Vermarktung touristischer Destinationen mit Hilfe von Trendsportarten

Künzelsauer Studierende untersuchen Snowboard Cross Weltcup Event am Feldberg

IMG_6110

Im Auftrag der Hochschwarzwald Tourismus GmbH und des Deutschen Snowboard Verbands unter­suchten Künzelsauer Sportmanagement-Studierende in einem Projekt Perspektiven der Vermarktung touristischer Destinationen mit Hilfe von Trend­sportarten am Beispiel der Region Feldberg & Hochschwarzwald. Zehn Jahre lang hatte der Snowboardcross-Weltcup, bei dem mehrere Athleten pro Lauf im direkten Vergleich um den Sieg kämp­fen, nicht in Deutschland gastiert. Bei der Rück­kehr an den Feldberg, der Anfang dieses Jahres seine Premiere als Ausrichter feierte, hatten Studierende des Studiengangs Betriebs­wirt­schaft und Kultur-, Freizeit-, Sport­ma­nagement der Reinhold-Würth-Hochschule Künzelsau, unter Leitung von Prof. Dr. Sebastian Kaiser, in einer repräsentativen Studie mehr als 500 Zuschauer zu Ihrer Wahr­neh­mung des Wett­be­werbs befragt. Die Auswertung der Unter­such­ungs­ergebnisse, dass eine traditionelle Winter­destination wie der Schwarzwald von einer gezielten Inte­gration innovativer Sport- und Be­we­gungsangebote sowie entsprech­ender Events, profitieren kann. Im vorliegenden Fall offenbart sie ein erhebliches Marke­ting­­po­ten­­tial der Region Feldberg Hochschwarzwald und verdeutlicht, wie die Des­ti­na­tion und das Event bzw. die betreffende Sportart gleichermaßen profitieren können, etwa durch eine konzertierte Ansprache einer jungen und trendsportaffinen Zielgruppe.

„Erfolg haben heißt, Erfolg vorbereiten und Erfolg nachhaltig sichern“, so formuliert es Prof. Hanns-Michael Hölz, Präsident von Snowboard Germany, und unterstreicht damit die Bedeutung begleitender Forschung. „Um eine Nachhaltigkeit über Jahre zu erreichen war es geboten, gleich bei der ersten Ausgabe akademisch/neutral in einigen wich­tigen und herausgehobenen Untersuchungspunkten zu evaluieren“, so sieht es auch Thorsten Rudolph, Geschäftsführer der Hochschwarzwald Tourismus GmbH. Kom­mu­nikationsmaßnahmen und Organisationsverbesserungen stehen im Zentrum der Ana­lyse und sollen nun in einem Mehrjahresvergleich weiter koordiniert werden.