Studieren mit Beeinträchtigungen

Nachteilsausgleiche

Entsteht für einen Studierenden mit Beeinträchtigung ein Nachteil im Rahmen einer Prüfungsleistung, so soll dieser in Form eines sogenannten "Nachteilsausgleich" individuell kompensiert werden.

Die Studien- und Prüfungsordnung der Hochschule Heilbronn regelt dies in ihrem allgemeine Teil (§8 Abs. 3) folgendermaßen:

„Macht jemand glaubhaft, dass es ihm wegen Behinderung oder chronischer Erkrankung nicht möglich ist, Prüfungsvorleistungen oder Prüfungsleistungen ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form abzulegen, so wird vom Vorsitzenden des zuständigen Prüfungsausschusses gestattet, die Prüfungsleistungen innerhalb einer verlängerten Bearbeitungszeit oder gleichwertige Prüfungsleistungen in einer anderen Form zu erbringen. Dabei muss sichergestellt sein, dass die Kompetenzen, die im Rahmen der Prüfung nachgewiesen werden sollen, durch diese andere Form auch nachgewiesen werden. Dazu kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangt werden.“

Eine individuelle Beratung hierzu sollte am besten im Vorfeld der abzulegenden Prüfungen bei den Beauftragten für Studieren mit Beeinträchtigungen stattfinden.

Den Antrag auf Nachteilsausgleich sowie Informationen dazu finden Sie nachstehend.