Master Verfahrenstechnik M. Sc.

Steckbrief

Titel des Studienganges
Verfahrenstechnik
Studiengangtyp Master
Anzahl Semester
3
Anzahl ECTS
90
Lehrsprache
deutsch
Abschluss
Master of Science
Start zum Sommersemester
Campus Heilbronn - Sontheim
Bewerbungsschluss
15. Januar

Berufsfelder

Das Berufsfeld der Verfahrensingenieure umfasst alle Tätigkeiten, die sich mit der industriellen Umwandlung von Ausgangsstoffen in einer Folge von physikalischen, chemischen oder biologischen Prozessen der Stoffwandlung beschäftigen. Dabei müssen in immer stärkerem Maße Aspekte des effizienten Umgangs mit Energie und Rohstoffen und des Umweltschutzes Berücksichtigung finden. Komplexe und hochintegrierte Anlagen erfordern daher hochqualifizierte Ingenieure zur Bewältigung der Aufgaben der Zukunft in der Synthese und Optimierung verfahrenstechnischer Prozesse.

Arbeitsplätze finden sich in der groß- und mittelständischen Industrie, Ingenieurbüros, Behörden oder Forschungsanstalten. Die Aufgaben und Tätigkeiten sind z.B. Forschung, Entwicklung, Planung, Konstruktion, Apparate- und Anlagenbau, Produktion, Anwendungstechnik, technischer Vertrieb, Management, Verwaltung, technische Überwachung, Patentwesen usw.

Der Masterstudiengang ist akkreditiert durch die ACQUIN. Die Akkreditierungsurkunde können Sie hier einsehen.

Ziele

Der fachspezifische Schwerpunkt des Masterstudiengangs Verfahrenstechnik an der Hochschule Heilbronn ist die Entwicklung nachhaltiger verfahrenstechnischer Prozesse. Nachhaltigkeit ist ein zentrales Zukunftsthema unserer Gesellschaft, das nicht nur politische und wirtschaftliche Prozesse betrifft, sondern eben gerade in der ingenieurtechnischen Entwicklung umgesetzt werden muss. Ein wichtiges Themengebiet betrifft die Ressourcenschonung in verfahrenstechnischen Prozessen, wie zum Beispiel die Nutzung nachhaltiger Energien und die Minimierung von Rohstoffeinsätzen. Den Studierenden werden Strategien vorgestellt, um neue Prozesse im Hinblick auf Nachhaltigkeit zu entwickeln und existierende Prozesse auf deren Nachhaltigkeit zu untersuchen und zu optimieren.

Der Masterstudiengang Verfahrenstechnik umfasst folgende Qualifikationsziele:

  • Kompetenzerwerb auf dem Gebiet der nachhaltigen Verfahrenstechnik
  • Kompetenzerwerb im Bereich des Managements
  • Vertiefung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch eine höhere Abschlussqualifikation
  • Verbesserung der Chancen zur Übernahme einer beruflichen Führungs- und Leitungsposition
  • Vertiefung der Kenntnisse auf dem Gebiet des wissenschaftlichen Arbeitens

Struktur des Studiums

Es handelt sich um einen Vollzeitstudiengang mit einer Regelstudienzeit von drei Semestern. In den ersten beiden Semestern werden die ingenieur- und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse und Methoden vertieft sowie um das notwendige Fachwissen anhand nachhaltiger verfahrenstechnischer Prozesse erweitert.

Das dritte Semester ist der Masterthesis vorbehalten, die bevorzugt in Kooperation mit Unternehmen erstellt wird. Das Masterstudium Verfahrenstechnik führt zum Master of Science (M.Sc.).

Zulassungsvoraussetzungen

  • Hochschulabschluss in einem ingenieurwissenschaftlichen Fach mit mindestens 210 ECTS. Absolventen mit mindestens 180 ECTS können unter Auflagen zugelassen werden.
  • Das maßgebliche Erststudium beinhaltet einen berufsqualifizierenden ingenieurwissenschaftlichen Abschluss der Fachrichtungen Verfahrenstechnik, Maschinenbau mit Ausrichtung Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen, Technische Chemie oder ein anderes Studium mit überwiegendem Anteil in diesen Fachdisziplinen (Fachanteil mindestens 50 v.H.).
  • Prädikatsexamen mit einer Abschlussnote von mindestens 2,5.
  • Nachweis über gute Kenntnisse der deutschen Sprache. Als Nachweis gilt eine erfolgreiche deutsche Sprachprüfung (z.B. DSH-2). Ausgenommen von der Prüfung sind Bewerberinnen und Bewerber mit Deutsch als Muttersprache bzw. einem deutschsprachigen Hochschulabschluss.

Kontaktinformationen

Bei Fragen können Sie sich gerne per Email an die Studiengangsleitung wenden.