Betriebswirtschaft und Sozialmanagement (BS)

Exkursionen 

Sommersemester 2018

Exkursion nach Aachen, Maastricht, Brüssel und Luxemburg

Insgesamt ist den mündlichen Rückmeldungen der Studierenden sowie der Evaluation des Studienmoduls durch EVASYS zu entnehmen, dass die inhaltliche Gestaltung der Exkursion sowie die ausgewählten Unterkünfte in den Städten Aachen, Maastricht, Brüssel und Luxemburg positiv angenommen wurden. Auch diese positive Rückmeldung der Teilnehmer des SS 2018 ist im Interesse der weiteren Entwicklung des Studiengangs als sehr positiv zu bewerten.

Darüber hinaus konnten auch mit dieser Exkursion wieder neue Netzwerkpartner im Bereich der Gesundheits- und Sozialbranche für die Kooperation mit der RWH gefunden werden, die in die Liste der bereits bestehenden Exkursionspartner eingereiht werden können. Insgesamt zeigt sich auch mit dieser Exkursion, dass mit den internationalen Gasteinrichtungen eine partizipative Zusammenarbeit möglich ist, die sich in unterschiedlicher Weise - beispielsweise in künftigen Praktikumseinsätzen der Studierenden oder in interessanten Fallstudienarbei-ten zu aktuellen Themen der Einrichtungen – anbietet und in Kooperation mit der RWH gestalterisch umgesetzt werden kann.

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International Management Week | UC Leuven, Belgien

Vom 25. März bis 30. März 2018 war eine ausgewählte Gruppe BS-Studenten (1. bis 6. Semester) auf der International Management Week in Leuven-Belgien zu Gast.

Ziel der Veranstaltung war es, grundlegende nationale und internationale Aspekte des Managements von Organisationen vor dem Hintergrund interkultureller Gegebenheiten zu berücksichtigen und in die Managementpraxis von sozialen Organisationen zu transferieren.

Neben einem sehr interessanten kulturellen Rahmenprogramm, das durch die UC Leuven organisiert wurde, stand während der gesamten Veranstaltungswoche die Bearbeitung einer Case Study im Vordergrund. Die Studierenden wurden so zusammengesetzt, dass jede Gruppe aus unterschiedlichen Nationen bestand.

The language of communication was English!!!

In einer ersten mündlichen Evaluation zur Teilnahme an der „International Management Week“ in Leuven war die Resonanz der Studierenden durchweg positiv. Die Studierenden waren alle begeistert sowohl von dem Studienangebot als auch von dem vielseitigen Rahmenprogramm. Ausnahmslos alle Studierende erlebten ihre Teilnahme an der Exkursion im internationalen Kontext als große persönliche sowie fachliche Bereicherung.

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Wintersemester 2017/2018

Exkursion ins Dreiländereck bei Aachen

Exkursion: 11.– 15. Dezember 2017 | Aachen, Maastricht, Brüssel

Auch in diesem Semester fand eine Exkursion im Rahmen des Moduls „Nationale und internationale Aspekte des Sozialmanagements“ statt.

Ziel des Moduls ist es, grundlegende nationale und internationale Aspekte des Sozialmanagements und des Sozialrechts zu vermitteln, die von den Studierenden vor dem Hintergrund interkultureller Gegebenheiten erkannt und in die Praxis des Sozialmanagements transferiert werden sollen.

Hierbei stehen vor allem die Besonderheiten des Aufbaus und der Organisation nationaler und internationaler Institutionen des Sozialsektors im Vordergrund.

Darüber hinaus sollen die Studierenden lernen, wie sich die betriebswirtschaftlichen Teilaspekte der jeweiligen Organisationen im internationalen Kontext voneinander unterscheiden. Hierbei sind vor allem Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den nationalen und internationalen Organisationen von Interesse, die durch Ihre jeweiligen gesellschaftspolitischen und kulturspezifischen Rahmenbedingungen geprägt sind. Den jeweiligen Finanzierungs- und Organisationsstrukturen der Einrichtungen auf nationaler Ebene kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle zu.

Wintersemester 2016/2017

Exkursion ins Dreiländereck bei Aachen

Im Rahmen der Veranstaltung „Nationale und internationale Aspekte des Sozialmanagement“ fand vom 12.12. bis 16.12. die beliebte Exkursion ins „Dreiländereck“ statt.

Erste Station war Aachen, wo die Studierenden ein Seminar zu rechtlichen Aspekten des Sozialmanagements bei RA Engels besuchten und eine Gerichtsverhandlung erleben durften.

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Die Freizeit in Aachen wurde von den Studierenden genutzt um dem Aachener Weihnachtsmarkt einen Besuch abzustatten.

Weiter ging es am dritten Tag der Exkursion in die Niederlande nach Maastricht. Hier wurden die Studierenden von der Dozentin für Sozialmanagement empfangen. Beim Besuch der Kinder- und Jugendhilfeorganisation XONAR und dessen Camp für Jugendliche mit Problemen, absolvierten die Studierenden ein Adventure-Training, welches erfolgreich in der Jugendarbeit eingesetzt wird und für die Studierenden eine Teambuilding-Maßnahme darstellte.

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Die wunderschöne Stadt Maastricht bot darüber hinaus reichlich Gelegenheit zum Bummeln und einen Weihnachtsmarktbesuch.

Auf dem Rückweg nach Künzelsau wurde noch ein Stopp in einem Altenheim des Roten Kreuzes in Luxemburg eingelegt. Die Studierenden erhielten einen informativen Rundgang durch das Seniorenheim und einen umfassenden Einblick in die Altenpflege in Luxemburg und konnten Unterschiede im Vergleich zum deutschen Pflegesystem mitnehmen.

Die vielen Eindrücke der Exkursion wurden in einer abschließenden Lehrveranstaltung an der Hochschule noch einmal aufgegriffen und gemeinsam diskutiert.

Wir freuen uns über die gelungene Exkursion und sind gespannt auf den nächsten internationalen Exkursionstermin im kommenden Sommersemester.


Exkursion zur Evangelischen Stiftung Lichtenstern

Zu Beginn wurden wir von Frau Burkhardt im schönen Klosterhof empfangen und gingen dann für eine kurze Einführungspräsentation „Lichtenstern früher und heute“ in den Altarraum des Zisterzienserinnenkloster. Dort bekamen wir historische, aber auch allgemeine Informationen. 1963 zogen die ersten Kinder und Jugendliche mit geistiger und körperlicher Behinderung auf dem Gelände der Stiftung Lichtenstern ein. Seither hat die Stiftung viel bewegt. Sie betreut derzeit ca. 350 Bewohner mit Behinderung vom Kindes- bis zum Seniorenalter, die teils auf dem Gelände, aber auch in zahlreichen wohnortnahen und dezentral liegenden Wohnmöglichkeiten untergebracht sind. Neben den Wohnangeboten bietet die Stiftung in der ganzen Region von Eppingen bis Öhringen Angebote für Beratung, Förderung, Freizeit und zum Arbeiten an. Hierfür beschäftigt sie mittlerweile ca. 600 angestellte Mitarbeiter, darunter viele Teilzeitkräfte.

Auf dem Gelände befindet sich zusätzlich zum Wohnbereich auch einen Schulkindergarten, Grundschule, weiterführende Schule und eine Werkstatt. Ein Teil der Gruppe bekam von dem Direktor Herr Demmer einen genaueren Einblick in die Schule mit Schulkindergarten.

Lichtenstern

Einige von uns duften auch in den laufenden Unterricht hineinschnuppern. Auf der Grundlage christlicher Werte wird den Kindern mit Behinderung ein Bildungsangebot bereitgestellt, das deren Bedürfnisse und Fähigkeiten gerecht wird. Von Fächern wie Deutsch und Mathematik, gibt es auch eine große Vielfalt an Aktivitäten, wie Reittherapie, Klettern, Schwimmen und Trauben lesen. Die Schüler können auch in der nebenanliegende Behindertenwerkstätte Praktika absolvieren. Dieser Bereich wurde von dem anderen Teil der Gruppe besichtigt und nennt sich Berufsbildungsbereich.

Dort wird beobachtet, inwieweit die Fähigkeiten ausreichen, um bestimmte Arbeiten ausführen zu können. Neben dem Berufsbildungsbereich gibt es noch den Förder- und Betreuungsbereich sowie den Arbeitsbereich. Im Arbeitsbereich sahen wir beispielsweise Verpackungstätigkeiten und Montagearbeiten.

Auf Grund der verschiedenen Fähigkeiten gibt es Menschen, die mit Betreuer oder komplett eigenständig arbeiten können. Es gilt somit das Grundprinzip der Selbstständigkeit: „Was Leute selbst erledigen können, sollen sie auch selbst tun.“ Im Förder- und Betreuungsbereich befinden sich die Menschen mit Behinderung, die weniger produktiv sein können und einen höheren Betreuungsaufwand benötigen. Wichtig für Menschen mit Behinderung ist grundsätzlich ein strukturierter Tagesablauf, der ihnen durch die Angebote der Werkstätte und Schule geboten wird.

Zum Abschluss trafen wir uns gemeinsam in der Schule und wurden dort von Herr Demmer und Frau Burkhardt verabschiedet.

Pia Hauptmann, Julia Grimm, Larissa Stark, BS 3

Exkursion zur ConSozial nach Nürnberg 

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Am Mittwoch, 26.10.2016 besuchten Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaft und Sozialmanagement die Messe ConSozial in Nürnberg.

Die ConSozial ist eine Fachmesse für Soziale Arbeit und Sozialwirtschaft.

Von Software-Anbietern für die Sozial- und Gesundheitsbranche über Infostände von Hochschulen mit passenden Studiengängen bis hin zu Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, der Kinder- und Jugendhilfe, Pflege oder Flüchtlingsarbeit war alles geboten.

Außerdem konnte man interessante Vorträge zum Thema Bewerbungs-unterlagen, Karrieremanagement oder Mitarbeiterführung anhören.

Ob man sich nun über einen passenden Master-Studiengang informierte oder über einen potenziellen Praktikumsplatz oder einfach so Einblicke in die Vielfalt der Sozialbranche erhielt – jeder hat sicherlich wertvolle Informationen von dieser Exkursion mit nach Hause nehmen können.

Sommersemester 2016

Exkursion in das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg

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Eine Gruppe von Studierenden des Studiengangs Betriebswirtschaft und Sozialmanagement der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau besuchte am 9. Juni 2016 das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Waldenburg. Die Exkursion fand statt im Rahmen der Veranstaltung „Grundlagen des Sozialmanagement I“. Die interessierten Erstsemester wurden begrüßt von Herrn Bartole, dem Vorstand für Wirtschaft und Finanzen, der auch durch den Vortrag sowie anschließend durch das Gelände des Kinderdorfs führte.

Für die Studenten war es sehr spannend, gleich zu Beginn ihres Studiums einen Einblick in eine solche Mustereinrichtung zu erhalten. Seit nunmehr bald 60 Jahren bietet das Kinderdorf Kindern, die in Not geraten sind, einen stabilen Lebens- und Beziehungsrahmen, der sich am normalen Familienleben orientiert. Ganz im Sinne der Gründer werden die Leitideen auch heute noch aktiv gelebt.

Insgesamt sieben Familien leben derzeit in der Dorfgemeinschaft. Jede Familie gestaltet ihren Alltag selbstständig. Gemeinsame Mahlzeiten, Freizeit, Feste und Urlaube erlauben die Entwicklung einer familiären Atmosphäre, die Halt und Geborgenheit gibt.

Der Studiengang BS bedankt sich beim Kinderdorf sowie bei Herrn Bartole persönlich – auch im Namen der teilnehmenden Studenten – für die Ermöglichung dieses Besuchs und die Unterstützung der Lehre und hofft, in dieser wunderbaren Einrichtung einen dauerhaften Praxispartner gefunden zu haben.

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Exkursion in die Landeserstaufnahmeeinrichtung Ellwangen


Am 1. Juni 2016 fand im Rahmen der Vorlesung „Grundlagen Sozialmanagement 2“ eine Exkursion für Studierende des dritten Semesters nach Ellwangen zur Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) statt.

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Nach der Begrüßung durch den Leiter der Einrichtung Herrn Weiß und einigen einleitenden Worten zur Entstehung und Entwicklung der LEA, führte Frau Raubach die Gruppe durch das Gelände. Sie ist vor Ort im Auftrag der Caritas für die Ehrenamtskoordination zuständig.

Die LEA in Ellwangen ist eine von vier Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes. Für alle Beteiligten war dieses Projekt vor allem zu Beginn eine große Herausforderung. Die Studierenden erhielten einen Überblick über die dramatische Situation im Sommer 2015, als die Einrichtung aufgrund des unerwartet hohen Flüchtlingsaufkommens mehrfach überbelegt war.

Nun ist wieder Ruhe eingekehrt und alles läuft geregelt ab. Neu ankommende Flüchtlinge werden zunächst auf ansteckende Krankheiten untersucht, registriert und mit dem Nötigsten versorgt, bevor sie nach einiger Zeit auf Basis eines Bevölkerungsschlüssels an die Stadt- und Landkreise weitervermittelt werden.

Auf dem Gelände befinden sich neben der Verwaltung mehrere Wohngebäude, eine Mensa und eine große Halle, in der eine geregelte Kleiderausgabe stattfindet. Die Menschen in Ellwangen sind dem Aufruf zur Kleiderspende im Juni 2015 gefolgt und eine Flut von Kleiderspenden erreichte die LEA – noch immer gilt es, diese zu bewältigen.

Verschiedene Wohlfahrtsorganisationen leisten in der LEA großartige Arbeit. Angebote für Kinder - darunter auch ein kleiner Kübel-Garten, Deutschkurse, Hilfe bei Behördengängen sowie ein Treffpunkt-Café für Erwachsene sollen den Flüchtlingen ermöglichen, sich nach und nach in das Leben in einem fremden Land einzufinden.

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Sehr bewegt von den Geschichten über Einzelschicksale der Flüchtlinge und tief beeindruckt von der täglichen Arbeit der Angestellten und Ehrenamtlichen der LEA Ellwangen macht sich die Gruppe der Studierenden am frühen Nachmittag auf den Nachhauseweg.

Heute haben sie gelernt, dass Theorie und Praxis oft doch ganz weit auseinander liegen können und erfolgreiches Krisenmanagement nur mit der Unterstützung vieler Partner sowie durch verlässliche Kommunikation und Kooperation gelingen kann.

Wir bedanken uns herzlich bei der LEA Ellwangen und ganz besonders bei Herrn Weiß und Frau Raubach - für den Empfang und den Einblick in ihren Arbeitsalltag. Wir hoffen, dass wir mit ihrer Unterstützung auch künftigen Studierenden diese lehrreiche Exkursion ermöglichen können.

Exkursion ins Dreiländereck bei Aachen

Im Rahmen der beiden Vorlesungen „Nationale und Internationale Aspekte“ sowie „Rechtliche Aspekte des Sozialmanagements“ fuhren die Studierenden des 4. Semesters vom 08. bis 13. Mai auf Exkursion nach Aachen, Maastricht und Luxemburg. Begleitet wurden die Studierenden von Frau Julia Kral, der akademischen Mitarbeiterin des Studiengangs und den beiden Dozenten Frau Elisabeth Schloeder und Herrn Markus Engels.

Im ersten Teil der Exkursion waren die Studierenden im Aachener A&O Hostel untergebracht und hatten ihre Vorlesungen in einem Seminarraum des Ibis Hotels. In fünf Einheiten erhielten die 20 Studierenden Input zur Veranstaltung „Rechtliche Aspekte des Sozialmanagements“. Ziel war es u.a. die Studierenden auf den Besuch im Arbeitsgericht vorzubereiten, wo sie einen Vormittag lang Gasthörer sein durften. Einige hatten auch die Möglichkeit an einer Verhandlung vom Sozialgericht teilzunehmen.

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Da auf einer Exkursion auch die Freizeit und das kulturelle Rahmenprogramm nicht zu kurz kommen sollten, wurde die Weiterfahrt nach Maastricht so gelegt, dass die Studierenden den Mittwochnachmittag zur freien Verfügung hatten.

Am Donnerstagmorgen wurden die Studierenden von Frau Schloeder in einer kleinen Unterrichtseinheit dazu angeleitet, sich einen Fragenkatalog für den Besuch im Kinderheim St. Hermann-Josef in Herzogenrath-Merkstein zu überlegen. Im Kinderheim erhielten die Studierenden einen Vortrag von der Dipl. Sozialarbeiterin und Einrichtungsleiterin Frau Sommer. Sie teilte den Studierenden mit, dass die Einrichtung auf Grundlage des Kinder- und Jugendhilfegesetztes (SGB VIII) basiert und sich die Leistungen an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und deren Familien richten, die auf der Rechtsgrundlage des SGB VIII Anspruch auf Hilfen zur Erziehung haben. Die Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 18 Jahren werden über das Jugendamt vermittelt und in Wohngruppen dort untergebracht, um ihnen fernab der Familie eine positivere Persönlichkeitsentwicklung zu gewährleisten. In Bezug auf die Finanzierung erklärte Frau Sommer, dass die Einrichtung hauptsächlich auch auf Spenden angewiesen ist, um Freizeitmöglichkeiten für die Kinder- und Jugendlichen zu gestalten. Anschließend bekamen die Studierenden in Kleingruppen Einblicke in die Wohnräume der Kinder- und Jugendlichen. Die Führung übernahmen die Kinder- und Jugendlichen jeweils selbst unter der Anleitung eines Erwachsenen.

Der letzte Anlaufpunkt der Exkursion stand am Freitag auf der Heimreise über Luxemburg an. Dort wurde ein Zwischenstopp im SOS Kinderdorf in Mersch eingelegt. Hier wurden wir von Frau Kirsch einer gelernten Dipl. Pädagogin herzlich empfangen. Nach einer Führung durch das Kinderdorf und zu den selbstgebauten Ställen für die Tiere, gab es einen Sitzkreis und eine offene Unterhaltung mit der Directrice Gèneralè Frau Brosius-Kolber. Am späten Nachmittag wurde dann die Heimreise nach Künzelsau fortgesetzt.

Folgende Informationen über das Kinderdorf in Mersch haben die Studierenden erhalten:

Das SOS-Kinderdorf Mersch besteht aus acht Familienhäusern, einem Dorfleiterhaus, dem Verwaltungsgebäude und einem Multifunktionsplatz. Im SOS-Kinderdorf sind acht SOS-Mütter beschäftigt und es werden etwa 30 Kinder betreut. Dem SOS-Kinderdorf angeschlossen ist eine SOS-Jugendwohngemeinschaft. Für SOS-Jugendliche auf der Zwischenstation zwischen SOS-Familie und Selbständigkeit, und für Jugendliche außerhalb des SOS-Kinderdorfes die aus verschiedenen Gründen nicht in ihren Herkunftsfamilien bleiben können, bietet die Jugendwohngemeinschaft eine Unterkunft, wo sie von Betreuern in die Selbständigkeit begleitet werden. In einem Wohnhaus im Ort Hamm leben ausschließlich großjährige Jungen, die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und auch ihren Haushalt alleine führen. Ein Betreuer hilft wo es nötig ist. Ein weiteres Wohnhaus bietet großjährigen Mädchen dieselbe Möglichkeit an.

In eigenen SOS-Werkstätten werden Jugendliche ausgebildet, die auf dem Arbeitsmarkt schwer zu vermitteln sind. Sie werden an regelmäßige Arbeitszeiten gewöhnt und beraten, wie man verschiedene Konflikte am Arbeitsplatz bewältigt. Daneben erhalten sie umfassendes Fachwissen in vielen Bereichen. Alle sechs Monate erfolgt eine Zwischenprüfung, die verschiedenen Ausbildungen in Holz- und Metallverarbeitung sowie Hauswirtschaft dauern 1-4 Jahre. Acht Jugendliche können in den Werkstätten aufgenommen werden.

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Leider war es uns aufgrund eines Verkehrsstaus verwehrt, einen Abstecher in die schöne Stadt Luxemburg zu unternehmen.

Die vielen Eindrücke der Exkursion wurden in einer abschließenden Lehrveranstaltung an der Hochschule noch einmal aufgegriffen und gemeinsam diskutiert. Hierbei standen vor allem Fragen zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Versorgung auf internationaler Ebene im Vordergrund.

Wir freuen uns über die gelungene Exkursion und sind gespannt auf den nächsten internationalen Exkursionstermin im kommenden Wintersemester.