Nachhaltigkeit

Ecoscouts                                 

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„© RNE/ Stöbe Photography“

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Wir wurden ausgezeichnet!!

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung wählte im Februar 2017 unser Projekt zusammen mit 66 anderen unter 240 spannenden Projekten für das Qualitätssiegel "Projekt Nachhaltigkeit 2017" aus.

Die Nachhaltigkeitsziele für Deutschland, die für den Wettbewerb Projekt Nachhaltigkeit herangezogen werden, leiten sich von den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen ab.

Unter: http://www.tatenfuermorgen.de/ dem Portal für alle, die sich für eine zukunftsfähige und nachhaltige Gesellschaft engagieren sind alle Projekte einsehbar.

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Bestenehrung aller IHK Azubis mit der Bundesministerin


Platz 2 ging an unsere Energie-Scouts der KS Kolbenschmidt GmbH in Neckarsulm. In ihrem Projekt haben die Energie-Scouts errechnet, dass die Abwärme eines gasbetriebenen Ofens den Wärmebedarf einer Waschanlage für Kolben decken kann. Die 260 Grad Celsius warmen Abgase entweichen bisher ungenutzt durch den Kamin, während die Waschanlage das benötigte Wasser mit elektrischen Heizstäben erwärmt. Mit einigen Umbauten sowie der Installation eines Wärmetauschers wird das Unternehmen in Zukunft 115,5 t CO2-Emissionen einsparen sowie ca. 230.000 kWh Strom. Das Projekt illustriert beispielhaft die Potenziale der Nutzung von Abwärme in der Industrie.

Hier ist das Verhältnis von Aufwand zum Nutzen besonders interessant, denn die Investition betrug rund 30.000 € und die jährliche Einsparung liegt bei 36.000 €. Bereits nach rund zehn Monaten macht sich das Projekt bezahlt und das Unternehmen spart Energiekosten ein.

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Startschuss

Auftaktveranstaltung

Bei der Auftaktveranstaltung am 01. September 2015 in der IHK Heilbronn wurde das gemeinsame Projekt von unserem Beauftragten für Nachhaltige Entwicklung, Prof. Roland Pfennig und Stefan Gölz von der IHK vorgestellt

Erfolgreiche Energyscouts aus dem vergangenen Jahr präsentierten die Ergebnisse ihrer Projekte. Abschließend gaben Umweltminister Franz Untersteller, Harald Unkelbach von der IHK sowie Jürgen Schröder, Rektor der Hochschule und weitere geladene Gäste der Startschuss zum Projektbeginn.

Die Hochschule Heilbronn und die IHK Heilbronn-Franken haben nun ihre beiden Projekte zu einem zusammengeführt. Zielsetzung ist es Nachhaltigkeitsmanagement, Umwelt- und Klimaschutz und Ressourceneffizienz in die Region und die Berufsausbildung zu bringen.

Schulungen

Im Rahmen einer dreitägigen Schulung erhielten Auszubildende aus Dienstleistungs- und Industrieunternehmen Einblicke in die Themen Energieeffizienz (EnergyScouts) und nachhaltige Entwicklung (NEAzubis - Auszubildende für Nachhaltige Entwicklung) in Theorie und Praxis. In Zusammenarbeit mit Referenten aus der Hochschule und der IHK erlebten die Teilnehmer, was Nachhaltigkeit und Klimaschutz bedeutet, wie man bereits mit kleinen Mitteln Ressourcen schont und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann. Mit den richtigen Instrumenten zum Projektmanagement wurde abschließend eine Projektarbeit geschrieben und eine Präsentation für die Jury zusammengestellt. Die Ergebnisse wurden vor einer Fachjury vorgestellt, die anschließend die Preise vergab.

Das Projekt wurde über einen Zeitraum von 18 Monaten an den vier Standorten der Hochschule durchgeführt. Vor allem das Thema Sensibilisierung wurde ganz groß geschrieben. Die erlangten Erfahrungen und Erkenntnisse der Projektarbeit wurden schon teilweise in den heimischenen Betrieben umgesetzt.


Preisträger und Projektarbeiten

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Mit dem Thema „Fahrgemeinschaft“ erzielte die Projektgruppe von Gemü den ersten Preis. Gemü ist ein weltweit führender Hersteller von Ventil-, Mess- und Regeltechnik. In ihrer Projektarbeit schufen die Azubis die Voraussetzungen zur Gründung einer Mitfahrzentrale. Durch das Bilden von Fahrgemeinschaften sollen die CO2-Emissionen gesenkt, Parkplätze eingespart und die allgemeine Verkehrssituation verbessert werden. Die Auszubildenden programmierten eine Excel-Tabelle in der die verschiedenen Fahrtwege und Überschneidungen sichtbar werden. Die zukünftige Koordination der Mitfahrzentrale wird das Young People Projekt Team übernehmen, in welchem Auszubildende für 3-4 Wochen Nachhaltigkeits-, Umwelt- und Sicherheitsprojekte bearbeiten und unterstützen. Um die Mitarbeiter der Gemü-Gruppe langfristig für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, werden die Auszubildenden stetig mit Artikeln in der Gemü-News-Zeitschrift und Aushängen am „Grünen“ Brett präsent sein.


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WALTER Medien e
rhielt mit dem Projekt „Beleuchtungsoptimierung und Mitarbeitersensibilisierung“ den zweiten Preis. WALTER Medien legt schon seit vielen Jahren großen Wert auf Umweltschutz und Energieeffizienz, auch die Auszubildenden sollen die Chance erhalten, sich in diesem Bereich näher einzubringen. Das Projektziel war es, zum einen alle Mitarbeiter der WALTER Medien für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und zum anderen die Beleuchtung hinsichtlich der Energieeffizienz weiter zu optimieren. Um die Arbeit der Auszubildenden für die Mitarbeiter sichtbar zu machen, wurde ein „WALTER-Energy-Scouts“-Logo entworfen. Außerdem wurden Infoblätter und Aufkleber für Lichtschalter entwickelt, E-Mail-Newsletter verschickt und Beiträge in der Mitarbeiterzeitung veröffentlicht. Darüber hinaus gelang es den Azubis für jeden Unternehmensbereich einen Energiebeauftragten zu gewinnen, welcher seine Abteilung weiter sensibilisieren und als Sprachrohr fungieren soll. Die 13 neuen Energiebeauftragten erhielten eine Schulung durch die Auszubildenden und wurden so optimal für ihre Tätigkeit vorbereitet.


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Den dritten Preis teilten sich die Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH und die IHK Heilbronn-Franken. Schon seit vielen Jahren verfolgt das Unternehmen Ensinger eine nachhaltige Energie- und Umweltpolitik. Durch die Teilnahme der Azubis am Projekt, sollten diese schon in jungen Jahren das nachhaltige Wirtschaften und Arbeiten erlernen und verinnerlichen. Ziel des Projektes war es, Wärmeenergie, durch das Auftragen eines Niedrigemissionslackes auf heißen Stellen, einzusparen. Durch das Lackieren von Pumpengehäusen, Rohren und sonstigen heißen Flächen mit Niedrigemissionslack soll die abgegebene Strahlenwärme reduziert werden, die an die Umgebung abgegeben wird und somit verloren geht. Die Temperaturen vor und nach dem Lackieren wurden mit einer Wärmebildkamera gemessen und mit Hilfe einer Excel-Tabelle konnte dann die Energieeinsparung der einzelnen Maschinen berechnet werden.


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Ziel der IHK Heilbronn-Franken war es, durch die Teilnahme am Projekt die Auszubildenden, aber auch die Mitarbeiter zu sensibilisieren. Die beiden jungen Damen nahmen sich die Ermittlung der Einsparpotentiale im Bürobereich im Hinblick auf Abfall-, Strom- und Papierverbrauch vor. Mögliche Probleme in Bezug auf den Energie- und Papierverbrauch innerhalb der IHK sollten sichtbar gemacht und der Abfall richtig getrennt werden. Es wurde berechnet, wie viel Papier täglich verwendet wird, Energiemessgeräte wurden an Druckern und Kopierern angebracht, um den Durchschnittsverbrauch zu erhalten und die Kosten der Abfallentsorgung wurden eingeholt. Dabei kam heraus, dass einige Prozesse digitalisiert werden sollten, um den Ressourcenverbrauch zu vermindern. Mithilfe einer Umfrage, wurden die Mitarbeiter außerdem für das Thema nachhaltige Entwicklung sensibilisiert und Gedankenanstöße über das eigene Handeln hervorgerufen.

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Mit einer umfassenden Informationskampagne infizieren die
Auszubildenden nicht nur ihre eigenen
Mitarbeiter mit dem Nachhaltigkeitsvirus.
Das Projektteam der Michael Weinig AG begeisterte auch die Jury und kam auf den ersten Platz. Die Azubis der Weinig AG engagierten sich sogar  noch in ihrer Freitzeit und setzten eine ganze Anzahl von Einzelprojekten um.

- Identifizierung und Optimierung von Energiefressern
- Entwicklung eines Sortiersystems für Reststücke entwickelt, um weniger Abfall bei Kabelkanälen zu haben.
- Anschaffung von Thermoboxen zum Warmhalten des Essens, um den Verbrauch von Alufolie zu verringern
- Umstellung auf LED Beleuchtung in verschiedenen Hallen

- Mitarbeitersensibilisierung
Das Projektteam führte zuerst Aufklärungsaktionen rund um das Thema Energiesparen durch und entwickelte dann ein „Mach mit!“-Programm, das verschiedene Zielgruppen ansprechen soll. Kinder wurden spielerisch für den Umweltschutz begeistert, hierfür entwickelte das Projektteam ein „Mit Mach Memory“. Jugendliche wurden auf den verschwenderischen Umgang mit Energie und Ressourcen durch spannende Versuche und Messungen aufmerksam gemacht. Das Projektteam hielt Präsentationen mit Versuchen und Diskussionen an Schulen und bildete freiwillige Schüler zu Energiebeauftragten aus, damit diese die anderen Schüler weiter sensibilisieren können. Außerdem möchten die Auszubildenden in ihrem nächsten Projekt die Computerräume der Schule komplett schaltbar machen, um den Standby-Verbrauch zu senken. Den Mitarbeitern und anderen Erwachsenen wurde anhand von Tipps und Tricks gezeigt, wie sie Zuhause Energie und Geld sparen können. Es wurden eigens Messgeräte angeschafft, die die Mitarbeiter ausleihen können, um Zuhause den Stromverbrauch verschiedener Geräte zu messen und Stromfresser zu identifizieren. Aufgrund des Erfolges des „Mach mit!“-Programmes führen die Auszubildenden zukünftig einen „Mach mit Reparatur Tag“ ein, hier sollen viele Haushaltsgeräte wie Kaffeemaschinen, Küchengeräte, aber auch Fahrräder gemeinsam repariert werden.

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Die Stadt Brackenheim erhielt mit dem Projektthema „Nachhaltige Beschaffung – Papierverbrauch in der Verwaltung“ den 2. Preis. Brackenheim hat schon seit 2010 ein Klimaschutzkonzept sowie einen Klimaschutzmanager und so war es ganz selbstverständlich dass zwei Azubis beim Projekt mitmachten.  Ziel war es den Papierverbrauch in der Verwaltung, den Kindergärten und Schulen einzudämmen. Dabei stand die Papiereinsparung, aber auch die Umstellung von Primärfaser- auf Recyclingpapier auf dem Programm.
Auch ein Digitalisierungsprojekt innerhalb des Gemeinderates sollte umgesetzt werden. Die beiden Damen brachten es fertig dass der gesamt 30-köpfige Gemeinderat in Zukunft mit iPads arbeitet und auf Papier gänzlich verzichtet. Durch die digitalen Sitzungsvorlagen werden nicht nur Holz, Wasser, Energie und CO2 gespart, sondern auch erhebliche Kosten und Personalaufwand.


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Den dritten Platz teilten sich die Fritz Gruppe und die KACO new energy GmbH.
Die Fritz Gruppe ist eines der größten, inhabergeführten Speditions- und Logistikunternehmen in der Region. Die Fritz Gruppe ist schon in zahlreichen Feldern, wie das Verwenden alternativer Kraftstoffe, Umrüstung der Beleuchtungstechnik, Reduzierung des Abfalls und der CO2 Emission, tätig. Außerdem wurde bereits in einem früheren Projekt ein „Mininaturschutzgebiet“ von den Auszubildenden angelegt. Ziel des Projektes „Grüne Logistik“ war es, zwei neue Umweltprojekte umzusetzen. So sollte eine Müllpresse angeschafft werden, hierzu war es wichtig, Müllaufkommen, Kosten und Schwankungen zu ermitteln und zu dokumentieren. Durch den Einsatz einer Müllpresse wird Platz gespart, die Abfallvolumina reduziert und weniger Abholfahrten des Entsorgungsbetriebes nötig. Außerdem ist eine Photovoltaik-Anlage in Planung. Diese soll ressourcenschonenden Strom erzeugen und die CO2-Emissionen des Unternehmens senken. Beide Projekte befinden sich im Investitionsausschuss.


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Das Unternehmen KACO new energy GmbH hat sich auf die Produktion und den Vertrieb von Wechselrichtern und Monitoring-Zubehör für Photovoltaik-Anlagen sowie auf die Stromversorgung für Schienenfahrzeuge spezialisiert.   Das Projekt „N.E.S.S. – New Energy Sustainability Sensitizing“ soll neue Impulse in den Themen Energieeffizienz und nachhaltige Entwicklung schaffen. Ziel ist also die Sensibilisierung der Mitarbeiter und die Optimierung des nachhaltigen Wirtschaftens des Unternehmens. Die Mülltrennung sollte verbessert werden, hierzu mussten Papierboxen in jedem Raum aufgestellt und sichergestellt werden, wie das Papier entsorgt wird. Außerdem wurde die Druckluft optimiert, hierzu mussten Maßnahmen vollzogen werden, um Druckluftleckagen zu erkennen und zu beseitigen. Auch die Druckluftkompressoren wurden auf ihre Effizienz überprüft. 
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Die Nutzung der Abwärme des Auslagerungsofens stand im Mittelpunkt der Projektarbeit bei der KS Kolbenschmidt GmbH. Die bisher ungenutzte Wärme aus dem Abgasstrom wird mit Hilfe eines Wärmetauschers der Abluft entzogen und sorgt zukünftig für die Wassererwärmung einer Kolbenwaschanlage. Mit einer relativ kurzen Amortisationszeit von 0,8 Jahren wird das Projekt zeitnah realisiert. Es wird dadurch 115,5 t pro Jahr CO2 eingespart.

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Bei SWG Schraubenwerk Gaisbach prüften die Auszubildenden die Möglichkeit, eine Photovoltaikanlage mit Energiespeicher zu installieren, um die Ausbildungswerkstatt autark mit Strom versorgen zu können. Zusätzlich wurde eine Erweiterungsmöglichkeit für eine Elektrotankstelle vorgesehen. Das Projekt mit Pilotcharakter für das Unternehmen überzeugte die Jury vor allem durch die zu erwartende Breitenwirkung, die es auch auf die Mitarbeiter haben wird.

Azubis Fritz Gruppe

Die Azubis der Fritz Gruppe beschäftigten sich mit der Anschaffung eines alternativ angetriebenen LKW's als Abfalleinsammler für die Müllpresse zwischen den einzelnen Standorten. Die Senkung der CO2 Emissionen ist für die Fritzgruppe als Logistikunternehmen ein wichtiges Ziel.


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Die R. Stahl GmbH, führender Anbieter von Produkten, Systemen und Dienstleistungen für den Explosionsschutz, ließ Ihre Azubis mit dem Thema Druckluftleckagen zu den Workshops kommen. Es wurde festgestellt dass die Leckagen zu enormen Verlusten führen. Die Suche wird nun auf weitere Abteilungen ausgedehnt.

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Die ROTEX Heating Systems GmbH ist Hersteller und Anbieter kompletter, innovativer und umweltschonender Heizungssysteme. Bei ROTEX rückte die Beleuchtung in den Mittelpunkt des Azubiprojektes.  Durch den Einbau effizienter LED-Leuchten im Verwaltungsgebäude könnte eine jährliche Verminderung des Energieverbrauchs um 35.000 kWh realisiert werden. Neben der Kosteneinsparung bringt der Austausch auch einen positiven Beitrag zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit mit sich: jährlich werden zukünftig 11,7 Tonnen CO2 eingespart.


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Die Firma Layher verarbeitet pro Jahr 21.000.000 m Stahlrohr und fertigt 1.700.000 m² Gerüstböden an. Die Auszubildenden der Wilhelm Layher GmbH & Co. KG haben sich das Abfallmanagement ihres Unternehmens vorgenommen. Mit Hilfe von mehrsprachig angelegten Hinweis- und Informationstafeln über die richtige Abfalltrennung soll vor allem die Sortierung von Wertstoffen (div. Metallschrottabfälle) und damit der Ertrag daraus verbessert werden. Mittelfristig ist auch die Einrichtung und Inbetriebnahme eines Wertstoffhofs auf dem Werksgelände vorgesehen.
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Um die Beseitigung von Druckluftleckagen kümmerten sich die Auszubildenden der Systemair GmbH. Dabei haben sie die Messung sehr kreativ nur mit Hilfe eines Schlauches gelöst. Eine aufschlussreiche Berechnung über die einzelnen Leckagen und die dadurch verursachten Kosten führte zu einer selbsterklärenden Amortisationsrechnung. Die eigenständige Kontaktaufnahme zu Azubis anderer Unternehmen und der im Betrieb ins Leben gerufene Energiestammtisch für Mitarbeiter machen dieses Druckluftprojekt besonders.
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Die Auszubildenden der Johns Manville Europe GmbH beschäftigten sich mit Druckluft Leckagen im Faserband.

Während des Projekts wurden die Druckluftverbraucher im Faserband systematisch erfasst und eine Liste mit den Leckagen angefertigt. Mit dieser Liste konnte errechnet werden, dass 11,5% des Druckluftverbrauchs im Faserband durch Leckagen entsteht.Durch eine Behebung dieser Leckagen können jährlich 5000 € und 30t CO2 eingespart werden.

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Den dritten Platz erhielten die Auszubildenden der Schwäbisch Hall Facility Management GmbH mit Ihrem Projekt zur Beleuchtungsänderung durch LED's in der Fahrradgarage. Zusätzlich wurde ein Bewegungsmelder eingebaut. Nach Erfassung des Iststandes und der Berechnung ergab sich eine Stromeinsparung von 85%. In den Gebäuden werden nun nach und nach alle Leuchtstoff- bzw. Kompaktleuchtstoffröhren durch LED ersetzt.

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Mit einem außergewöhnlichen Thema wollten die Auszubildenden der ANSMANN AG einen Beitrag zur Ressourceneinsparung leisten. Durch Ihr Projekt Optimierung des Wasserverbrauchs der Toilettenspülung kann die Ansmann AG 198.720 l Wasser im Jahr einsparen.  397,44 € Einsparung im Jahr ist zwar nicht viel aber durch die Wassereinsparung ein wertvoller Beitrag zum Thema Umweltschutz. 


Das Projekt NEAzubis wurde aus Mitteln der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gefördert.