Technisches Logistikmanagement (TLM)

Projekte: Wahlmodul Entsorgungslogistik


Projekt Sommersemester 2017: Optimierungspotentiale für das Entsorgungszentrums Stetten

Die Studierenden Ausama Pasha, Nathanel Hartwich und Sebastian Böck hatten im Rahmen des Wahlmoduls Entsorgungslogistik im Sommersemester 2017 die Aufgabe das Entsorgungszentrum Stetten zu analysieren. Ziel des Projekts war es Schwachstellen zu analysieren und Optimierungspotentiale zu erarbeiten. Die Studierenden wurden dabei von den Verantwortlichen des öffentlichen Abfallwirtschaftsbetriebs unterstützt (Landratsamt Heilbronn: Norbert Raatz, Klaus Beez, Bernhard Gebert).

Das Entsorgungszentrum Stetten besteht aus einem Recyclinghof mit Containern für Abfall- oder Wertstoffe und einem Häckselplatz.

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Abbildung: Entsorgungszentrum Stetten

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Abbildung: Entsorgungszentrum Stetten

Die Studierenden analysierten die Prozesse des Recyclinghofes. Die Prozesse wurden zunächst modelliert, anschließend erfolgte eine Schwachstellenanalyse. Auf Basis der Schwachstellenanalyse erfolgte die Erarbeitung von Optimierungsmöglichkeiten. Dafür wurde das bisherige Layout des Entsorgungszentrums überarbeitet und ein SOLL-Layout entwickelt.

Die Schwachstellenanalyse bezog sich auf folgende Bereiche:

   - Einfahrt in das Entsorgungszentrum

   - Containerauslastung

   - Abladeplätze

   - Beschilderung

   - Wegekonzept

   - Arbeitsplatz an der Pforte

   - Freies Gelände

Die Optimierungsmöglichkeiten umfassten folgende Themen:

   - Bauliche Maßnahmen

      -- Überdachung

      -- Abladebereiche erhöhen

      -- Änderung Arbeitsplatz Pforte (Kunde muss nicht aussteigen, Prinzip Mautstelle und Zahlautomat)

   - Arbeitsmittel

      -- Prüfung Einsatz Walzverdichter

      -- Prüfung Einsatz Presscontainer

   - Streckenführung und Beschriftung

      -- Konzept Einbahnstraßenprinzip

      -- Konzept für neue Beschilderung

      -- SOLL-Layout mit neuen Prozessbeschreibungen

   - Organisation & Sonstiges

      -- Prüfung Einsatz Radlader zur Entlastung

      -- Möglichkeiten des Diebstahlschutzes

Die Studierenden präsentierten Ihre Ergebnisse im Landratsamt Heilbronn. Zusätzlich wurde eine schriftliche Ausarbeitung erstellt und dem Landratsamt Heilbronn übergeben. Das Projekt war für die Studierenden sehr lehrreich und eine sehr gute Möglichkeit reale Prozesse im Entsorgungsbereich kennenzulernen. Vielen Dank für die kompetente Unterstützung der Studierenden durch die Verantwortlichen des öffentlichen Abfallwirtschaftsbetriebs (Führung durch das Entsorgungszentrum, Beschreibung der Prozesse, Hilfestellung bei Fragen).

Projekt Wintersemester 2016/17: Analyse des Entsorgungszentrums Eberstadt und Aufzeigen von Verbesserungspotentialen

Die Studierenden Andreas Dups, Tim Bodemer, Lukas Herbst und Peter Schuster hatten im Rahmen des Wahlmoduls Entsorgungslogistik im Wintersemester 2016/17 die Aufgabe das Entsorgungszentrum Eberstadt zu analysieren. Ziel des Projekts war es für das Entsorgungszentrum Eberstadt vorhandene Probleme zu benennen und Verbesserungspotentiale zu erarbeiten. Die Studierenden wurden dabei von den Verantwortlichen des öffentlichen Abfallwirtschaftsbetriebs unterstützt (Landratsamt Heilbronn: Norbert Raatz, Klaus Beez, Bernhard Gebert, Entsorgungszentrum Eberstadt: Roger Fröhlich).

Das Entsorgungszentrum Eberstadt besteht aus einem Recyclinghof mit Containern für Abfall- oder Wertstoffe (Hausmüll, Pappe, Kunststoffe, Holz, Metalle, Elektronik etc.), einem Bereich für Erdanlieferungen, einem Häckselplatz und einem Bereich für Bauschuttanlieferungen.

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Abbildung: Entsorgungszentrum Eberstadt
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Die Analyse bezog sich auf die Prozesse des Recyclinghofes. Die Prozesse wurden von der Einfahrt eines Fahrzeugs bis zum Verlassen des Entsorgungszentrums modelliert. Weiterhin wurde eine Analyse des vorhandenen Layouts durchgeführt. Die bisherigen Containerstandorte und weitere Bereiche wurden überprüft, wie z. B. der Einfahrtsbereich mit Waage, der Bereich zur Anlieferung des Bauschutts oder die Fahrwege und Parkmöglichkeiten für Fahrzeuge.

Im Rahmen der Analyse wurden u. a. Bereiche identifiziert die zu Wartezeiten bei der Entladung der Fahrzeuge führen können. Um Wartezeiten zu vermeiden wurde eine SOLL-Variante für ein zukünftiges Layout entworfen. Das Layout enthält eine veränderte Anordnung der Container und einen vergrößerten Einfahrtsbereich. Weiterhin wurden Maßnahmen zur

- Personal- und Urlaubsplanung,

- Avisierung der Erdanlieferungen,

- Beschilderung,

- Ausweisung von Parkplätzen,

- Überdachung der Anlage,

- Reduzierung der Containerabholungen durch Verdichtung und

- Verwendung von Ladehilfsmitteln für eine platzsparende Containerbeladung

erarbeitet.

Die Studierenden erstellten eine Präsentation, welche im Landratsamt Heilbronn präsentiert wurde. Hierbei wurden sowohl die aktuellen Probleme als auch Lösungsvarianten erläutert. Abschließend wurde eine schriftliche Ausarbeitung des Projektergebnisses an das Landratsamt übergeben.

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Abbildung: Das Projektteam mit den Verantwortlichen des Landratsamts Heilbronn bei der Abschlussbesprechung (v.l.n.r. Klaus Beez, Bernhard Gebert, Tim Bodemer, Lukas Herbst, Andreas Dups, Peter Schuster, Thomas Kriehn)


Projekt Wintersemester 2015/16: Neuplanung Abfallannahmestelle

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Im Rahmen des Wahlmoduls Entsorgungslogistik (6. Semester), haben die Studierenden Felix Jegl, Benjamin Förschner und Marcel Gayer den geplanten Neubau einer Abfallannahmestelle der Deponie Vogelsang der Stadt Heilbronn genauer unter die Lupe genommen und auf Engpässe und Planungsproblematiken untersucht.

Die Deponie Vogelsang liegt nordöstlich von Heilbronn und ist rund 56 Hektar groß. Auf dem Gelände der Deponie befinden sich ein Recyclinghof sowie Annahmestellen für Elektrogeräte und zahlreiche andere Abfälle wie Sperrmüll. Aufgrund der aktuellen Beschaffenheit des Geländes – es gibt keine befestigten Fahrwege – investiert die Stadt Heilbronn 1,5 Mio. Euro in den Bau eines wettergeschützten Anlieferbereich.​

rechts im Bild: Das Projektteam mit Betreuer Andreas Sobolew (Mitarbeiter der Stadt Heilbronn)

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Deponie Vogelsang

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Die Aufgabe der Studierenden bestand darin, sich ein Bild der Lage vor Ort zu machen und parallel die Neuplanung dahingehend zu untersuchen, ob diese planmäßig 1:1 umgesetzt werden kann. Hierbei ging es unter anderem um die Anordnung der Entsorgungs-Container und die Verkehrslage in der neuen Anlieferungsfläche.

Als Schwachstelle erwies sich die U-förmige Verkehrsführung, die vor allem zu Stoßzeiten zu einem erheblichen Engpass wird. Es wurde nachgewiesen, dass die geplanten Wendekreise nicht optimal ausgelegt wurden und es somit schnell zu Stau im Anlieferbereich kommt.

Um die Anzahl der Abholungen zu reduzieren, zeigten die Studierenden das Potential der Müllverdichtung auf und haben Angebote für Müll-Verdichtungsanlagen eingeholt.