Kooperatives Studienmodell

Erfahrungen


Tanja Hoffmann
4. Semester Mechatronik
und Mikrosystemtechnik

So war es bei mir ...

Technik hat mich schon immer fasziniert! Und dank dem Schnupperstudium „Mechatronik für Mädchen“ konnte ich eine Vorstellung davon gewinnen, was eineIngenieurin in den Bereichen Mechanik, Elektronik und Informatik macht.

Die Ausbildung hat super Spaß gemacht, grundlegende Kenntnisse wurden in derWerkstatt vermittelt. Dort habe ich an CNC-Maschinen, Fräsmaschinen und Drehmaschinen gearbeitet, im Elektrolabor programmiert und Schaltungen entworfen. Das Highlight der Ausbildung als Abschlussarbeit war ein reales Projekt, die Entwicklung eines Testsystems, das direkt beim Kunden eingesetzt wurde.

Dann der Einstieg ins Studium, der ziemlich leicht fiel. Denn einige Kommilitonen und das Umfeld kannte ich ja schon. Auf den Grundlagen der Ausbildung kann ich gut weiter aufbauen und bekomme jetzt die theoretischen und ingenieurwissenschaftlichen Inhalte in Vorlesungen vermittelt.

Meine Meinung zum kooperativen Studienmodell ...

Ich bin froh, dass ich mich für den Campus Künzelsau der Hochschule Heilbronn und das kooperative Studienmodell entschieden habe. Die Verzahnung von Theorie und Praxis ist ideal. Das Studium ist nicht nur trockene Theorie, sondern man hat die Möglichkeit zur praktischen Anwendung. Durch das breite Wissen ist meine zukünftige Laufbahn in allen Richtungen offen!

Außerdem muss ich mir nicht überlegen, wie ich mein Studium finanziere, denn auch in der vorlesungsfreien Zeit im Kooperationsunternehmen erhalte ich weiterhin eine durchgehende monatliche Vergütung und darf interessante Aufgaben bearbeiten.

Um mehr Einblicke in die Ingenieurspraxis zu bekommen, war ich in der vorlesungsfreien Zeit bereits in den USA. Auch dort habe ich viel gelernt und konnte zahlreiche neue Eindrücke sammeln. Mein Praxissemester verbringe ich nun in Australien.


Florian Limbach, R.STAHL AG in Houston, USA

Florian Limbach,
5. Semester
Elektrotechnik

Susanne Lohmann, ebm-papst Mulfingen GmbH

Susanne Lohmann,
Absolventin
Elektrotechnik 2012

So war es bei mir…

Kurz vor dem Abitur habe ich mir überlegt, was ich denn besonders gut kann. Physik hatte ich als Profilfach im Gymnasium und Mathe hat mir schon immer gefallen. Daraus dann ein Berufsziel zu formulieren, war aber nicht einfach: Ein rein technisches Studium, davor hatte ich großen Respekt – ob ich das überhaupt schaffe…?

Ein Bekannter gab mir den Tipp mit dem kooperativen Studienmodell. Meine Entscheidung dafür hab nicht bereut: Durch die Ausbildung zur Elektronikerin bekommt man ein fundiertes Wissen, theoretischer und vor allem praktischer Art. Das zusammen bildet eine sehr gute Basis für das Studium. Denn im Studium wird dann vor allem die Theorie weiter vertieft.

Ganz persönlich denke ich, dass man von der Ausbildung nicht nur im Studium inhaltlich profitiert, sondern dadurch sogar noch mehr aus dem Studium herausholen kann: Der Sinn mancher Vorlesung oder eines Laborversuches erschließt sich einem viel leichter, weil man mögliche Anwendungen, Abläufe oder Tätigkeiten schon in der Praxis gesehen hat.