Produktion und Prozessmanagement

Hochschule Heilbronn unterwegs in Brasilien

Exkursion in Brasilien

Der Studiengang Produktion- und Prozessmanagement bietet alle zwei Jahre zwei Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Projektarbeit eine Exkursion für eine Studentengruppe zu organisieren. So startete am 9. Oktober eine Gruppe von 16 Studenten und einem Professor Richtung Brasilien. Neben kulturellen Highlights liegt der Fokus einer solchen Exkursion immer darauf, so viel wie möglich von den dort angesiedelten Firmen zu sehen und so internationale Kontakte zu knüpfen. Im Idealfall kommt man mit den Firmen ins Gespräch und es wird ein beidseitiges Interesse geweckt, sodass es zu Angeboten wie Auslandspraktika oder auch Abschlussarbeiten kommt. Nach einem sehr interessanten viertägigen Aufenthalt in Rio, mit sehr vielen kulturellen Bereicherungen, ging die Reise weiter nach Sao Paulo. Hier standen nun die Besuche bei den einzelnen Unternehmen auf dem Programm. Hierbei waren neben Volkswagen Dürr und Scania die absoluten Highlights. Die Vertreter von Dürr Brasilien hielten Vorträge, in denen sie, neben allgemeinen Informationen zu Dürr, jeweils kurz Ihre Bereiche vorstellten, aber auch global über die Wirtschaftslage in Brasilien informierten. Darüber hinaus gab es einen sehr interessanten, kurzen Einblick in den allgemeinen Aufbau einer Lackieranlage, der unterstützt wurde mit einer Führung durch die Anlage auf 3D-Basis, um sich das Ganze besser vorstellen zu können. Dies war eine perfekte Vorbereitung für den in Kooperation am Nachmittag stattfinden Werksbesuch bei Scania. Dürr Brasilien hat uns hier unterstützt und es mit dem Kunden möglich gemacht, dass wir gemeinsam die Lackieranlage vor Ort im Scania Werk besichtigen konnten. Die Anlage dort ist ein Projekt, an dem Dürr aktuell tätig ist, sodass sich der Projektmanager bereit erklärte, uns eine Führung zu geben. Auch die Vertreter von Scania waren sehr bemüht, uns so viel wie möglich zu erklären und haben uns so einen vorbildlichen Besuch ermöglicht. Anschließend gab es noch ein gemeinsames Essen mit den Mitarbeitern von Dürr, bei dem ein reger Austausch und sehr interessante Gespräche entstanden. Es hat großen Spaß gemacht und jeder hat für sich etwas aus diesem Besuch mitnehmen können. Wir hoffen, dass es in Zukunft immer mehr Zusammentreffen dieser Art geben wird, von denen alle Beteiligten profitieren und so auch die internationale Zusammenarbeit noch besser und zu etwas Selbstverständlichem wird. | Lisa Schuster