„Wiwa Mint! – Wie statt Warum!“

Mit „Wiwa Mint! – Wie statt Warum!“ startet die Hochschule Heilbronn ein neues Karriere-Beratungs-Programm, das sich an Studentinnen der MINT-Studiengänge (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) richtet.

Zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen, sollen die jungen Frauen mittels Trainingsmodulen, Coachingmaßnahmen und Einzelberatungen ausreichend Rüstzeug für den späteren Berufsalltag erhalten. „Wiwa Mint“ begleitet die Studentinnen vom ersten Semester an über die Praxisphase bis in den Berufseintritt. Eine Teilnahme ist ebenfalls für alle möglich, die im kommenden Schuljahr das Abitur oder die Hochschulzugangsberechtigung erwerben. „Ein Einstieg ist jederzeit möglich, ebenfalls können einzelne Veranstaltungen und Beratungen in Anspruch genommen werden. Die Flexibilität des Programms war uns wichtig, damit die Frauen Auslandssemester, Praktika und ihre Lehrveranstaltungen individuell mit Wiwa Mint! abstimmen können“, sagt Maren Haag, Wiwa-Mint!-Koordinatorin.

Förderung von 80.000 Euro aus Landesmitteln und des europäischen Sozialfonds
Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Union als auch von der baden-württembergischen Landesregierung. „Insgesamt erhalten wir rund 80.000 Euro bis Ende 2012 und konnten daher für „Wiwa Mint!“ eine qualifizierte Beraterin einstellen“, erklärt Prof. Dr. Nicola Marsden, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Heilbronn. „Bereits im laufenden Semester haben wir Trainingsmodule zur Durchsetzungsstärke und Selbstpräsentation durchgeführt. Für das kommende Semester 2011/2012 sind weitere Workshops beispielsweise zu Themen wie Karriereplanung und Stressbewältigung geplant“, erläutert Marsden.

Die MINT-Karriereberatungstelle für Frauen wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung und Kunst Baden-Württemberg aus Mitteln der Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung“ unterstützt, die gemeinsam mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft durchgeführt wird. Außerdem wird die Karriereberatungsstelle unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

zum Gleichstellungsportal