherche zu erleichtern.

Frage:

In welcher Form muss ich die Arbeit einreichen?

Antwort:

Sie benötigen zwei ggfs. drei gebundene Exemplare: Eines für das Prüfungsamt und eines für mich und ggfs. ein drittes den Zweitgutachter. Die Art der Bindung für die Hardcopy bleibt Ihnen überlassen. Sofern Sie mir das Exemplar persönlich abgeben wollen, freue ich mich. In diesem Fall schreiben Sie mir eine kurze Mail. Sie können es mir aber auch einfach ins Postfach legen oder postalisch zusenden. Die persönliche Abgabe ist nicht zwingend.

Zusätzlich bitte ich Sie, mir eine elektronische Version der Arbeit als PDF per Mail zukommen zu lassen. Für die Wahrung der Bearbeitungsfrist ist allein die Einreichung beim Prüfungsamt entscheiden! Hier müssen Sie ihre Arbeit also unbedingt rechtzeitig abgeben.

Frage:

Wie lange dauert die Korrektur einer Abschlussarbeit?

Antwort:

Ich bemühe mich, alle Arbeiten innerhalb von vier Wochen zu korrigieren und mich innerhalb dieses Zeitraums mit dem Zweitgutachter abzustimmen. Allerdings kann es vorkommen, dass ich aufgrund hoher Betreuungsdichte oder aufgrund anderer Verpflichtungen länger benötige. Hierüber werde ich Sie bei der Abgabe in Kenntnis setzen. Sollten Sie eine „beschleunigte“ Korrektur benötigen, da Sie sich z.B. auf ein Master- oder Doktorandenprogramm bewerben, lassen Sie es mich frühzeitig wissen. Ich versuche dies entsprechend zu berücksichtigen. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich eine beschleunigte Korrektur nur in Ausnahmefällen zusagen kann.

Abschlussarbeiten aber auch Seminararbeiten bewerte ich auf Basis folgender drei Aspekte:

1. Eigenständigkeit und Neuartigkeit der Bearbeitung

  • Ist das Thema gut eingegrenzt und begründet?
  • Wurde die Relevanz herausgearbeitet?
  • Hat der Verfasser eigene Ansätze und Konzepte verfolgt oder ausschließlich vorhandene Literatur deskriptiv widergegeben?
  • Wie hoch ist der Erkenntnisgewinn bzw. der intellektuelle Mehrwert (Intellectual Value Added)


2. Qualität und Wissenschaftlichkeit

  • Welche Literatur wurde verwendet? Stimmen Relevanz, Qualität und Quantität?
  • Wurden die verwendeten Quellen umfassend ausgewertet und korrekt zitiert?
  • Erfolgte im Rahmen der Auswertung auch eine kritische Reflexion der Ergebnisse?
  • Ist die Argumentation des Verfassers überzeugend?
  • Wurden die richtigen Schwerpunkte in der Bearbeitung gesetzt?
  • Ist die Struktur logisch und nachvollziehbar?
  • Verfolgt die Arbeit eine Zielsetzung oder beantwortet sie Forschungsfragen? Liefert die Arbeit abschließend eine Antwort auf die aufgeworfenen Fragen?


3. Formale Gestaltung

  • Wie lesen sich die Texte?
  • Wie ist der optische Gesamteindruck der Arbeit? Stimmen Umbrüche und Abbildungen etc.?
  • Welches sprachliche Niveau hat die Arbeit?
  • Wurde wissenschaftlich und sachlich geschrieben?
  • Beherrscht der Verfasser Rechtschreibung und Grammatik?


Wie stark die einzelnen Aspekte die Bewertung insgesamt beeinflussen hängt vom Gesamteindruck ab. Die Aspekte „Eigenständigkeit und Neuartigkeit“ und „Qualität und Wissenschaftlichkeit“ haben für Bewertung eine überragende Bedeutung. Zu beachten ist ferner, dass erhebliche Mängel in einem der genannten Aspekte zum Nichtbestehen führen.

Ebenso werden Abschluss- und Seminararbeiten mit „nicht bestanden“ bewertet, bei denen in der Bearbeitung die Grundregeln des wissenschaftlichen Arbeitens in erheblicher Weise verletzt wurden. Hierzu zählen insbesondere aber nicht nur das bewusste Plagiieren fremder Inhalte sowie das fehlerhafte oder unterlassene Zitieren in nicht unerheblichem Umfang.

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